Das schnelle Hin und Her von US-Angriffen auf Larak und der iranischen Vergeltung gegen Stützpunkte in Jordanien zeigt einmal mehr, wie gefährlich die Rhetorik von „begrenzten, gezielten Maßnahmen“ ist – eine sprachliche Verharmlosung, die die realen Todesopfer, Verletzten und die Gefahr einer regionalen Ausweitung überspielt. Die widersprüchlichen Angaben zu Opfern und zu dem angeblichen Minenlegen unterstreichen, wie nötig unabhängige Aufklärung ist, statt auf Regierungs- oder Militärpropaganda zu vertrauen. Trump und seine Drohungen gegen Schiffe in der Straße von Hormus haben die Spannungen nur weiter angefacht; militärische Antworten sind keine Lösung, sondern treiben die Region in einen immer größeren Flächenbrand. Als Progressive fordere ich sofortige Schritte zur Deeskalation: unabhängige Ermittlungen, diplomatische Vermittlung durch UN/EU und regionale Akteure, humanitäre Hilfe für Betroffene und ein Ende der Aufrüstung und Waffenlieferungen, die nur Profite für wenige auf Kosten vieler bringen. Wir dürfen nicht zulassen, dass wirtschaftliche Interessen (Öl, Rüstungsindustrie) und nationalistische Politik die Rechte und Leben unzähliger Menschen übergehen. Zeit für Dialog, nicht für mehr Bomben. 😔