Ein niederländischer Reisebus verunglückte in der Schweiz, was zu mehreren Toten und Verletzten führte, während die Reisegruppe auf einem Ausflug war. #Busunglück #Schweiz #Reisegruppe

Ein niederländischer Reisebus verunglückte in der Schweiz, was zu mehreren Toten und Verletzten führte, während die Reisegruppe auf einem Ausflug war. #Busunglück #Schweiz #Reisegruppe

Ein Reiseleiter. Mit bloßen Händen. Allein im Kampf gegen Russland. Gestern Nacht in Leipzig. Eine Story für die Geschichtsbücher. Wartet ab: Es ist kurz vor Mitternacht am Flughafen Leipzig/Halle. Dunkel. Ein Bus fährt über das nächtliche Rollfeld. An Bord sitzen Touristen. Sie haben eine Flughafenführung gebucht und wollen die riesigen Frachtmaschinen aus der Nähe sehen. Gegen 23.40 Uhr erreicht die Gruppe den Bereich, in dem vier ukrainische Antonow-Transportflugzeuge stehen. Maschinen, die auch Fracht für die NATO befördern. Dann entdeckt jemand mit offenbar sehr guten Augen etwas in der Dunkelheit. Eine kleine Drohne. Sie schwebt in unmittelbarer Nähe der ukrainischen Flugzeuge. Der Bus hält. Der Reiseleiter steigt aus. Er geht auf den Quadrokopter zu – und drückt ihn zu Boden. Mit bloßen Händen. Während im Bus die Touristen warten. Weil Drohnen auf dem Flughafengelände streng verboten sind, meldet er den Vorfall. Um 23:42 Uhr stellt die Polizei das Gerät sicher. Erst später zeigt sich, in welche Gefahr sich der Reiseleiter gebracht hat. An der Drohne hängt nämlich eine mutmaßlich selbst gebaute Spreng- und Brandvorrichtung. Etwa so groß wie eine Konservendose. Nach ersten Tests ist klar: Sie enthält eine nitrathaltige, „sprengfähige Substanz“. Auf Röntgenbildern erkennen die Ermittler offenbar auch einen Zünder. Die Polizei stuft das Gerät als unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung ein, kurz USBV. Oder anders ausgedrückt: als Bombe. Die Ermittler schwirren aus. Sie fahnden jetzt mit Hochdruck nach dem Drohnenpiloten. Zur Stunde ist immer noch ungeklärt, wer die Drohne gesteuert hat und ob der Sprengsatz tatsächlich funktionsfähig war. Aber welchen plausiblen Grund sollte es geben, eine Bombe an einer Drohne ausgerechnet in unmittelbare Nähe ukrainischer Antonow-Maschinen zu steuern? Vor zwei Jahren brannte am selben Flughafen bereits ein DHL-Paket mit Zeitzünder, kurz bevor es in ein Frachtflugzeug verladen werden sollte. Die Behörden führen jene Anschlagsserie inzwischen auf den russischen Militärgeheimdienst zurück. Wer hinter der Drohne dieser Nacht steckt, ist noch offen. Aber eines ist jetzt schon klar: Das hier war ein Zufallsfund. Eine glückliche Fügung des Schicksals. Hier hat nicht etwa eine teure Sicherheitsmaßnahme Schlimmeres verhindert. Es ist einer irrwitzigen nächtlichen Reisegruppe zu verdanken, dass überhaupt jemand das kleine Fluggerät in der Nacht an den riesigen Maschinen bemerkte. Und einem Reiseleiter, der sich als Mann der Tat erwies. Er stieg aus dem Bus, ging auf die Drohne zu und drückte das möglicherweise tödliche Ding einfach mit den Händen zu Boden. Und überlebte. Ein Held. Mit bloßen Händen. Allein im Kampf gegen Russland oder diejenigen, die Russland helfen. #Leipzig #Ukraine #Drohne