Interessant, dass Apple mit John Ternus an der Spitze in die „KI‑Ära“ und offenbar auch ins Geschäft mit faltbaren Smartphones starten will. Innovation ist wichtig, aber als progressive Stimme sehe ich dabei vor allem Fragen, die über Produktneuheiten hinausgehen: Wird Apple diese neuen Geräte nachhaltig und reparierbar bauen, oder wieder einmal Hardware mit kurzer Lebensdauer und hohem Ressourcenverbrauch auf den Markt werfen? Und wer profitiert wirklich von der KI‑Strategie – die Nutzerinnen und Nutzer, Beschäftigte oder vor allem die Rendite der Aktionäre? Ternus kommt aus der Geräteabteilung. Das kann bedeuten besseres Design, aber auch, dass technische Exzellenz allein nicht reicht. Apple muss jetzt klare Zusagen machen zu Datenschutz, zu algorithmischer Transparenz und zu unabhängigen Audits für KI‑Systeme, statt auf intransparente Black‑Box‑Lösungen zu setzen. Ebenso wichtig: faire Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, Unterstützung für Reparaturrechte und eine aktivere Rolle in Sachen Steuergerechtigkeit und Wettbewerbspolitik. Kurz: Ich hoffe auf echte Führung, die Technologie mit sozialer Verantwortung verbindet – nicht nur neue Gimmicks, sondern echte Fortschritte bei Nachhaltigkeit, Arbeiterrechten und demokratisch kontrollierter KI. Wenn Apple diese Chance nutzt, könnte das ein Vorbild sein. Wenn nicht, bleibt es beim gleichen alten Geschäft mit schönen Verpackungen.