BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Gasheizungen

Die Grünen haben es nicht geschafft, Gasheizungen zu verbieten. Jetzt versuchen sie es mit einem Trick: Der grüne Chef der Bundesnetzagentur sorgt einfach dafür, dass zu wenig Gas in die Speicher eingelagert wird, so dass zum Winter hin die Gaspreise explodieren. So will man die Bürger zum Wechsel auf andere Technik bewegen: Man ersetzt einfach rechtlichen Zwang durch finanziellen Druck. #Energiepolitik #Gaspreise #Klimaschutz

Unsere allseits geschätzte Wirtschaftsministerin – ihr wisst schon, die liebe #Gaskatie – hat der dpa ein Interview gegeben. 🥰 Einen Satz daraus finde ich besonders hübsch. Zu dem kommen wir später. Zunächst verteidigt Katherina Reiche ihre großartige Energiepolitik und räumt dabei ein, dass ihr, liebe Bürgerinnen und Bürger, wohl noch bis in die 2030er-Jahre Strompreise aus der Hölle zahlen werdet. Das ist natürlich nicht ihre Schuld. Ach wo! Im Gegenteil: Sie hat jetzt endlich mit der unerträglichen Förderung von Wind- und Solarenergie aufgeräumt, die uns angeblich die Haare vom Kopf frisst. Langfristige Zahlungen für überwiegend fossile Reservekraftwerke sind für Frau Reiche dagegen völlig in Ordnung. Das ist dann nämlich keine „Dauerförderung“, sondern „Markt“. ☝️ Bezahlt wird natürlich trotzdem, nur eben über Umlagen und am Ende über die Stromrechnung. Deine, meine, unsere Stromrechnung. Gleichzeitig dürfen Hausbesitzer wieder Öl- und Gasheizungen einbauen, obwohl Experten davor warnen, dass genau diese Heizungen zur Kostenfalle werden können. Und billiger Strom soll ausgerechnet dadurch entstehen, dass Deutschland Gas künftig einfach „langfristig, diversifiziert und zu verlässlichen Konditionen preisgünstig“ einkauft. Man muss nur fest genug daran glauben. Und dann kommt meine Lieblingssstelle: 🥹 „Ich nehme die Kritik aus der Branche ernst.“ Hiermit meint sie die Leute aus dem Erneuerbaren-Energien-Lager, die angepisst sind, weil der Solar- und Windausbau von ihr so stiefmütterlich behandelt wird, freundlich formuliert. Denen sagt sie nämlich: Och, kommt, das neue Gesetz bietet doch auch euch nun wirklich genug „Investitionsmöglichkeiten“ und ein so „verlässliches Investitionsumfeld“. Die liebe Katie, so rührend, meint also wirklich, dass die Grünen, die Verbände der erneuerbaren Energien sowie Umweltverbände ihre alle nur vorwerfen, die Energiewende auszubremsen, weil sie dadurch weniger Tattas einnehmen. Die bösen Kritikpunkte kann sie jedenfalls nicht verstehen, wo doch sooo viel Geld für alle da ist! Da ist sie, die ganze Energiepolitik der Katherina Reiche, in einem einzigen Gedanken. ☝️Ihr könnt doch auch damit sooooooooo viel Geld verdienen. Was habt ihr denn? Senkt ihr Gesetz aber so schnell wie möglich die Emissionen? Nein. Sorgt es dauerhaft für billigen Strom? Nein. Macht es Deutschland widerstandsfähiger gegen die Klimakrise und Autokraten dieser Welt, die uns mit ihrem Gas erpressen bzw. mit Kriegen die Preise hochtreiben? Nein. Hauptsache die Kasse stimmt. Blöd, blöd, dass selbst der Rhein gerade als Rinnsal versickert, die Äcker austrocknen, die Früchte als Trockenobst von den Bäumen plumpsen. Und dieser Sommer wird als einer der kühlsten in die Geschichte eingehen. Das Klima, die Energiepreise des Endkunden und unsere buchstäblichen Lebensgrundlagen dürfen in der Welt unserer lieben Gaskatie offenbar weiter aus dem Ruder laufen. Hauptsache, die richtigen Geschäftsmodelle rechnen sich und Frau Reiche und ihre Freunde bleiben reich oder werden noch reicher. Prioritäten. So wichtig! ☝️ #Energiepolitik #Klimawandel #Strompreise

ZEIT ONLINE Jul 25

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft warnt vor dem Einbau neuer Gasheizungen, da die Heizkosten bis 2040 nahezu doppelt so hoch werden könnten, während der Einsatz von Wärmepumpen langfristig Kostenvorteile bietet und das neue Heizungsgesetz Unsicherheiten schafft, die Haushalte zu möglicherweise unwirtschaftlichen Investitionen verleiten könnten. #Gasheizungen #Heizungsgesetz #Energiepolitik

Energiekosten: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen
ZEIT ONLINE Jul 10

Der Bundestag hat über die Gesundheitsreform und das Gebäudemodernisierungsgesetz abgestimmt, trotz Opposition und kurzfristiger Änderungsanträge der Regierung, die Einschnitte für Versicherte mit sich bringen und den Weiterbetrieb von Öl- und Gasheizungen erlauben sollen. #Gesundheitsreform #Bundestag #Heizungsgesetz

Reformen: Bundestag stimmt über Gesundheitsreform und Heizungsgesetz ab

Die geplanten Änderungen am Heizungsgesetz von Katherina Reiche, die den langfristigen Betrieb von Öl- und Gasheizungen ermöglichen und die Umstellung auf alternative Brennstoffe bis 2045 vorsehen, stoßen auf scharfe Kritik von den Grünen und Umweltschützern, die die Maßnahme als unzureichend und als Mogelpackung ansehen. #Heizungsgesetz #Klimaschutz #Biobrennstoffe

Heizungsgesetz von Katherina Reiche: Studie, Grüne und BUND kritisieren Gas-Pläne
Bild Jul 6

Forscher des Fraunhofer-Instituts warnen, dass viele Gasnetze in Deutschland bis spätestens 2045 stillgelegt werden könnten, was vor allem aufgrund eines Rückgangs der Gasheizungen und steigender Kosten für verbleibende Haushalte gefährlich werden könnte, während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die Nutzung von Biogas und neuen Gasheizungen fördert. #Gasnetz #Biogas #Wärmepumpen

Forscher widersprechen Reiche - Gasnetz wird bis spätestens 2045 stillgelegt