BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Gesundheitsdaten

"Wir werden uns nicht erpressen lassen." Das war die Ansage des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Seit heute Nachmittag um 15:35 Uhr liegen 5,26 Terabyte aus der Landesverwaltung frei im Netz. Erpressen ließ sich der Senat tatsächlich nicht. Das Risiko tragen jetzt Menschen, die nie gefragt wurden. Die Angreifer sprechen von 1,44 Millionen Dateien. Darin sollen 5.941 Passwörter liegen, 5.000 Personalakten, 148 Kontonummern und 2.738 Gesundheitsdaten. Persönlich betroffen seien 12.076 Menschen. Wer davon konkret erfasst ist, kann der Senat bis heute nicht sagen. Spürbar war der Angriff schon vorher. Entdeckt wurde er am 14. August, in den zwei Wochen danach konnten über 50.000 Berliner Haushalte kein Wohngeld beantragen, weil das zuständige Fachverfahren stillstand. Frankreich zeigt, wie tief das Problem sitzt. Ende Juni wurden dort 678.438 Datensätze aus der Steuerbehörde gezogen, mit Namen, Geburtsdaten, Wohnadressen, Telefonnummern und Einkommen. Die eigenen Kontrollen der Behörde bemerkten den Diebstahl nicht. Der Staat erfuhr im August davon, als der Täter die Daten in einem Hackerforum zum Verkauf anbot. Gleichzeitig wächst der nächste zentrale Datenbestand heran. Rund 74,5 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland haben seit 2025 automatisch eine elektronische Patientenakte, sofern sie nicht aktiv widersprochen haben. Seit diesem Jahr sind Ärzte verpflichtet, Befunde dort einzustellen. Der Satz vom Nichterpressenlassen kostet den Senat nichts. Bezahlt wird er von denen, deren Daten der Staat eingesammelt hat, ohne je um Erlaubnis zu fragen. #Datenschutz #Cyberangriff #Berlin

Bild Aug 9

Stephanie Neumann-Johnson (51) from Berlin, who was diagnosed with breast cancer in 2018, reports that an app that collects and analyzes her health data has improved her life by providing her oncologist with immediate information about changes in her well-being. (translated)

Stephanie erkrankte 2018 - Brustkrebs! Eine App rettete mir das Leben
Bild Jul 6

Prof. Hendrik Streeck diskutierte in einem Gespräch mit „BILD“ die Möglichkeiten, wie Künstliche Intelligenz die Prävention von Krankheiten verbessern und kostengünstiger gestalten kann, indem sie aus umfangreichen Gesundheitsdaten Muster erfasst und analysiert, auch wenn dabei die individuellen Lebensumstände der Patienten nicht immer berücksichtigt werden. #KünstlicheIntelligenz #Gesundheitsvorsorge #Prävention

Prof. Streeck bei „BILD im Gespräch“ - KI kann Prävention billiger und einfacher machen
AUF1 Jun 28

𝗦𝗶𝗲𝗴 𝗶𝗻 𝗨𝗻𝗶𝗳𝗼𝗿𝗺 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗖𝗼𝗿𝗼𝗻𝗮-𝗥𝗲𝗴𝗶𝗺𝗲: 🪖 𝗦𝗼𝗹𝗱𝗮𝘁𝗶𝗻 𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗵𝗿 Eine frühere Stabsunteroffizierin der Bundeswehr hat vor dem Bundesverwaltungsgericht einen wichtigen Sieg errungen. Die Richter stellten klar: Der Befehl zur Vorlage ihres Impfbuchs und die Durchsuchung ihres privaten Handys waren rechtswidrig.   Auslöser war ein absurder Verdacht. Weil ihr ehemaliger Lebensgefährte, der ebenfalls Soldat war, sich nicht gegen Corona impfen lassen wollte, geriet die Soldatin selbst ins Visier des Militärischen Abschirmdienstes.   Im Januar 2023 wurde die Soldatin in der Kaserne Gotha stundenlang verhört. Zwei Männer des MAD stellten Fragen zu ihrem Ex-Partner, zu Politik und angeblich rechten Ansichten. Später musste sie sogar ihr privates Handy herausgeben, das vor ihren Augen durchsucht wurde. Wenige Tage danach forderte ihr Vorgesetzter auch ihr Impfbuch an. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht eine klare Grenze gezogen: Auch Soldaten haben Rechte. Gesundheitsdaten und private Geräte stehen nicht zur freien Verfügung von Vorgesetzten.   Nach dem Vorfall erlitt die ehemalige Soldatin Panikattacken und einen Nervenzusammenbruch. Inzwischen ist sie dienstunfähig aus der Bundeswehr ausgeschieden. Für sie kommt das Urteil zwar zu spät, doch der „BILD“ sagte sie: „Ich möchte Soldaten Mut machen, sich unrechtmäßige Befehle nicht gefallen zu lassen.“ #Rechtsstaat #Bundeswehr #Gesundheitsdaten

ZEIT ONLINE May 15

Hacker haben einen Cyberangriff auf den Verein «Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftlichkeitsprüfung Niedersachsen» in Hannover gestartet, wodurch möglicherweise über 70.000 personenbezogene und besonders schützenswerte Gesundheitsdaten von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen gefährdet sind. #Hackerangriff #Gesundheitsdaten #Niedersachsen

Kriminalität: Hackerangriff auf Rezeptprüfer - Gesundheitsdaten in Gefahr?

Frauen, die vor 40 Jahren in die Menopause eintreten, haben ein um etwa 40 Prozent erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere für Herzinfarkte, wie eine US-Studie zeigt, die die Gesundheitsdaten von über 10.000 Frauen analysierte. #FrüheMenopause #Herzgesundheit #FrauenGesundheit

Frühe Menopause: Diese Warnzeichen sollten Frauen ernst nehmen