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Gesichter des Krieges

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Gesichter des Krieges

In the First World War, some of the most significant German artists at that time died, including Franz Marc, Wilhelm Morgner, and Albert Weisgerber. Already in the first weeks of the war, August Macke fell on September 26, 1914. He was 27. R.I.P. #NeverAgainWar (translated)

„Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Tote wecken, Dann würde Dich, Du lieber Sohn Nicht Rußlands Erde decken.“ Der Gefreite Johann Reiner aus Englmar bei Straubing fiel am 19. September 1942 an der Ostfront. Er war 30 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg https://t.co/wJ2ckAFsN7 #NiemalsVergessen #Gedenken #Frieden

Der Feldwebel Josef Weikl aus Deggendorf, genannt „Pepp“, hatte schon drei Jahre Krieg hinter sich, als er am 17. September 1942 an der Ostfront fiel. Pepp Weikl war 27 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht https://t.co/NmRAEXQYm5 #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #Ostfront

Joseph Müller starb, weil er einen Witz erzählt hatte. Und der ging so: Ein sterbender Soldat will noch einmal sehen, für wen er gekämpft hat. Da stellt man links und rechts von seinem Bett Bilder von Hitler und Göring auf. Der Soldat sagt: „Ach, jetzt sterbe ich wie Christus.” Für diesen Witz - die Pointe also: Göring und Hitler als Mörder, die links und rechts von Jesus gekreuzigt werden - wurde der Priester Joseph Müller denunziert. Doch selbst die Gestapo ließ ihn wieder frei. In Groß Düngen (bei Hildesheim) gab es aber Menschen, denen der aufmüpfige und NS-kritische Pfarrer ein Dorn im Auge war. Hartnäckig verlangten sie die Verurteilung und wandten sich sogar mit einem Brief an den Volksgerichtshof - höchst ungewöhnlich. Im Mai 1944 wurde Müller verhaftet und wegen des Witzes zum Tode verurteilt. In der Begründung hieß es: „Ein solches Attentat auf unsere moralische Kraft kann nicht anders als mit dem Tode bestraft werden.“ Einer der Richter war Hans-Joachim Rehse. Obwohl er an 231 Todesurteilen des Volksgerichtshofs beteiligt war, wurde er nach ’45 wieder Richter. Er starb 1969. Joseph Müller, der in der kath. Kirche als Märtyrer verehrt wird, wurde am 11. September 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden mit dem Fallbeil hingerichtet. Er war 50 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #Märtyrer #NSZeit #Widerstand

„Wenn im schönen Himmelsgarten Droben eine Blume fehlt, Kommt ein stiller Engel nieder Pflückt die Blum’ auf dieser Welt.“ Siegfried Guttenberger starb zusammen mit seinen Eltern Franz und Magda beim Luftangriff auf München am 7. September 1943. Siegfried war fünf Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #Erinnerung

Josef Hilz überstand den Krieg schwer verwundet, starb dann aber doch am 4. September 1946 im Lazarett in Garmisch. Er war 38 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg https://t.co/NVY0izuuFb #Krieg #Geschichte #Erinnerung

„Mein Geliebtestes auf der Welt! Dieses wird wohl der letzte Brief sein, den Du auf dieser Welt von mir bekommst. Daß wir inzwischen ein viertes Kind haben, ich es erst acht Tage danach erfahren habe und diesen kleinen Menschen, der doch von mir stammt, nie im Leben sehen werde, kann ich einfach nicht begreifen. Sieben herrliche Jahre haben wir zusammengelebt. Du bist auch jetzt niemals von mir gewichen. Ich habe immer das feste Gefühl gehabt, dass Du neben mir hergehst, und mit diesem Gefühl werde ich bis zur letzten Sekunde bleiben.“ Aus dem Abschiedsbrief v. Heinrich von Lehndorff. Er war als Offizier Teil der Widerstandsbewegung um Stauffenberg und wurde am 4. September 1944 in Plötzensee gehenkt. Lehndorff war 35 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #Abschied #Erinnerung #Frieden

„Die erste Wunde nicht vernarbt, Wird eine zweite uns geschlagen: Den Heldentod der zweite starb - Das nennt man Opfer, dies zu tragen.“ Der Unteroffizier Anton Christoph fiel am 1. September 1944 in Frankreich, gut neun Monate nach seinem Bruder Franz, der an der Ostfront gefallen war. Beide stammten von einem Bauernhof in Rötz im Landkreis Cham. Anton Christoph (links) war 23, sein Bruder 30 Jahre alt. R.I.P. #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #NieWiederKrieg #WirVergessenNicht #Opfergedenken

Paul Kroll war aus dem Ersten Weltkrieg als Invalide heimgekehrt: Ihm fehlte ein Bein, weitere Verletzungen an Arm, Schulter und Kopf behinderten ihn bis ans Lebensende. Nachdem er in einem Pflegeheim in Göttingen Karikaturen herumgezeigt hatte, in denen Hitler verspottet wurde, wurde er denunziert, angeklagt und wegen „Wehrkraftzersetzung” und „Verrat“ zum Tode verurteilt. Sein Richter Werner Massengeil (NSDAP-Mitglied schon seit 1924), der für Dutzende ähnlicher Urteile verantwortlich war, wurde 1947 wieder Richter und war von 1951 bis 1961 Direktor des Amtsgerichts in Marburg. Kroll hinterließ eine Frau und fünf Kinder; der älteste Sohn war schon 1943 gefallen. Am 29. August 1944 wurde Kroll in Frankfurt-Preungesheim hingerichtet. Er war 60 Jahre alt. Ein Foto von ihm ist (mir) nicht bekannt, aber es gibt in Hamburg einen Stolperstein, der an ihn erinnert. #NieWiederKrieg #SayHisName #ErsterWeltkrieg #Gedenken #NSZeit