Herzlichen Glückwunsch, deutscher Steuerzahler! Du wurdest soeben ungefragt zum Hauptsponsor für das größte Umverteilungsexperiment der europäischen Geschichte gemacht. Kostenpunkt für dich: schlappe 150 Milliarden Euro. Während die heimische Wirtschaft stottert, Unternehmen abwandern und wir in Sachen Wachstum das absolute Schlusslicht bilden, finanzieren wir fröhlich gigantische Summen für Süd- und Osteuropa. Das Ganze lief beim Start unter dem moralisch unantastbaren Deckmantel der "Corona-Solidarität". Die bittere Realität heute? Die Milliarden versickern klammheimlich in den nationalen Haushaltslöchern anderer Staaten. Echte Pandemievorsorge oder modernisierte Krankenhäuser? Fehlanzeige. Der eigentliche Treppenwitz dieser Brüsseler Glanzleistung: Wir finanzieren auf Pump die Konjunkturprogramme von Ländern, die höhere Wachstumsraten vorweisen als wir. Und weil das Prinzip "Deutschland haftet, der Rest konsumiert" so hervorragend funktioniert, darfst du ab 2028 drei Jahrzehnte lang Zinsen und Tilgung für fremde Schulden abstottern. „NextGenEU“ nennt Brüssel diesen Topf zynischerweise. Gemeint ist wohl: Die nächste Generation deutscher Arbeitnehmer wird dafür bluten. Wer dieses finanzpolitische Harakiri jetzt auch noch als Blaupause für künftige EU-Finanzierungen feiert, hat den Bezug zur Realität endgültig verloren. Das ist kein Akt der Solidarität mehr, das ist der schleichende, unumkehrbare Weg in die europäische Schuldenunion auf unserem Rücken. #Schuldenunion #NextGenEU https://t.co/ET96L1erj5 via @welt #Schuldenunion #NextGenEU #Solidarität