BETA nonprofit public democratic european moderated

Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com

4 posts
Profile compiled from news and social media.

Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com

Brisante Daten: Dunkelflauten werden unterschätzt, weil Analysen schon kurze Wind- oder Solarspitzen als Ende einer Dunkelflaute werten. Uniper rechnet dagegen mit einem gleitenden 6-Stunden-Durchschnitt und kommt für 2016 bis 2025 auf 1435 Dunkelflauten über zehn Stunden, also im Mittel alle drei Tage; 2024 seien es nach dieser Methode 160 gewesen, die längste habe 127 Stunden gedauert. Die Energiewende verlangt also wetterunabhängige Kraftwerke, weil Batterien mit 2 bis 4 Stunden Laufzeit, selbst Großbatterien mit 10 Stunden, Flauten nicht überbrücken können, sofern die Batterien überhaupt bezahlbar sind. Von Daniel Wetzel: https://t.co/LotWmQUjqe #Energiewende #ErneuerbareEnergien #Dunkelflauten

Nach der Abschaffung eines nie realistischen Extremszenarios ist es weitestgehend gelungen, Journalisten weiß zu machen, die Abschaffung beruhe auf erfolgreicher Energiewende. Man warnte also vor Aliens, es kamen keine Aliens, Medien feiern die Alien-Warnung als Erfolg. Toll. #Energiewende #Medien #FakeNews

Das extremste Klimaszenario wurde gestrichen. Rechtsgelehrte wecken die Hoffnung, dass nun das Klima-Urteil des Verfassungsgerichts korrigiert wird, das Deutschland fatale Einschnitte auferlegt (und dem Klima nix bringt) - mein Text: https://t.co/mC1fq7oR2B #Klimaschutz #Umweltschutz #Rechtsprechung

Die Geschichte des vielfach ausgezeichneten und hoch angesehenen Klimaforschers Roger Pielke Jr. zeigt auf dramatische Weise, was jenen widerfährt, welche sich der Klimalobby mit wissenschaftlichen Fakten in den Weg stellen. Die Klimalobby ist die mächtigste linke Bewegung der vergangenen 20 Jahre. Es geht ihr nicht um die Lösung des Klimaproblems, sie arbeitet eher am Gegenteil. Es geht ihr um Einfluss und um ihre politischen Ziele. Die Lobby hat das Klima-Thema gekapert, sie verfügt über die mächtigsten Instanzen in Politik, Medien und Wissenschaft, die jeden, der nicht klein bei gibt, im Namen vermeintlicher "Wissenschaft und Fakten" bekämpft nach der Strategie: diffamieren, isolieren, liquidieren. Das funktioniert erschreckend effektiv. Wer sich entgegenstellt, gilt als Bedrohung. Der manichäische Kampf gegen die Widerspenstigen verschafft gerade Journalisten Zugang zu einem einflussreichen Milieu, was in den vergangenen Jahren Jobs und Preise und Rückhalt garantierte. Je lauter und kämpferischer die Agitatoren agieren, desto mehr Applaus im eigenen Lager können sie generieren. Der Ablauf ist immer ähnlich: Erst wird die Reputation von Wissenschaftlern, Journalisten oder Politikern in den Dreck gezogen, was die Kollegenschaft auf Distanz gehen lässt und Attackierte zum Aufgeben bringt. Dann verschwinden sie aus ihrem Beruf. Es gibt zahlreiche Beispiele (mehr dazu steht in meinem Buch über den Klimastreit). Auch Pielke verließ seine Universität, die ihm keinen Rückhalt geboten hat, gegen die Attacken aus höchsten Kreisen. Er wechselte zu einem Thinktank, wo er glücklicherweise weiterhin Klimaforschung betreibt und ein Stachel im Fleisch der zerstörerischen Lobby bleibt (seinem Blog sollte man unbedingt folgen). Ich erzähle Pielkes dramatische Geschichte in meinem Klima-Buch ("Was Sie schon immer über Klima wissen wollten...") . Man kann nur bewundern, wie er gegen alle Widerstände den wissenschaftlichen Sachstand verteidigt hat. Bezeichnend: Alle, die auf diese Weise attackiert werden, stehen plötzlich ganz allein. Kaum jemand, der dann beispringt - obwohl die meisten wissenschaftlich Eingeweihten wissen: Pielke zitiert stoisch und sorgsam abgewogen wissenschaftlichen Sachstand (das sorgt verlässlich für die schärfsten Attacken). Wissenschaftliche Erkenntnis steht schon immer quer zu allen politischen Lagern und kulturellen Bewegungen. Politische Lobbys, welche wie die Klimalobby Wissenschaft für sich vereinnahmen wollen, müssen sie selektiv auslesen und verbiegen. Dafür wurden zahlreiche Institute und NGOs und Medien geschaffen, denen es gelang, die Klimadebatte zu dominieren, zum Leidwesen der meisten Klimaforscher. Pielkes Geschichte demonstriert, wie weit sie gehen: so weit sie können. #Klimaforschung #Klimawandel #Wissenschaft