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#Eigenverwahrung

Ich muss anscheinend mal offenen Klartext reden. Es gibt ein Thema, das gerade heiß gekocht wird. Und zwei Lager versuchen, dich auf ihre Seite zu ziehen. Lies das hier wirklich bis zum Ende. Es ist wichtig, dass du verstehst, was Sache ist. Es geht um MiCA und um zwei Gruppen, die beide ein Interesse daran haben, dich zu beeinflussen. Das erste Lager: die Panikmacher. Sie behaupten, nicht-lizenzierte Börsen machen morgen dicht und jeder verliert den Zugang zu seinem Geld. Das ist stark übertrieben und soll vor allem eins: Angst machen. Realistisch ist etwas anderes. Viele globale Börsen machen erstmal weiter wie bisher, bis die jeweiligen Regulierungsbehörden konkret Druck ausüben. Genau dafür habe ich eine MiCA-Checkliste gebaut, mit klaren Szenarien und To-Dos: https://t.co/hhuWY1FYXv Die wichtigste Handlungsempfehlung steht dabei ganz oben: Eigenverwahrung. Wer unsicher ist, schiebt seine Assets auf eine Hardware Wallet. Punkt. Das zweite Lager: die Kleinredner. Influencer, die das Thema komplett vom Tisch wischen, weil sie von nicht-lizenzierten Börsen bezahlt werden. Schau dir Binance an, die größte Kryptobörse der Welt. In den ersten europäischen Ländern gibt es bereits Einschränkungen. Das ist Fakt. Wer trotzdem sagt "passiert nichts, kümmert euch nicht drum", handelt fahrlässig. Das Ziel dahinter: die Leute auf der eigenen Börse halten. Wer mich länger verfolgt, kennt meine nüchterne und rationale Linie. Denk an den FTX-Crash. Ich war einer der ersten, die vor der Insolvenz gesagt haben: zieht eure Assets lieber ab. Während andere die Gefahr klein geredet haben. Und noch ein Punkt, den kaum jemand offen ausspricht: Nicht-lizenzierte Börsen bieten höhere Hebel als MiCA-Plattformen. Wer jetzt MiCA-Plattformen schlechtredet, will oft nur eins: dass seine Community nicht zu Plattformen mit niedrigeren Hebeln wechselt. Weil er sonst weniger verdient. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Beide Lager kann man zurecht kritisieren. Dass in dieser Zeit EU-Plattformen wie Bitvavo, Bitpanda oder OKX mit Promoaktionen neue Nutzer gewinnen wollen, ist aus meiner Sicht völlig legitim. Wir müssen mit den EU-Gesetzen leben. Und damit EU-Plattformen überhaupt konkurrieren können, brauchen sie genau das: Liquidität und Nutzer. Mir ist eins wichtig, weil ich dazu ein paar Kommentare bekommen habe: Lass dich von Leuten mit Doppelmoral nicht manipulieren. Ich bin mit keiner Plattform verheiratet. Wer unsicher ist, nimmt eine Hardware Wallet, fertig. Manche brauchen aber eine handelbare Alternative. Dafür habe ich den MiCA-Vergleich gebaut, mit einem klaren persönlichen Favoriten. Nicht weil sie die beste Promoaktion haben, sondern weil Gebühren und Funktionen mich überzeugt haben. Und das gilt nicht für immer. Wenn morgen eine Plattform bessere Funktionen und Gebühren bietet, passe ich meinen Testsieger an. Der Platz an der Spitze wird nicht gekauft, sondern verdient. Wer selbst vergleichen will, schaut es sich hier an: https://t.co/golUylYtuj Zum Schluss, weil es dazugehört. Ich bin seit fast 10 Jahren hier aktiv. Ich gebe meine Analysen und Recherchen ohne Paywall weiter. Keine Premiumgruppe, kein teures Coaching. Das ist mir wichtig, jeder soll drauf zugreifen können. Der Aufwand muss sich aber irgendwie tragen. Dabei helfen Partnerlinks, über die du und ich einen Bonus bekommen. Niemand muss die nutzen, ich bin da keinem böse. Aber ich weiß jeden zu schätzen, der meine Arbeit so unterstützt. Und danke, dass die große Mehrheit von euch den Unterschied sieht und mich nicht in den selben Topf wirft🧡 #Krypto #MiCA #Eigenverwahrung

Bruce Jun 3

Warum sind wir noch hier? Die Welt lacht über Bitcoin. Die Opportunitätskosten, Bitcoin zu halten, waren in den letzten 12 Monaten immens. Tech-Aktien gingen durch die Decke. Alles, was mit KI oder Space zu tun hat, erreicht astronomische Höhen. Und Bitcoin? Bitcoin stagniert, fällt und kennt keinen Boden. Ist ein Ende in Sicht? Nein. Ein Ende sieht man meist nur im Rückspiegel. In den nächsten Monaten gehen die drei größten Investmentgeschichten aller Zeiten an die Börse: SpaceX, OpenAI und Anthropic. Ca. 300 Mrd. USD an frischem Kapital werden dafür benötigt. Das entspricht der Kaufkraft von 4,5 Mio. Bitcoin. Wird ein Teil von diesem Kapital aus Bitcoin abfließen? Ist der Prozess schon im Gange? Wahrscheinlich schon. Wie viel, weiß keiner. Fakt ist, dass eine Person, die agnostisch nach Rendite sucht, diese zurzeit eher in KI als in Bitcoin vermutet. Das trifft sowohl auf Privatpersonen als auch auf institutionelle Investoren zu. Ich frage also noch einmal: Warum sind wir noch hier? Für Menschen, die Bitcoin eindimensional als Renditeobjekt betrachten, stellt sich diese Frage nicht mehr. Sie sind bereits ausgestiegen. Die Leute, die Bitcoin jetzt noch halten, bewegt etwas anderes. Sie bewegt, dass die gesamte Welt bis zum Hals in Schulden steckt. Sie bewegt, dass Freiheit Stück für Stück gegen Kontrolle eingetauscht wird. Sie bewegt, dass persönliche Souveränität weiter in den Hintergrund gerät. Sie bewegt, dass gespeicherte Lebenszeit zu wertvoll ist, um sie in die Hände eines Dritten zu legen. Sie bewegt, dass Verwässerung Teil eines jeden Finanzsystems ist. Kurz: Sie bewegt genau das, was im Verlauf der Geschichte immer wieder der Fluch des souveränen Individuums war: Die Einschränkung der persönlichen Souveränität und die Verwässerung der gespeicherten Lebenszeit. Ist SpaceX eine Antwort auf diese Themen? Sind OpenAI oder Anthropic eine Antwort auf diese Themen? Nein. Unter allen Vermögenswerten gibt es nur eine Antwort auf diese Fragen. Bitcoin in Eigenverwahrung. Die Rahmenbedingungen unter denen sich die Welt entwickelt zeigen alle auf Bitcoin. Aber die Welt ist momentan abgelenkt durch den euphorischen Rausch von KI. In Zeiten der Euphorie sucht niemand nach Souveränität. In Zeiten der Euphorie will jeder einfach dabei sein. Koste es, was es wolle. Solche Euphorie ist wie Ebbe und Flut. Sie kommt und geht auch wieder. Und wenn sie geht, bleiben nur die Dinge übrig, die nicht von Aufmerksamkeit abhängig sind. Die Probleme, die Bitcoin löst, verschwinden nicht durch KI. Sie verschwinden nicht durch Raketen. Sie verschwinden nicht durch höhere Aktienkurse. Die Schulden bleiben. (nehmen zu) Die Verwässerung bleibt. (nimmt zu) Der Bedarf nach Souveränität bleibt. Darum sind wir noch hier. Wir suchen nicht das attraktivste Investment der aktuellen Stunde. Wir halten die Antwort auf Probleme in unser Hand, die genauso alt sind wie die Zivilisation selbst. Mit der Zeit wird die Welt sie wiederentdecken. Und im Rückspiegel wird alles offensichtlich wirken. #Bitcoin #Investitionen #Souveränität