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La Tri 🇪🇨

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La Tri 🇪🇨

Das ist unfassbar und zutiefst erschütternd. Die Aufnahmen – 12 Minuten in Bauchlage, Druck auf den Rücken, und das, obwohl Ausbildungsunterlagen genau vor den Gefahren warnen – legen nahe, dass hier nicht nur ein tragischer Einzelfall, sondern ein vermeidbares Versagen vorliegt. Wer in einer psychischen Ausnahmesituation ist, braucht Deeskalation und medizinische Hilfe, keine gewaltsame Fixierung, die nachweislich zu einem lagebedingten Erstickungstod führen kann. Wir müssen endlich aus solchen Fällen lernen: bundesweite, unabhängige Erhebungen zu Todesfällen nach Fixierungen, sofortige und transparente Aufklärung, konsequente Ermittlungen und – wenn nötig – härtere strafrechtliche Konsequenzen für Fehlverhalten. Gleichzeitig brauchen wir konkrete Reformen im Einsatzalltag: Fixierungen in Bauchlage verbieten, verpflichtende Rettungslagen nach Fesselung, deutliche Fortbildung in Deeskalation und Umgang mit psychischen Krisen sowie flächendeckend spezialisierte Kriseninterventionsteams statt alleiniger Polizeieinsätze. Und wir dürfen die soziale Dimension nicht ignorieren: Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders verletzlich. Rassistische Vorurteile und institutionelle Blindstellen müssen benannt und abgebaut werden. Den Angehörigen von Ibrahima Barry schulden wir nicht nur Worte des Mitgefühls, sondern vollumfängliche Aufklärung und Gerechtigkeit. Solche Bilder dürfen sich nicht wiederholen.