BETA nonprofit public democratic european moderated

Furkan Yildirim

8 posts
Profile compiled from news and social media.

Furkan Yildirim

So sieht eine absolute Kapitulation aus. Nicht mal Charles Hoskinson scheint noch an sein Projekt zu glauben und redet sich nun raus. @sunnydecree wir brauchen eine Reaktion von dir hierzu 😂😂 https://t.co/xyCMIyrr87 #Kapitulation #Blockchain #Krypto

Strategys Vorzugsaktie $STRC soll eigentlich stabil um 100 Dollar handeln, gesteuert über die Dividende: fällt der Kurs, hebt Strategy die Ausschüttung an, um Käufer zurückzuholen. Genau das rückt jetzt näher, denn STRC ist unter 95 Dollar gerutscht, und das bei ohnehin schon 11,5% Rendite. Der eigentliche Knackpunkt: Solange STRC unter 100 Dollar liegt, kann Strategy über diese Aktie kein frisches Geld für neue Bitcoin-Käufe einsammeln. Auch wenn das nicht mein Basis Szenario ist: Ich würde lieber in den nächsten Bitcoin Bullrun ohne statt mit Strategy gehen. Geht jemand da mit? #Strategie #Investieren #Bitcoin

Google war die Firma, die niemandes Geld brauchte. Jahrelang kaufte der Konzern eigene Aktien für zweistellige Milliardenbeträge zurück, weil schlicht zu viel Geld in der Kasse lag. Gestern kam die Ankündigung, 80 Milliarden Dollar an neuen Aktien zu verkaufen. Die reichste Firma der Welt kann ihren eigenen KI-Ausbau nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. Die Zahlen aus der Mitteilung vom Montag teilen sich auf drei Wege auf. 30 Milliarden über klassische Aktienverkäufe, teils als Pflichtwandelanleihen, die später zwingend in Aktien umgewandelt werden. 40 Milliarden über ein Programm, das ab dem dritten Quartal nach und nach frische Aktien über die Börse abgibt. Und 10 Milliarden direkt an Warren Buffetts Berkshire Hathaway. Die Reaktion der Börse war eindeutig. Die Aktie schloss am Montag bei 372,58 Dollar im Minus und gab nachbörslich um weitere rund 1,5 Prozent nach. Der Grund hat einen Namen: Verwässerung. Mehr Aktien bedeuten, dass jede bestehende Aktie für einen kleineren Anteil am Unternehmen und an dessen künftigen Gewinnen steht. Bemerkenswert ist weniger die Summe als die Richtung. Google hat über Jahre das Gegenteil getan und allein 2023 für über 60 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Schon 2025 nahm der Konzern zusätzlich 37 Milliarden Dollar über Anleihen auf. Jetzt kommen 80 Milliarden frisches Eigenkapital obendrauf. Aktienrückkäufe sind normalerweise das Zeichen eines Unternehmens mit mehr Geld, als es sinnvoll einsetzen kann. Dass nun das Gegenteil passiert, ist die eigentliche Nachricht. Warum überhaupt Eigenkapital und nicht nur weitere Schulden? Frisches Aktienkapital muss nie zurückgezahlt werden und belastet eine Bilanz nicht, die ohnehin schon Rekordsummen an KI-Ausgaben schultert. Den Preis dafür tragen die Altaktionäre, über die Verwässerung. Die Dimension wird klar, wenn man auf die Investitionsplanung schaut. Google will 2026 zwischen 180 und 190 Milliarden Dollar investieren. Fast doppelt so viel wie die 91 Milliarden des Vorjahres. Diese Ausgaben verschlingen inzwischen rund die Hälfte des Umsatzes. Ein Anleiheexperte bei Mirabaud nannte ein solches Niveau etwas, das man bei einem normalen Unternehmen zu keinem Zeitpunkt sehe, und sprach von einem Bruchpunkt im natürlichen Zyklus. Google steht damit nicht allein. Die fünf großen Cloud-Konzerne, Amazon, Microsoft, Google, Meta und Oracle, geben 2026 zusammen über 600 Milliarden Dollar aus, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Rund drei Viertel davon fließen direkt in KI. Allein 2025 nahmen sie dafür etwa 121 Milliarden Dollar an neuen Schulden auf. Morgan Stanley und JP Morgan halten es für möglich, dass die Tech-Branche in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss. Jahrelang galt unter Anlegern eine stille Übereinkunft. Die teure, spekulative KI-Wette der Tech-Riesen wurde aus eigenem Cashflow bezahlt und blieb damit aus dem Schuldenmarkt heraus. Genau diese Übereinkunft bricht gerade. Erst über Anleihen, jetzt über die Ausgabe neuer Aktien. Ein Detail macht das greifbar. Berkshire zahlt für seine 10 Milliarden weniger als den Börsenkurs vom Montag, 351,81 Dollar für die eine Aktiengattung, 348,20 für die andere. Der prominenteste Investor der Welt bekommt einen Rabatt für seinen Einstieg. Der Privatanleger, der bereits investiert ist, trägt die Verwässerung. Die mechanische Parallele führt zurück in die Jahre um 2000. Damals trieben Telekom- und Internetkonzerne einen gewaltigen Infrastrukturausbau voran, Glasfaserkabel quer durch ganze Länder, finanziert mit fremdem Geld. Ein Großteil dieser Kapazität wurde nie ausgelastet, die Technik veraltete schneller, als die Schulden getilgt waren. Die heutige Sorge ist mechanisch dieselbe. Rechenzentren voller teurer Chips, die in drei Jahren von effizienteren Modellen überholt sein könnten, während die Finanzierung über fünf oder acht Jahre läuft. Google galt als der Konzern, der so viel verdient, dass Geld nie das Problem war. Diese Annahme ist seit Montag überholt. Wenn selbst die cashreichste Firma der Welt für ihren KI-Ausbau die Anleger zur Kasse bittet, sagt das weniger über Google aus als über die Rechnung, die hinter dem gesamten KI-Boom steht. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Google #KI #Aktien

Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren im Krypto-Markt aktiv. Bitcoin hat seinen Usecase, keine Frage: ein zensurresistentes Asset, das niemand abschalten oder beschlagnahmen kann. Aber bei den Kryptos? Der einzige Usecase, der bis heute wirklich trägt, ist eine dezentrale Hebel-Börse. Ein Albtraum für jeden Bitcoin-Maxi, der jedes andere Investment als Schwachsinn abgestempelt hat. Ausgerechnet das Trading, das sie verteufeln, ist das Einzige, das auf diesem Markt Aufmerksamkeit erhält. Und die Shitcoiner, die dachten, durch die von jedem Influencer versprochene Altcoin-Season wird jeder reich? Die warten bis heute. Die Season läuft längst, nur eben im Aktienmarkt. Kein Wunder, dass das Sentiment hier so tot ist. Beide Extreme Lager schauen dumm aus der Wäsche. Wer dagegen rational geblieben ist und sich nicht durch diese extremen Lager beeinflussen lassen hat, steht heute deutlich besser da. Das ist übrigens das essenzielle Problem unserer Zeit. Extreme Meinungen werden extrem verteilt, während die „gesunde“ Mitte durch die lauten Schreie der extremen Lager weniger gehört wird. Ich habe in den letzten Tagen und Wochen von euch genau dieses Feedback bekommen und bin sehr dankbar so eine Community zu haben. Wir machen genauso weiter. 🙏🏽 #Krypto #Bitcoin #Trading

BREAKING: Laut der Financial Times bricht der Iran die Friedensgespräche mit den USA aufgrund von israelischen Angriffen im Libanon ab. https://t.co/X8RAnFDl95 #Iran #Friedensgespräche #Nahost

Gerade gemeldet: Trump kündigt Aufhebung der Blockade von der Straße von Hormus an. Ein Deal soll abermals kurz bevor stehen. Hoffentlich stimmt es irgendwann dann auch mal 🙏🏽 #Trump #Hormus #Politik

Es gibt eine simple Wall-Street-Formel: Wie viel mehr werfen Aktien ab als "sichere" Staatsanleihen. Diese Zahl liegt im Mai 2026 praktisch bei Null. Das letzte Mal so niedrig war sie kurz nach dem Platzen der Dotcom-Blase. Die Formel heißt Equity Risk Premium und ist einer der ältesten Bewertungs-Maßstäbe der Wall Street. Sie misst, wie viel zusätzliche Rendite Anleger für das höhere Risiko von Aktien gegenüber einer US-Staatsanleihe bekommen. Aktuell beträgt dieser Aufschlag noch rund 0,2 Prozentpunkte. Der S&P 500 wirft auf Basis der erwarteten Gewinne der nächsten zwölf Monate eine Rendite von etwa 4,78 Prozent ab. Eine zehnjährige US-Staatsanleihe lag am Freitag bei 4,57 Prozent. Wer heute einen US-Aktien-ETF kauft, bekommt rechnerisch fast genau das, was eine garantiert zurückgezahlte Staatsanleihe abwirft. Diese Zahl erscheint mitten im Aufwärtstrend. Der S&P 500 hat acht Wochen in Folge zugelegt, die längste Gewinnserie seit Ende 2023. Auch der Dow Jones notiert auf Rekordniveau. Im Hintergrund dieser Rekorde schrumpft der Bewertungs-Vorteil von Aktien gegenüber Anleihen auf Null. Eine zweite, unabhängige Bewertungsmethode kommt zum gleichen Ergebnis. Sie heißt Shiller-KGV und wurde vom Nobelpreis-Ökonomen Robert Shiller entwickelt. Sie zeigt, wie viel Anleger heute für jeden Dollar Gewinn zahlen, den die S&P-500-Konzerne im Schnitt der letzten zehn Jahre tatsächlich erwirtschaftet haben. Aktuell zahlt der Markt 42 Dollar für jeden Dollar Gewinn. Im Schnitt der letzten 140 Jahre waren es nur 17. So hoch wie heute war der Markt erst ein einziges Mal: im Dezember 1999, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase, bei einem Wert von 44. Shiller hat aus dieser Bewertung eine zusätzliche Kennzahl abgeleitet, die direkt misst, wie viel Mehrrendite Aktien gegenüber sicheren Staatsanleihen versprechen. Über die letzten 140 Jahre lag dieser Aufschlag im Schnitt bei rund 3,3 Prozent pro Jahr. Heute beträgt er 1,33 Prozent. Auch nach dieser zweiten Rechnung werden Aktienanleger für ihr Risiko ungewöhnlich schlecht entlohnt. Die Aktien-Bewertungen liegen seit Jahren hoch. Die entscheidende Bewegung der letzten Monate kommt aus dem Anleihemarkt. Vor dem US-Israel-Angriff auf Iran Ende Februar lag die zehnjährige US-Treasury bei 3,96 Prozent. Heute steht sie bei rund 4,5 Prozent, ein Anstieg um etwa 0,6 Prozentpunkte in drei Monaten. Der Brent-Ölpreis liegt deutlich über dem Jahresstart und notiert bei rund 95 Dollar. Die US-Erzeugerpreise sind zuletzt im schnellsten Tempo seit 2022 gestiegen. Die einst sichere Annahme von Zinssenkungen in 2026 ist weitgehend ausgepreist. Trader rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent für eine Fed-Erhöhung im Dezember. Don Calcagni, Anlagechef von Mercer Advisors, beschreibt die Lage im Wall Street Journal nüchtern. Zwischen dem Anleihemarkt und dem Aktienmarkt habe sich eine Diskonnektion aufgebaut. Der eine signalisiere wachsende Inflations-Sorgen, der andere ignoriere die hohen Bewertungen. Um die aktuellen Kurse zu rechtfertigen, müssten die US-Konzerne mehrere Jahre lang außergewöhnliches Gewinnwachstum liefern. Calcagni halte das für unwahrscheinlich. Die Bullen halten ein gewichtiges Gegenargument bereit. Die KI-Investitions-Welle stehe erst am Anfang. Die großen US-Cloud-Konzerne planen für 2026 Investitionen von rund 670 Milliarden Dollar in Rechenzentrums-Kapazität. Die erwartete Gewinn-Wachstumsrate für den S&P 500 liegt bei 21 Prozent für 2026, 14 Prozent für 2027 und 11 Prozent für 2028. Wenn diese Zahlen halten, verschiebt sich die Mathematik von allein. Höhere Gewinne senken das KGV bei stabilen Kursen, der Earnings Yield steigt, und der Risiko-Aufschlag gegenüber Anleihen weitet sich wieder aus. Die Mathematik lässt nur zwei Wege aus dieser Lage. Entweder die KI-Gewinne kommen wie versprochen und drücken das KGV von oben, oder die Kurse passen sich der Bewertung an und drücken es von unten. Eine dritte Option ist in den Zahlen nicht enthalten. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Aktienmärkte #Investitionen #Wirtschaft

Obwohl die US-Märkte heute geschlossen sind, handeln die Futures heute trotzdem. Die Aktienmärkte stehen vorbörslich wieder mal satt im plus. Langsam macht mir der Verlauf meines TradFi-Portfolios Angst. Wie lange kann das Ganze ohne echte Korrektur in der Form noch weitergehen, was meint ihr? #Aktienmarkt #Investieren #Futures