Es wird immer abenteuerlicher. Seit wann geben Ermittler denn die Nationalitäten, den Status ihrer Reisepässe und die Umstände der Einreise von dringend Tatverdächtigen bekannt – ohne Verhaftung oder ohne konkreten Fahndungsaufruf? Man habe die mutmaßlichen Täter von Leipzig identifiziert, heißt es. Müssten bei diesen gefährlichen Crooks nicht Fahndungsbilder im Fernsehen laufen? Oder, falls man vergessen hat, die Passbilder zu scannen, nicht wenigstens mit Klarnamen operiert werden, um den Aufenthalt zu ermitteln? Oder sind sie längst wieder ausgereist? Dann weiß man es vielleicht und schweigt, weil es zu peinlich ist? Fragen Journalisten eigentlich gar nicht mehr nach? Ein Lette, der in Russland - vielleicht meinen sie auch die Sowjetunion - geboren wurde, dürfte sich jedenfalls noch in der EU aufhalten und kann dort zur Fahndung ausgeschrieben werden. Ebenfalls unverständlich: Der Weißrusse mit russischem Pass (Hä?) soll in der DNA-Datenbank aufgrund früherer Verbrechen registriert sein. Wie zur Hölle kann so jemand als Tourist nach Deutschland einreisen mit 21 Sanktionspaketen im Rücken der Behörden? Die Informationen sind spärlich. Der Ermittlungserfolg wirkt wie eine durch und durch erfundene PR-Story, denn es fehlen sämtliche Muster, die selbst jede Polizeimeldung aus dem örtlichen Revier zum gestrigen Taschendiebstahl professioneller erscheinen lässt. Es stinkt immer mehr. #Priebshow https://t.co/xslKI9v42P #Ermittlungen #Fahndung #Gesellschaft











