🇺🇦 In der Nacht zu Dienstag trafen ukrainische Spezialkräfte das Balaklawa-Kraftwerk bei Sewastopol – fast die Hälfte der Stromerzeugung der besetzten Krim hängt an dieser Anlage. Der Schlag traf die Turbinenhalle, beschädigt wurde laut ersten Angaben das Kühlsystem einer Siemens-Turbine. Falls auch Pumpen zerstört sind: 2 bis 5 Monate Reparatur. In Sewastopol gilt seither Stromrationierung – 2 Stunden Strom, 6 Stunden dunkel. Für deutsche Leser besonders pikant: Das Kraftwerk läuft auf Siemens-Turbinen, die 2017 unter Bruch der EU-Sanktionen auf die Krim geschmuggelt wurden. Siemens klagte vergeblich auf Rückgabe. Russland baute sie trotzdem ein. Die Operation führten Deep-Strike-Einheiten gemeinsam mit dem Untergrund-Widerstand auf der Krim durch. Die Begründung: Die Krim ist Russlands Militärdrehscheibe – Schwarzmeerflotte, Radare, Flugabwehr, alles hängt am Strom. Erst die Tanker im Asowschen Meer, jetzt die Kraftwerke: Die Ukraine schaltet die Krim systematisch von der Versorgung ab. Und was EU-Sanktionen bei den Siemens-Turbinen nie erreichten, erledigen jetzt ukrainische Drohnen. Quelle: Ukrajinska Prawda #Ukraina #Krim #Energieversorgung













