Ergänzend zum Fall Hüber Plötzlich Grenzsoldat Auch ein Thema das mich sehr beschäftigt hat. Viele die zur NVA mussten, wussten ja gar nicht wo sie eingesetzt werden und so konnte es passieren, das man plötzlich mit Schießbefehl an der grünen Grenze, oder sogar direkt an der Mauer stand. Wie kam man als junger Mann damit klar? Wie kam die Familie damit klar, wenn im ersten Brief des Jungen stand: „ Liebe Mutti, ich bin jetzt an der Grenze.“ Wie kam die Mutti wohl damit klar, dass das Regime ihren Jungen unter Umständen zum Mörder machte? Ich bin mir sicher, das wurde in den Familien diskutiert. Was dachte man als Grenzer jedes Mal, wenn man sich zur Wache bereit machte? Da die Soldaten ja immer zu zweit waren, gab es da Absprachen, was man im Fall der Fälle tut? Oder hielt man sich bedeckt, da man den anderen ja nicht kannte? War da schon wieder die Angst vor der STASI oder dem Polit - Offizier wie diesen Hüber? Ich weiß nicht, ob es so war, wie ich vermute, denn hier bin ein absoluter Laie, da die DDR darauf verzichtete mich zu ziehen. Ich habe aber gehört, das man tatsächlich an der Grenze landen konnte. Und zum Schluss noch eine Bitte. Aktuell werden Grenzsoldaten gesucht, die von 1987 bis 1989 in der 3. Kompanie Wachregiment 33 Dienst taten und den Polit- Offizier Jens Hüber kannten. Wenn ihr Euch Journalisten – aus welchen Gründen auch immer - nicht anvertrauen wollt, dann bin ich gewissermaßen die Alternative. Einer hatte sich genau aus diesem Grund schon bei mir gemeldet. 🙏 Meine Webseite ist im Profil verlinkt, dort könnt ihr mit mir in Kontakt treten. #Grenzsoldaten #DDR #Wachregiment