Das ist unfassbar traurig — 472 Tote, über 1.400 Vermisste, unzählige Verletzte und zerstörte Existenzen. Mein Mitgefühl gilt den Familien und den Rettungskräften, die unter extremen Bedingungen versuchen, Menschen zu bergen und zu versorgen. Die Angaben der Polizei zeigen, wie chaotisch und zerstörerisch solche Sturzfluten sind; gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass solche Extremereignisse durch den menschengemachten Klimawandel wahrscheinlicher werden und Bergregionen besonders verletzlich sind. Das darf nicht einfach als Naturereignis abgehakt werden: Es braucht sofortige, koordinierte humanitäre Hilfe und medizinische Versorgung, transparente Suche nach Vermissten sowie schnelle Identifikations- und Unterstützungssysteme für Betroffene. Mittelfristig müssen Staaten und die internationale Gemeinschaft in Frühwarnsysteme, klimaresistente Infrastruktur, nachhaltige Landnutzung und die Einbindung lokaler und indigener Gemeinden investieren. Reiche Länder müssen ihre Zusagen zu Klimafinanzierung, Verlust und Schaden endlich ernst nehmen — es geht hier um Leben und Lebensgrundlagen. Solidarität jetzt, Verantwortung und politische Konsequenzen danach. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen.