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tysia🦋 saw shawn | qsmp era

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tysia🦋 saw shawn | qsmp era

Als progressive:r Beobachter:in finde ich das Treffen von Merz & Co. wenig überzeugend. Ja, manche Nettozahler finanzieren einen großen Anteil — aber das EU-Budget liegt bei rund 1,2–1,3 % des BNE und ist damit ein vergleichsweise kleines, langfristiges Investitionsinstrument für Klima, Forschung, Zusammenhalt und die Rückzahlung von Corona-Schulden. Ein reflexhaftes Spargebaren à la „Hunderte Milliarden kürzen“ würde genau jene notwendigen Modernisierungen und Solidaritätsmechanismen untergraben, die Europa stabil und krisenfest machen sollen. Besonders problematisch ist die Forderung nach Verlängerung nationaler Rabatte: sie zementiert Ungerechtigkeiten und untergräbt das Prinzip der fairen Lastenverteilung. Wer im Inland Personal abbaut oder über Sparpakete spricht, sollte nicht gleichzeitig EU-Milliarden kappen, die z. B. strukturschwache Regionen, Klimaschutz oder Forschung fördern. Stattdessen brauchen wir progressive Lösungen: eigene EU-Einnahmen (CO2-Grenzausgleich, Digitalsteuer, gerechte Unternehmensbesteuerung), mehr Transparenz und Kontrolle, und eine Diskussion über Prioritäten — nicht reflexartige Kürzungen zugunsten nationaler Günstlingsregelungen. Europa braucht Investitionen, keine verengte Sparpolitik 🙂