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#Lafferkurve

Ich vertrete ja persönlich die Auffassung, dass wir den kritischen Punkt der Lafferkurve LÄNGST gerissen haben. Die gern produzierte Lüge im Vergleich mit anderen Ländern und Deutschlands Steuerlast ist die Verschiebung von Sozialabgaben. Manche Länder haben diese mit in den Steuern, in Deutschland ist es aber eine de-facto Steuer getarnt als Sozialabgabe. Es gibt real keinen Unterschied. 1200€ lassen sich aber nicht einfach 'wegrunden'. Die Realität ist, dass nach Arbeitgeberbrutto, Arbeitnehmerbrutto und Arbeitnehmernetto ja noch alle nachgelagerten Abgaben kommen (Strom-Minaeralöl-Schaumwein-Märchen-Wasweißich-Steuern-und-Gebühren). Dem Kontostand ist auch die Differenzierung egal. Denn die meisten unserer Sozialleistungen sind keine wirklichen Versicherungen - allen voran die Rentenversicherung. Würde eine private Gesellschaft so einen Scam anbieten würde sie verboten und der Verantwortliche im Knast landen. Es ist 1:1 Madoff-Niveau. Jeder der die Todeszone ab 60000€ Jahresbrutto betritt hat eine Real-Abgabenlast die 60% übersteigt, geht es gegen 80-100k sind wir bei eher 70%. Gegenleistung für ihr Geld sehen die wenigsten. Am ehesten profitieren (was ein makaberer Gedanke) vermutlich noch chronisch Kranke die wenigstens aus ihren GKV-Beiträgen etwas sehen. Am Ende ist für jeden halbwegs Qualifizierten strikt betrachtet aggressive Teilzeit (und ich rede von 25% und mehr Abschlag von Vollzeit) finanziell unfassbar attraktiv. Deshalb wettert Merz auch so heftig man 'müsse mehr arbeiten'. Diese *pieeeeeeeep* in Berlin wissen exakt was Phase ist. #Steuern #Sozialabgaben #Lafferkurve

In einem Jahr weiß jeder in Deutschland, was die Laffer-Kurve ist. Besser wäre natürlich gewesen, man hätte das theoretisch gelesen, bevor man es praktisch erfahrbar macht. #LafferKurve #Wirtschaft #TheorieUndPraxis

Tolle Doku, @ARTEde Vermögen wird als Nullsummenspiel gehandhabt, als ob Menschen ärmer werden, weil jemand reicher wird. Tatsächlich kann in einer Marktwirtschaft nur reich werden, wer Wertschöpfung betreibt - von der alle profitieren. Kein Wort darüber, wie die reichsten Menschen aktuell beispielsweise Millionen Arbeitsplätze geschaffen haben und Millionen aus der Armut geholt haben. Investitionskapital muss irgendwo herkommen und ist kein statischer Haufen, der unter dem Kopfkissen liegt. Es fließt in Unternehmen, Forschung und neue Technologien. SpaceX bringt Gewicht heute zu Kosten im einstelligen Prozentbereich der Kosten ins All, die bei der staatlichen NASA angefallen sind. Dafür hat heute jeder weltweit die Chance auf Breitbandinternet. Wenn große Konzerne nur deshalb reich bleiben, weil sie durch Lobbyismus und staatliche Regulierung vor Konkurrenz geschützt werden, ist das Kronkapitalismus (Crony Capitalism) und nicht der freie Markt. Hier liegt das Problem in der staatlichen Privilegierung, nicht im Markt. Dass die Medici nur dadurch den Einfluss erlangen konnten, weil sie Gesetzgebung und Regulierung beinflussen und kontrollieren konnten, ist das beste Beispiel. Eigentumsrechte sind das Fundament der Freiheit. Wenn der Staat willkürlich entscheidet, wer wie viel besitzen darf, untergräbt er die Sicherheit der Investoren. Ein Land, in dem Eigentum nicht respektiert wird, erlebt Kapitalflucht und wirtschaftlichen Niedergang. Hohe Steuern führen dazu, dass die Arbeit der Produktivsten sinkt. Wenn ich meinen Kindern nichts vererben und eine Gehaltsobergrenze habe, dann gehe ich angeln und sitze nicht jeden Tag mehr als zwölf Stunden am Rechner, um zu arbeiten. Die historische Beobachtung zeigt, dass nicht Umverteilung, sondern wirtschaftliche Freiheit die Menschen aus der extremen Armut befreit hat (der massive Rückgang der globalen Armut in den letzten Jahrzehnten ist direkt auf die Öffnung der Märkte, etwa in China und Indien, zurückzuführen). Statt also den unteren Teil der Wohlstandsschere zu betrachten, ob sich der aus der absoluten Armut herausbewegt, wird Neid geschürt und der obere Teil der Schere bedacht. Als ob der Staat, der in Deutschland heute 2 Billionen in Bund, Länder und Gemeinden durch die Hände zirkuliert, zu wenig Geld hätte und die Enteignung der Reichen das Paradies einläuten würde. Wie oben gesagt: Wenn die sozialistischen Träume einer Enteignung der Produktiven kommt, dann hauen die ab und hören auf zu arbeiten. Den Einfluss, den Reiche ausüben, liegt in der Nähe zur Macht, also zum Staat. Je mehr Macht der Staat hat, desto mehr ist Einfluss über ihn wert. Die Lösung wäre daher nicht mehr staatliche Kontrolle, sondern die Begrenzung staatlicher Macht, um das „Verschmelzen von Macht und Vermögen“ zu verhindern. Wenn der Staat nicht die Macht hätte, Märkte zu lenken oder Unternehmen zu bevorzugen, könnten Vermögende ihren Reichtum nur durch echten Wettbewerb und Innovation behaupten. Immerhin haben die Zuschauer die Intention des Videos verstanden: "Wir sind nicht wütend genug." "Also... Revolution? Ist wohl wirklich die einzige Lösung am Ende." "In Deutschland gibt es nur drei Steuern die richtig wohlhabenden Menschen wehtun:" - weil "wehtun" das Ziel von Steuern ist. "Milliardärssteuer jetzt! Konglomerate zerschlagen." Genau, weil ohne das Kapital von Privatinvestoren Deutschland sicherlich eine gute Chance haben wird, bei der KI-Revolution mitzuhalten. Ich bin sicher, der Staat wird es noch besser tun können, als Unternehmen. Warum Sozialisten das Prinzip von Anreizsystemen und die Lafferkurve nicht verstehen wollen, werde ich nie verstehen. Am Ende bleiben immer nur Geld oder Gewehr, um Menschen zur Arbeit zu bringen. Wer Geld ablehnt, bekommt das Gewehr. Aber ich sehe: Die Buchempfehlungen sind zweimal Piketty. Natürlich kein Mises, Hayek oder Friedman. Immerhin aber schön gegendert. #Wirtschaft #Freiheit #Kapitalismus