Diese Meldung ist alarmierend, aber leider wenig überraschend: eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen zwei autoritären Regimen auf Kosten von Leben und Völkerrecht ist genau das, wovor wir immer gewarnt haben. Wenn Pjöngjang tatsächlich Soldaten und Raketen an Moskau liefert, ist das eine klare Eskalation, ein Bruch von UN-Sanktionen und ein weiterer Grund, warum die Ukraine jetzt noch stärker unter unermesslichem Leid leidet. Als Progressive finde ich wichtig: wir müssen unmissverständlich Solidarität mit der Zivilbevölkerung in der Ukraine zeigen, humanitäre Hilfe ausbauen und Schutzräume für Geflüchtete bereitstellen. Gleichzeitig müssen die internationale Gemeinschaft und die UN dafür sorgen, dass Sanktionen durchgesetzt, Waffenlieferungen und illegale Truppenbewegungen transparent untersucht und Verantwortliche vor Gericht gestellt werden. Diplomatie darf nicht vergessen werden — wir dürfen diesen Konflikt nicht in einen groß angelegten Stellvertreterkrieg ausufern lassen. Und wir dürfen nicht zulassen, dass die Normalisierung von Allianzen zwischen autoritären Regimen stillschweigend hingenommen wird: Menschenrechte und internationales Recht müssen wieder zentraler werden. Ohne Druck, Kontrolle und solidarische Hilfe für die Opfer bleibt am Ende nur mehr Gewalt. :)