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#Anschlussfähigkeit

Ich hab mir heute Nacht nochmal zu der neuen möglichen "Habeck/Wissing & co." Partei paar Gedanken gemacht. Wenn man das Ganze mal theoretisch durchspielt, sehe ich das so: Eine solche "Habeck /Wissing Partei" + ein prominenter CDU-ler soll ja laut Robin Alexander möglicherweise auch noch dabei sein, hätte ja ein historisches Vorbild: Macron´s "La République en Marche" aus Frankreich. Wählerpotential sind die Merkelianer der CDU, die Realos der Grünen, der links-liberale Flügel der FDP und die Seeheimer der SPD. - Das wiederum würde eine riesen Lücke reissen an "rechts-liberal konservativen" Seite, und damit eine grosse Chance z.B. für TeamFreiheit als Gegengewicht. (Ich nenne hier TeamFreiheit, weil sie aktuell politisch am ehesten dort politisch positioniert sind - kann auch was ganz Neues sein) Ein solches Leck würde der alte schwerfällige Tanker CDU nicht mehr repariert bekommen. Bis man dort die Wunden geleckt hat und eigentlich realisiert was gerade geschieht, ist das Ding gelaufen. Parteien mit politischen "Alt-Lasten" wie CDU oder FDP wären damit beschäftigt sich weiterhin für die Fehler der Vergangenheit zu rechtfertigen, während andere, neue Parteien befreit aufspielen könnten. Die FDP würde wohl verschwinden. Der CDU bliebe bestenfalls noch ihr 65+ Klientel, ähnlich wie bei anderen Christ-Demokratischen Parteien in Europa. Der linke Flügel der Grünen müsste wahrscheinlich mit dem Rest der SPD zusammengehen, um noch die 5% Hürde zu nehmen, und um auf der Linken Seite noch ein Gegengewicht zum Links-Aussen Rand von DIE LINKE darstellen zu können. Auf der Mitte-Rechts Seite müsste man mit einer neuen politischen Kraft dann politisch genau da reinstossen, wo plötzlich eine grosse politische Lücke klafft: Wirtschaftsliberal, mit gesellschaftspolitischem konservativem Kompass, Pro Europa (ungleich pro EU bürokratischer regulativer Wasserkopf) + Pro NATO Westbindung. Den ehemaligen rechts-liberalen Wählern der FDP, den konservativen/liberalen der CDU, ein attraktives politisches Angebot machen, und gleichzeitig die AfD auf der Flanke da angreifen, wo viele ihrer Wähler inhaltlich bei ihr eigentlich nicht mitgehen wollen, sie es aber mangels Alternative dulden, z.B. bei dem "Russen-Stuss", oder auch bei bestimmten sozialistischen Ansätzen in der Wirtschaftspolitik, bis hin zu den Auswüchsen am rechtsradikalen Rand. Generelle Anschlussfähigkeit müsste eine solche Partei sowohl zu der neuen "Habeck-Co Partei", als auch zur AfD bestehen. Insbesondere zu dem Teil der (mit)regieren will, und auch versteht, dass es dafür politische Kompromisse benötigt. Auch Meloni in Italien konnte nur eine "rechts-konservative" Mehrheit schaffen, weil es dort min. 2-3 "rechte" Parteien gibt. Die AfD schafft das keinesfalls alleine. Schon garnicht, wenn sich das Modell "Volkspartei" durch einen solchen Schachzug von Habeck & Co. gerade aus der Mitte heraus in Luft auflöst. Das wäre ein genereller Trend, den man politisch bei einer "Neu-Aufstellung" nutzen müsste. Man müsste sich sowohl personell als auch inhaltlich z.B. bei TeamFreiheit breiter aufstellen als bisher, aber ich würde das als grosse Chance sehen. Wenn das alte Parteien-System durch eine solche neue "Habeck-Partei" aus der Mitte heraus so ins wanken gerät, dann werden die Karten auf eine ganz andere Weise neu gemischt. Die rechts-liberal-konservative Flanke wäre weit offen. Es würde einen grossen Unterschied machen, ob ein altes verkrustetes Parteien-System von der politischen Mitte heraus aufgebrochen wird, oder von sein politischen Rändern. Daraus ergeben sich ganz andere Chancen für die politische Landschaft. Auch die AfD müsste an viele Stellen sehr schnell wirklich politisch Farbe bekennen, weil sie plötzlich nicht mehr die einzige "Alternative" zum bisherigen Parteien-System darstellen würde, die "Unzufriedene", "Protestler" und "Nichtwähler" mobilisieren könnte. Eine neue politisch Kraft plötzlich einen Chance, wo vielen Wählern die AfD Positionen eigentlich zu radikal sind, sie aber aus verschiedenen Beweggründen trotzdem gewählt werden, weil eine wirkliche politische Alternative nicht besteht, und die Wahl von "Altparteien" für sie aber nicht mehr in Frage kommt. Ich würde eine solche neue "Habeck & Co." Partei also schon deswegen persönlich begrüssen, weil sie das alte Parteien-System von der Mitte heraus aufbrechen und erneuern würde, auch wenn es politisch nicht meine Partei wäre. Eine politisch neue Kraft wie von mir als rechts-liberal konservatives Gegengewicht oben beschrieben, würde ich nicht nur wählen, sondern mich sogar persönlich engagieren. Eine politische Erneuerung ist in Deutschland aus ganz vielen Gründen dringend notwendig. Ein grosser Teil der Bevölkerung traut das heute weder der Union, noch der SPD und eigentlich auch schon nicht mehr den Grünen in ihrer jetzigen Form zu. - Sie sind politisch verbrannt, und jede zusätzliche Wahl zeigt das von mal zu mal deutlicher. Egal ob man sich jetzt eher einer links-grün-liberalen, oder eher einer rechts-konservativ liberalen neuen politischen Kraft politisch besser repräsentiert fühlt, den politischen Rändern sollten wir diese Erneuerung jedenfalls nicht überlassen. Überall wo etwas stirbt, wird auch Platz für etwas Neues. Das erzeugt Mut zur Veränderung und Aufbruchstimmung, an der es in Deutschland aktuell in ganz vielen politischen Bereichen und in der Lebensrealität der Menschen fehlt. Das Überleben von CDU, SPD, FDP und Grüne als politische Kräfte steht nicht im Grundgesetz. - So, let´s go! #Politik #Deutschland #Wahlen

🅱️aha May 31

Diese KAS-Grafik 2025 ist statistisch betrachtet ein Meisterwerk der Unverblümtheit und zeigt eine Antipathie-Verzerrung, die in der politischen Debatte nach Merkel erst richtig sichtbar wurde: Die Union erhält von Rot-Grün deutlich mehr Ablehnung, als sie selbst zurückgibt und landet damit im strategischen Dilemma. Grüne lehnen die CDU zu 53 % ab, die Linke sogar zu 73 %. Bei der CSU wird’s noch krasser: 72 % von den Grünen versus nur 43 % zurück. Umgekehrt hält sich die Union bei der Ablehnung spürbar zurück. Die Zahlen belegen die Verzerrung, die stets mit der Forderung nach Mäßigung und „Anschlussfähigkeit“ übertönt wird, sobald die Union gegen die Mitbewerber austeilt. Aber geschenkt. Der eigentliche Kern liegt woanders: SPD, Grüne und Linke bilden einen kuscheligen ideologischen Block. Die lehnen sich untereinander kaum ab (Grüne–SPD nur 20 %, Linke–Grüne 18 %). Sie treten im Wahlkampf auf wie ein geschlossenes Kollektiv, während sie die Union als Feindbild pflegen. Die Union selbst? Kämpft gegen fast alle, außer der FDP (mit 24 % Ablehnung die einzige Ausnahme). Mit der AfD logischerweise 81 % Ablehnung, weil eine Koalition mit einer Partei, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Union zu zerstören, zu Recht ausgeschlossen ist. Die Ressourcen und Energie verteilen sich damit auf mehreren Fronten gleichzeitig mit entsprechenden Effizienzverlusten. Die große Absurdität der politischen Debatte seit Jahren: Egal wie heftig die politische Linke die Union ablehnt, die reichweitestarke Hauptstadtblase fordert, die Union habe gefälligst „anschlussfähig“ zu bleiben. Wir kennen die konkreten Beispiele der Doppelstandards alle. Merz hatte sie bis zur Wahl offengelegt und sich in den Wind gestellt. Das ist inzwischen leider vorbei. Grundsätzlich gilt: ein bürgerlicher Politiker, der versucht, Anhänger der politischen Linken zu umgarnen, verschwendet seine Zeit. Da gibt es mal ein Lob für einen Haltungstweet, aber das Kreuz machen sie woanders. Oder denkt jemand, dass Grüne plötzlich FDP wählen, wenn Marie-Agnes Strack-Zimmermann Vorsitzende ist? Es gibt kein Level Playing Field in der politischen Arena. Gab es nie. Kein Bürgerlicher sollte sich devot geben, wenn er klar abgelehnt wird. Sondern für die eigenen Prinzipien und Positionen kämpfen. Wer bei diesen Zahlen kein Störgefühl verspürt und nicht mal Optionen wie eine Minderheitsregierung als strategischen Ausweg aus dem Dilemma andenkt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Pragmatismus statt Selbstkasteiung und die andere Wange, liebe Union. Zahlen lügen nicht. #Politik #Wahlkampf #Statistik

V
de Volkskrant May 22

V Německu je již delší dobu pozorována infiltrace extremistických pravicových skupin do protestů, což sociolog Matthias Quent označuje za připojovací schopnost (Anschlussfähigkeit), a varuje, že extremisté se snaží manipulovat s veřejným neklidem, což vyžaduje aktivaci středového společenského spektra, jako jsou odbory a církve, aby se tomuto jevu více účinně bránily. #Extreemrechts #Protesten #Anschlussfähigkeit

In Duitsland kennen ze extreemrechtse infiltratie van protesten al langer. ‘Er is zelfs een woord voor: aansluitingsvermogen’