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#Währungsintervention

Japan and the USA have jointly intervened in the foreign exchange market to support the falling yen, which had fallen to its lowest level in 40 years, with Finance Minister Satsuki Katayama confirming the measures aimed at curbing excessive volatility and preventing the impact on the global economy. (translated)

Währungsintervention: Japan und USA stützen fallenden Yen

US President Donald Trump has confirmed that the USA has supported Japan in stabilizing the weakening yen by intervening in the foreign exchange market, which is seen as a sign of friendship and represents the first bilateral currency intervention since the 1990s. (translated)

Donald Trump bestätigt: USA helfen Japan bei schwächelndem Yen

Auf einem Notizblock im Kabinettssaal stand am Freitag ein handschriftlicher Eintrag. Unter der Überschrift "To Do": Japanische Yen kaufen, 5 bis 10 Milliarden Dollar. Ein Reuters-Fotograf hat diese Notiz abgelichtet. So erfuhr die Welt von der ersten gemeinsamen Währungsintervention der USA und Japans seit 15 Jahren. Der Zettel lag vor US-Finanzminister Scott Bessent. Wenige Stunden später verkaufte die New Yorker Notenbank in dessen Auftrag Euro und kaufte dafür Yen, abgewickelt über Goldman Sachs und Morgan Stanley. Vorausgegangen war am Donnerstag eine Aktion, die nach Berechnungen von Bloomberg auf Basis der Notenbankkonten die größte jemals erfasste Eintages-Intervention sein dürfte. Rund 8,45 Billionen Yen, umgerechnet etwa 53 Milliarden Dollar. An einem einzigen Tag. Der Yen schloss in New York bei 157,40 je Dollar. Zwei Tage zuvor stand er nahe 164 und damit so schwach wie zuletzt 1986. Das Muster ist bekannt. Zwischen Ende April und Ende Mai hatte Tokio bereits rund 73 Milliarden Dollar eingesetzt, verteilt über einen ganzen Monat. Acht Wochen später notierte die Währung tiefer als vor der Aktion. Der Grund für dieses Scheitern liegt in der Zinsdifferenz. Die Bank of Japan hält ihren Leitzins bei 1 Prozent, die US-Notenbank bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Wer Yen leiht und in Dollar anlegt, verdient diese Lücke von rund zweieinhalb Prozentpunkten. Solange sie besteht, bleibt die Wette gegen den Yen attraktiv. Neu ist, wer diesmal mitzieht. Japan hält rund 1,19 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen und ist der größte ausländische Gläubiger der USA. Um allein zu intervenieren, müsste Tokio Teile davon verkaufen. Und zwar in der Woche, in der die Rendite 30-jähriger US-Anleihen über 5,2 Prozent sprang, den höchsten Stand seit 2007. Genau darauf führen Analysten Washingtons plötzliche Kooperationsbereitschaft zurück. Für die globalen Märkte hängt daran mehr als ein Wechselkurs. Der Yen ist seit Jahren die billigste Finanzierungswährung der Welt. Aus ihm gespeiste Positionen stecken in US-Techwerten, Schwellenländeranleihen und Unternehmenskrediten. Jede wirksame Intervention zwingt einen Teil dieser Trader, ihre Wetten aufzulösen und Yen zurückzukaufen. Das entzieht anderen Märkten Liquidität, unabhängig davon, was dort fundamental passiert. Im August 2024 hat exakt dieser Mechanismus binnen Tagen weltweit Kurse gedrückt (Yen-Carry Trade). Das letzte Mal handelten Washington und Tokio 2011 gemeinsam, nach Erdbeben und Tsunami. Damals richtete sich die Aktion gegen einen zu starken Yen. Diesmal läuft dieselbe Maschinerie in die Gegenrichtung. Auf dem Notizblock standen 5 bis 10 Milliarden Dollar. Japan hatte am Vortag ein Vielfaches davon bewegt. Der Zinsunterschied, der die ganze Bewegung antreibt, blieb trotzdem exakt dort, wo er vorher war. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 #Yen #Währungsintervention #Finanzmärkte