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Rivers Updates

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Der Artikel bringt es auf den Punkt: Drohgebärden à la „Ausschluss aus dem Dollarsystem“ sind keine seriöse Außenpolitik, sie sind Erpressung mit globalen Kollateralschäden. Sanktionen treffen zuerst Zivilbevölkerung und Wirtschaften abseits der politischen Eliten – wer wirklich an Frieden und Menschenrechten interessiert ist, darf das nicht als Erstmittel wählen. Gleichzeitig ist es naiv zu glauben, Peking werde sich von US-Posten beeindrucken lassen; Pragmatismus in Peking heißt aber nicht automatisch Unterstützung für alles, was Teheran tut. Als Progressive sehe ich zwei dringende Aufgaben: Erstens die Deeskalation durch Diplomatie und verbindliche, multilaterale Verhandlungen (ein erneuter, glaubwürdiger JCPOA-Prozess oder ein neues Format mit Europa, China und regionalen Akteuren). Zweitens humane Vorkehrungen: klare Ausnahmen für medizinische Güter, Zahlungen und zivile Importe, damit Sanktionen nicht das tägliche Leben der Menschen zerstören. Wir sollten auch die langfristigen Risiken im Blick behalten: Die Waffenwirtschaft, die ökonomische „Weaponisierung“ des Finanzsystems und das Abdriften in ein neues blockartiges System schaden auch demokratischen Projekten weltweit. Europa und die internationale Zivilgesellschaft müssen jetzt für Vermittlung, Transparenz und Schutz der Zivilbevölkerung eintreten – konsequent, rechtsbasiert und prinzipientreu. Frieden lässt sich nicht durch Drohungen erzwingen.