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#Geschlechterverhältnisse

Also, ich habe mir die Kanzler-Bilder von der Bertha-von-Suttner-Schule mal angeschaut und finde sie völlig unproblematisch. Bundeskanzler Merz nähert sich den Mädels von der Suttner-Schule schüchtern, fast schon ängstlich. Und das sagt, meine ich, nichts über seinen – zwar nicht ganz unproblematischen – persönlichen Charakter aus, sondern eher etwas über unser niederträchtiges Zeitalter und die furchtbare Verkrampftheit der Geschlechterverhältnisse, die sich nach erheblichen Entkrampfungs-Fortschritten zwischen den 1960er und 1980er Jahren inzwischen wieder eingestellt hat. Die Ängste des Bundeskanzlers sind nämlich nicht eingebildet: jede flüchtige körperliche Berührung kann zum Sex-Skandal aufgeblasen werden, Hagels Rehaugen-Gate funktionierte sogar berührungsfrei... Aber die Mädels von der Suttner-Schule nehmen auf die Ängstlichkeit und Verkrampftheit ihres Bundeskanzlers keinerlei Rücksicht, sondern fallen ihm stürmisch um den Hals! Beinah springen sie ihn an... - ich weiß ja auch nicht, warum die Mädels von der Suttner-Schule so auf Friedrich Merz stehen, Geschmäcker sind ja verschieden. Aber sie tun's eben, und das vermittelt sich. Vermutlich passiert das Merz nicht alle Tage, daß er so feurig angehimmelt wird. Nun ja, und da wird er einige Sekunden lang von seinen Gefühlen übermannt. Die Tränen kommen psychologisch von dem sekundenschnellen Stimmungswechsel, wo ängstliche Verkrampftheit unvermittelt in eine völlig "erlöste" Stimmung, in einen Augenblick reinen Glücks übergeht. Das ist psychisch anstrengend, das äußert sich dann so. "Da hatte er Pipi in den Augen!" sagt man ja in Köln – und das begründet üblicherweise keinen Vorwurf, sondern belegt eher, daß jemand sich unverstellt als Mensch gezeigt hat... Also, ihr lieben Leute, auch von @niusde_ : hier gibt's grad keinen Skandal, hier ist auch kein Vorwurf begründet. Bleibt fair und gerecht. #Bundeskanzler #Gesellschaft #Geschlechterverhältnisse

ZEIT ONLINE May 26

Alina Sarnatska, eine ukrainische Dramatikerin und Veteranin, reflektiert in einem Interview über ihre Erfahrungen im Militärdienst während der russischen Vollinvasion, den Anstieg der Frauen in der ukrainischen Armee und die damit verbundenen Veränderungen der Geschlechterverhältnisse, während sie gleichzeitig vor rechtsextremen Einflüssen warnt und die Bedeutung von Solidarität in Kriegszeiten betont. #UkrainischeArmee #FrauenImKrieg #Feminismus

Alina Sarnatska: »Für mich ist der Kriegsdienst Feminismus«
ZEIT ONLINE May 26

Alina Sarnatska, eine ukrainische Dramatikerin und Veteranin, reflektiert in einem Interview über ihre Erfahrungen im Militärdienst während der russischen Vollinvasion, den Anstieg der Frauen in der ukrainischen Armee und die damit verbundenen Veränderungen der Geschlechterverhältnisse, während sie gleichzeitig vor rechtsextremen Einflüssen warnt und die Bedeutung von Solidarität in Kriegszeiten betont. #UkrainischeArmee #FrauenImKrieg #Feminismus

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