BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Immunantwort

„Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der körpereigenen Immunantwort – indem es antientzündliche Prozesse unterstützt.“ Ach was? Aber während Corona gab es keine konkrete Empfehlung mal den Spiegel prüfen zu lassen? Das würde ich im Übrigen auch normalgewichtigen Menschen empfehlen. Es hängt viel an einer ausreichenden Versorgung mit dem Hormon (!), nicht nur die Immunantwort, auch das tägliche Wohlbefinden. Gerade Menschen mit dunklerer Hautfarbe und Ältere haben Probleme damit in Mitteleuropa. Oder natürlich auch Menschen, die sich im Frühling, wie oftmals empfohlen, vor den ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut dick mit Sonnenschutzcreme zukleistern. Sonne ist besser als Supplement. Ihr kennt eure Haut und wisst hoffentlich, was sie verträgt. Ansonsten empfehle ich mal „Astaxanthin“ zu googeln. https://t.co/GxAE3gwwVS #VitaminD #Immunantwort #Gesundheit

Kurier Jun 26

Eine Pilotstudie deutet darauf hin, dass die Einnahme von Spermidin die schwächere Immunantwort älterer Menschen nach COVID-19-Impfungen verbessern könnte, indem sie die Antikörperproduktion erhöht und Marker der Immunalterung reduziert, jedoch sind weitere Forschung und größere Studien notwendig, um diese Ergebnisse zu validieren. #Immunantwort #Spermidin #Immunoseneszenz

Impfschutz im Alter: Kann Spermidin das Immunsystem stärken?

Die Narbe stammt von der klassischen Pockenimpfung (Variola-Impfung) mit dem Vaccinia-Virus. Früher (bis in die 1970er/80er Jahre, in manchen Ländern länger) wurde die Pockenimpfung nicht mit einer normalen Spritze in den Muskel gegeben, sondern durch Scarification (Hautritzung) verabreicht. Das ist der entscheidende Grund für diese typische Narbe. So lief die Impfung ab: Impfstoff: Es wurde lebendes Vaccinia-Virus (ein nah verwandtes, aber viel harmloseres Virus als das echte Pockenvirus) verwendet. Der Impfstoff war eine Flüssigkeit mit dem Virus. Bifurkierte Nadel (zweizinkige Impfnadel): Die Ärzte oder Impfhelfer tauchten diese spezielle Nadel in den Impfstoff und machten damit mehrere schnelle, oberflächliche Stiche in die Haut (meist Oberarm). Dadurch wurde das Virus direkt in die oberen Hautschichten (Dermis) eingebracht – es entstand keine tiefe Injektion. Lokale Infektion: Das Vaccinia-Virus vermehrte sich an der Einstichstelle. Nach wenigen Tagen bildete sich eine Papel (Knötchen), dann eine Pustel (Eiterbläschen) und schließlich eine Kruste. Dieser Prozess dauerte etwa 2–3 Wochen und sah aus wie eine kleine, kontrollierte „echte“ Infektion. Heilung mit Narbe: Wenn die Kruste abfiel, blieb meist eine runde, eingesunkene oder sternförmig strukturierte Narbe zurück – genau wie auf deinem Bild. Die Narbe entsteht, weil das Virus Gewebe zerstört hat und die Haut mit Bindegewebe (Narbengewebe) repariert wurde. Warum diese Methode? Das Vaccinia-Virus muss sich in der Haut vermehren, um eine starke Immunantwort (sowohl Antikörper als auch zelluläre Immunität) auszulösen. Eine einfache Injektion in den Muskel hätte nicht ausreichend gewirkt. Die sichtbare Pustel war früher sogar ein gewünschtes Zeichen, dass die Impfung „angenommen“ hatte („Take“). Heutige Situation: Seit der weltweiten Ausrottung der Pocken (letzter natürliche Fall 1977) wird die Impfung nur noch bei bestimmten Risikogruppen (z. B. Militär, Labormitarbeiter) gemacht – und auch dort meist mit moderneren, gereinigteren Vaccinia-Stämmen. Die alten Narben sieht man heute vor allem noch bei Menschen über ca. 45–50 Jahren. Die Narbe ist also kein „Unfall“, sondern das gewollte und typische Ergebnis der alten Impftechnik. Viele Menschen tragen sie heute noch als „Impfpass auf der Haut“. #Impfung #Gesundheit #Pocken