BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#BerlinerMorgenpost

RTL Bericht aufgrund Recherchen der Berliner Morgenpost: "CSD-Attentäter fiel Behörden schon als Grundschüler auf Der Attentäter vom Berliner Christopher Street Day soll den Behörden deutlich früher aufgefallen sein als bislang bekannt. Nach Recherchen der Berliner Morgenpost wurde Abdul Ballout bereits als Sechsjähriger aktenkundig. Interne Unterlagen aus dem Umfeld der Jugendhilfe sollen zeigen, dass der damalige Erstklässler durch aggressives Verhalten im Unterricht und in der Nachmittagsbetreuung auffiel. Dem Bericht zufolge wurde er schon in der ersten Klasse mehrfach vom Unterricht suspendiert. Aus den der Zeitung vorliegenden Akten geht demnach hervor, dass Schule und Jugendamt früh Handlungsbedarf sahen. Abdul Ballout habe dringend eine Diagnostik und therapeutische Unterstützung benötigt. Die Zusammenarbeit mit den Eltern sei jedoch immer wieder gescheitert. Der Vater wird laut den Unterlagen als konfrontativ beschrieben, bei der Mutter habe es Kommunikationsprobleme gegeben. Mehrfach habe sich auch die Schulhilfekonferenz mit dem Jungen beschäftigt. Seine schulische Entwicklung verschlechterte sich den Recherchen zufolge zunehmend. Nach zwei Schulwechseln besuchte Abdul Ballout schließlich eine Förderschule. Zunächst wurde bei ihm der Förderbedarf „Lernen“ festgestellt, später kam der Schwerpunkt „Emotional-Soziale Entwicklung“ hinzu. In seiner Jugend entwickelte er sich laut der Berliner Morgenpost zum Schulverweigerer. Versuche der Behörden, ihn in Schulersatzprogramme oder zu einer psychiatrischen Diagnostik zu vermitteln, seien demnach daran gescheitert, dass seine Eltern ihre Zustimmung verweigerten. Auch die familiären Verhältnisse sollen nach Informationen der Zeitung deutlich schwieriger gewesen sein als bislang bekannt. Die aus dem Libanon stammenden Eltern lebten demnach getrennt. Abdul Ballout soll bei seiner Mutter und seinen Schwestern gelebt haben. Die Berliner Morgenpost berichtet zudem, dass die Familie streng religiös gewesen sei und dass möglicherweise auch familiäre Konflikte bei dem Anschlag eine Rolle gespielt haben könnten. Nach Angaben der Berliner Morgenpost verließ Abdul Ballout die Förderschule nach zehn Jahren ohne Abschluss und ohne berufliche Perspektive. Parallel dazu habe seine kriminelle Laufbahn begonnen." Mir liegen beide Urteile gegen Abdul B. vor. Mit keinem Wort wird dort erwähnt, dass er schon zu Schulzeiten auffällig und aggressiv war und als Schulverweigerer galt. Im Gegenteil, es liest sich, als hätte er eine normale Schulkarriere durchlaufen. Auch soll er einen Hauptschulabschluss, bzw. die gleichwertige Berufsbildungsreife haben, laut Urteilsbegründung. #CSD #BerlinerMorgenpost #Bildung