Tumult mit Berliner Spitzenkandidaten in Islamisten-Moschee. Obwohl der Berliner Verfassungsschutz die Moschee über Jahre der Muslimbruderschaft zugeordnet hatte, nahmen Grüne, SPD und Linke die Einladung des Rats der Imame in der Dar-Assalam-Moschee freudig an. Auch FDP-Politiker Christoph Meyer war vor Ort und sorgte für einen Eklat. Er präsentierte ein mitgebrachtes Foto, das Verbindungen des Moschee-Vorstehers zur Hamas belegen. Die muslimische Moderatorin will den FDP-Politiker stoppen. Sie unterbrach ihn, wollte ihm das Wort entziehen und warf ihm vor, mit seinem Auftritt lediglich für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen. Wobei nur wenige, ausgesuchte Medien zugelassen wurden. Schliesslich griff die Linken-Kandidatin Elif Eralp in die Debatte über Terror ein und erhielt dafür deutlichen Applaus aus dem Moschee-Publikum. „Man muss über muslimisches Leben sprechen können, ohne über religiösen Extremismus zu reden. Dafür sind wir hier“, erklärte sie. Später fügte sie hinzu: „Ich finde, wir reden viel zu wenig über antipalästinensischen Rassismus in dieser Stadt.“ Grünen-Frau Bettina Jarasch beklagte, Meyer werfe dem Imam „Kontaktschuld“ vor. SPD-Mann Steffen Krach duckte sich weg und sagte nach der Veranstaltung: „Habe ich von der Bühne aus nicht gesehen. Weiß nicht, was drauf ist, sorry.“ FDP-Mann Meyer und seine Begleiterinnen wurden beim Hinausgehen bis zum Auto von wütenden Muslimen verfolgt. #BerlinerPolitik #Islam #Terrorismus