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#Fischstäbchen

Fischstäbchen trendet bundesweit – und jetzt wissen wir warum. Kanzler Merz kämpft lieber für russische Fischimporte als für harte Sanktionen gegen Putin. Hauptsache der Tiefkühlpreis stimmt. Die Ukraine kann warten, solange die Stäbchen günstig bleiben. https://t.co/7XPd0eZ5OE #Fischstäbchen #Bundespolitik #Ukraine

Schlemmerfilet vom Kriegsverbrecherland Während nachts Raketen auf Kyjiw fallen, ringt Brüssel mit dem 21. Sanktionspaket und damit, ob russischer Alaska-Seelachs weiter auf europäischen Tellern landen darf. Und die Bremse heißt maßgeblich: Deutschland. Frankreich, die Niederlande und Polen tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Zufällig die vier größten Importeure russischen Fischs in der EU. Deutschland importierte 2025 rund 109.000 Tonnen Fisch aus Russland im Wert von 311 Millionen Euro, rund 82 Prozent mehr als vor dem russischen Großangriff. Warum ausgerechnet mehr, mitten im Krieg? Weil gleich mehrere Faktoren zusammenkamen. Russland musste seinen Fisch verramschen. Nachdem die USA und Großbritannien den Import längst verboten hatten, drückte Moskau seine Ware zu Dumpingpreisen auf den europäischen Markt. Jeder Preis war recht, Hauptsache Devisen für die Kriegskasse. Gleichzeitig ist Weißfisch weltweit knapp. Gekürzte Kabeljauquoten in der Barentssee sowie geringere Fänge in Norwegen und Island haben das Angebot verknappt. Die EU importiert ohnehin rund 94 Prozent ihres Weißfischs. Der naheliegendste Ersatz wäre US-Alaska-Seelachs – und der ist teurer. Der russische Fisch war also zu billig, um Nein zu sagen. Es gab zu wenige Alternativen. Und man war zu bequem, um aufzuhören. So ist der russische Anteil am in Deutschland verarbeiteten Alaska-Seelachs von rund 15 auf etwa 45 Prozent gestiegen. In Bremerhaven stehen die größten Fischstäbchenfabriken der Welt. Entsprechend erklärt eine ganze Branche den Tiefkühlfisch zur nationalen Schicksalsfrage. Der Bundesverband der Deutschen Fischindustrie warnt, es gebe „keinen Ersatz“. Das bundeseigene Thünen-Institut liefert das passende Dossier gleich mit. Titel, und das ist kein Witz: „Droht eine Fischstäbchenkrise?“ Eine Fischstäbchenkrise. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, während in der Ukraine Wohnhäuser einstürzen und Menschen unter sich begraben. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas fasste es trocken zusammen: Sie habe nicht gewusst, dass Fisch eine solche geopolitische Bedeutung habe. Merken wir uns also die Reihenfolge der Prioritäten: erst der Preis der Fischstäbchen, dann die Ukraine. Es ist nicht „die EU“, die hier trödelt. Es sind vor allem Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Polen – die größten Importeure russischen Fischs. Deutschland spielt dabei eine Schlüsselrolle. Offenbar endet Europas Entschlossenheit dort, wo das Schlemmerfilet beginnt. #Fischindustrie #Sanktionen #UkraineKrieg

D
der Standard Jun 15

Wegen der neuen EU-Sanktionen gegen Russland wird erwartet, dass die Einfuhr von Alaska-Seelachs in die EU innerhalb von zwei Jahren halbiert werden muss, was zu Engpässen und höheren Preisen für Fischstäbchen und ähnliche Tiefkühlprodukte führen könnte. #Fischstäbchen #Sanktionen #AlaskaSeelachs

Weniger Fischstäbchen wegen Russland-Sanktionen zu erwarten

Die geplanten EU-Sanktionen gegen Russland könnten zu einer drastischen Reduzierung des Imports von Alaska-Seelachs nach Deutschland führen, was nicht nur die Produktion von Fischstäbchen gefährdet, sondern auch zu höheren Preisen und möglichen Arbeitsplatzverlusten in der deutschen Fischindustrie führen könnte. #Russlandsanktionen #Fischindustrie #AlaskaSeelachs

Russland-Sanktionen: EU-Pläne könnten Fischstäbchen in Deutschland verteuern
Bild Jun 12

Die EU plant aufgrund des Ukraine-Kriegs neue Sanktionen gegen Russland, die eine Halbierung der Einfuhr von Alaska-Seelachs aus Russland innerhalb von zwei Jahren vorsehen und dadurch die Preise für Fischstäbchen und andere Fischprodukte in Deutschland erheblich steigern könnten. #EUSanktionen #Fischstäbchen #Russland

EU sanktioniert Russen-Fisch - Jetzt droht die Fischstäbchen-Krise!