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Gerd Buurmann

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Gerd Buurmann

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Gerd Buurmann Jul 28

Das Christentum ist die am stärksten verfolgte Religion der Welt. Christen werden in zahlreichen Ländern verfolgt, besonders schwer in Staaten, in denen islamistische Gruppen die Religionsfreiheit massiv einschränken. Eine systematische Verfolgung von Muslimen durch Christen in einem vergleichbaren Ausmaß, mit Gefängnissen, Todesurteilen, Vertreibungen oder staatlich organisierter Unterdrückung allein wegen des muslimischen Glaubens, gibt es weltweit nicht. Die überwiegende Zahl der schwersten Fälle von Christenverfolgung findet in Ländern statt, in denen der Islam die Mehrheitsreligion ist oder in denen islamistische Bewegungen großen Einfluss haben. In der weltweiten Betrachtung ist das Christentum heute vor allem eine verfolgte Religion, und es sind islamisch geprägte Bewegungen, die Christen wegen ihres Glaubens verfolgen. Der Islam ist in der aktuellen Weltlage nicht die verfolgte Religion, sondern die Religion, in deren Namen religiöse Verfolgung ausgeübt wird. #Religionsfreiheit #Christenverfolgung #Menschenrechte

Gerd Buurmann Jun 18

Die neue Handyhüllenmode. Für jede Frau ist etwas dabei. Danke, liebes öffentlich-rechtliches Fernsehen, für immer neue modische Trends. Einordnung: Im Bayerischen Rundfunk wurde in der Sendung „Stationen“ ein kurzer Beitrag über sogenannte „Modest Fashion“ gezeigt. Es ging dabei um Kleidung, die bewusst viel Haut bedeckt und in einer Nürnberger Boutique für entsprechende Mode angeboten wird. In dem Bericht wurde eine Ladeninhaberin interviewt, die erklärte, dass diese Kleidung für sie aus religiösen und persönlichen Gründen wichtig sei. In dem Beitrag kam auch ihr Ehemann zu Wort. Er erklärte, dass Frauen besonders wertvoll seien und daher geschützt werden sollten. Dabei nutzte er den Vergleich, dass man wichtige Dinge wie ein Smartphone ja auch mit einer Schutzhülle schützen würde. Na dann: Hier also die neue Handyhüllenmode für die besonders wertvollen Frauen. https://t.co/QeKwgbPhK7 #Handyhüllen #Modetrends #ModestFashion

Gerd Buurmann Jun 12

Ich habe mich gerade mit jemandem über die Fußballweltmeisterschaft unterhalten. Einer der ersten Sätze, die er sagte, war, dass er die Weltmeisterschaft genießen werde und sich das nicht von der „Drecksau Donald Trump“ kaputtmachen lasse. Danach machte er sofort weiter mit Beschimpfungen darüber, was für ein böser Mensch Trump sei. Da ich gestern beim Eröffnungsspiel die öffentlich-rechtlichen Medien geschaut habe, einschließlich der Nachrichten in der Halbzeitpause, weiß ich inzwischen ziemlich genau, woher diese Haltung kommt. Bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten geht es längst nicht mehr darum, Fakten zu vermitteln, sondern darum, beim Zuschauer eine bestimmte Haltung zu erzeugen. Genau da liegt das Problem. Wenn du merkst, dass du zu einer Nachricht sofort eine starke emotionale Haltung einnimmst, solltest du vorsichtig werden. Denn warum sollte man emotional aufgeladen auf etwas reagieren, das einen persönlich gar nicht direkt betrifft? Nachrichten sollten nicht dazu dienen, sich moralisch zu positionieren oder sich emotional irgendwo einzuordnen. Sie sollten dazu dienen, Situationen zu verstehen. Und verstehen heißt nicht zustimmen. Heute wird bereits der Versuch, jemanden zu verstehen, als etwas Verwerfliches betrachtet. Aber genau darum sollte es bei Nachrichten eigentlich gehen: Menschen und ihre Motive zu verstehen. Nicht, um ihnen recht zu geben, sondern um ihre Sichtweise nachvollziehen zu können. Wenn jemand sagt: „Ich hasse diesen Politiker“, dann sollte er wenigstens in der Lage sein, die Politik dieses Politikers sachlich wiederzugeben, und zwar so, wie der Politiker selbst seine Position darstellen würde. Nur dann kann man überhaupt behaupten, verstanden zu haben, worum es geht. Doch genau das können viele Menschen heute nicht mehr. Es geht oft nur noch darum, eine Haltung zu haben, eine Meinung zu besitzen oder die „richtige“ Emotion zu zeigen. Fragt man dann genauer nach und sagt: „Schön und gut, aber kannst du mir erklären, wie der Politiker seine Position selbst begründet?“, dann kommt meistens nichts mehr. Und genau das ist das eigentliche Problem. Die Aufgabe von Nachrichten müsste es sein, Menschen in die Lage zu versetzen, unterschiedliche Positionen zu verstehen und sich ein möglichst vollständiges Bild zu machen. Stattdessen informieren öffentlich-rechtliche Nachrichtenformate immer weniger sachlich, sondern ordnen moralisch ein und lenken emotional. #Fußballweltmeisterschaft #Medien #Politik