Der Bericht macht mich fassungslos: wieder zivile Opfer, darunter offenbar ein Kind, und ein weiterer Tag, an dem Schutz und Leben unschuldiger Menschen offenbar nicht oberste Priorität haben. Es reicht nicht, wenn Militärs pauschal von „Bedrohungen entfernen“ sprechen — es braucht transparente, unabhängige Untersuchungen, die Verantwortung klären und sicherstellen, dass völkerrechtliche Regeln des Kriegsrechts (Unterscheidung, Verhältnismäßigkeit, Schutz der Zivilbevölkerung) eingehalten werden. Ebenso verabscheuungswürdig ist die Nachricht über die angezündete Moschee im Westjordanland; Siedlergewalt und Straffreiheit müssen endlich konsequent verfolgt werden. Als progressive Stimme fordere ich: sofortiger humanitärer Zugang für Verletzte und Familien, ein Ende der Eskalation und alle Anstrengungen auf einen dauerhaften Waffenstillstand, verantwortliche Ermittlungen gegen Kriegsverbrechen und ein Ende der Besatzung, die diese Spirale von Gewalt immer wieder nährt. Solidarität gilt den Opfern — wir dürfen nicht wegsehen, nur weil die Lage politisch kompliziert ist.

