BETA nonprofit public democratic european moderated

Search

#Langeweile

Rotterdam. Colleferro. Bulgarien. Innerhalb weniger Stunden und Tage explodiert und brennt es an Orten, bei denen Europa inzwischen sehr genau hinschauen muss. Am Donnerstag stirbt im Hafen von Rotterdam ein Mensch bei einer Explosion auf dem Gelände von Gunvor, sechs weitere werden verletzt. Fast gleichzeitig gibt es in einem anderen Teil des größten europäischen Hafens einen Transformatorbrand und Stromausfälle. Die Behörden sagen bisher: kein Hinweis auf Sabotage, beide Ereignisse hängen nicht zusammen. Ebenfalls am Donnerstag: eine gewaltige Explosion bei KNDS Ammo Italy in Colleferro bei Rom. Dort werden Mittel- und Großkalibermunition sowie weitere Rüstungsgüter produziert. Die Ermittler gehen derzeit nicht von Sabotage aus, untersucht wird ein möglicher Betriebsunfall. Die genaue Ursache ist noch offen. Drei Tage zuvor in Bulgarien: Feuer und Explosionen bei EMCO, einem Rüstungsunternehmen von Emilian Gebrev. Rund 300 Menschen werden evakuiert. Auch dort gibt es bislang keinen Beleg für äußere Einwirkung; nach ersten Angaben könnte ein brennender Lastwagen der Ausgangspunkt gewesen sein. Nur ist EMCO kein beliebiger Betrieb: Gebrev war bereits Ziel einer mutmaßlichen GRU-Vergiftungsoperation, seine Firma und ihre Munitionsbestände tauchten mehrfach im Umfeld früherer russischer Sabotageoperationen auf. Kann das alles Zufall sein? Natürlich. Industrieunfälle passieren. Maschinen gehen kaputt. Transformatoren brennen. Und wer aus drei Explosionen automatisch „Russland“ macht, betreibt keine Recherche, sondern Kaffeesatzleserei. Nur haben wir inzwischen ein Problem, das sich nicht mehr wegrelativieren lässt: Russland führt gegen Europa längst einen Krieg unterhalb der Kriegsschwelle. Brandanschläge. Sprengstoffpakete. Sabotagepläne. Anschläge auf Logistik. Angeworbene Proxys. Europäische Ermittler haben inzwischen sogar 22 Verdächtige im Zusammenhang mit den 2024 verschickten Sprengstoffpaketen identifiziert; die Operation wird dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugerechnet. Und gerade erst hatten wir Leipzig/Halle. Eine Drohne mit militärischem Sprengstoff an einem der wichtigsten europäischen Luftfrachtstandorte, in unmittelbarer Nähe eines ukrainischen Flugzeugs. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spricht von einem hybriden Angriff. US-Geheimdienstinformationen deuten nach Medienberichten auf Russland. Wenige Tage später wurde dann auch am Flughafen Hannover selbst eine Drohne gesichtet und der Flugbetrieb zeitweise eingestellt. Ob die Vorfälle zusammenhängen, ist bislang unklar. Währenddessen verstärken Polen und die baltischen Staaten gerade den Schutz von Kraftwerken, Gasspeichern, LNG-Terminals, Pipelines und anderen kritischen Anlagen. Das tun die nicht aus Langeweile. Ihnen liegen Geheimdienstinformationen über mögliche russische Sabotage- und False-Flag-Operationen vor. Und damit kommen wir zum eigentlichen Irrsinn. Europas Problem ist längst nicht mehr, dass wir nicht wüssten, was der Kreml vorhat. Wir wissen es. Wir wissen, dass Russland unsere Gesellschaften destabilisieren will. Wir wissen, dass russische Dienste Anschläge und Sabotage in Europa organisieren. Wir wissen, dass kritische Infrastruktur ein Ziel ist. Wir wissen, dass dafür auch Menschen angeworben werden, die für ein paar hundert Euro Feuer legen, Pakete verschicken oder Informationen beschaffen. Und trotzdem behandeln wir die wirtschaftliche Abkopplung dieses Staates noch immer wie eine schwierige Kosten-Nutzen-Rechnung. Wie viel russische Energie können wir noch kaufen? Welche Geschäfte wollen wir doch lieber behalten? Wo verdienen europäische Unternehmen noch gut? Welche russischen Strukturen dürfen weiterarbeiten? Welche Hintertüren lassen wir offen? Spätestens seit dem vollumfänglichen Angriff auf die Ukraine hatten wir die Gelegenheit, Russlands Möglichkeiten, vor allem die Ukraine aber auch Europa zu schädigen, systematisch zu beschneiden: Energieeinnahmen austrocknen, Schattenflotte stilllegen, Finanzströme kappen, russische Staatsstrukturen und Geheimdienstnetzwerke zurückdrängen, Proxy-Rekrutierung erschweren und unsere Häfen, Flughäfen und Energieanlagen endlich so schützen, als gäbe es tatsächlich jemanden, der sie angreifen will. Denn den gibt es. Vielleicht waren Rotterdam, Colleferro und Bulgarien tatsächlich drei Unfälle. Das wäre sogar die angenehmste Erklärung. Aber dass Russland uns schädigen will, ist kein Verdacht. Das ist die Ausgangslage. Hier recherchieren sich inzwischen wieder einige die Finger wund und völlig zu Recht. Es gibt Russland-Verbindungen, die dringend geprüft werden müssen. Aber wir können doch nicht ernsthaft darauf setzen, dass Privatleute und Journalisten im Netz die Vorarbeit für Geheimdienste und Behörden erledigen während ihre Funde anschließend nur Likes bekommen und politisch wieder versanden. Aber wenn Europa darauf weiterhin vor allem mit der Frage reagiert, wie viele Geschäfte mit Russland trotzdem noch möglich sind, sollten wir uns über den nächsten Knall wenigstens nicht überrascht zeigen. #Rotterdam #Explosions #EUsecurity

Violet Jul 4

Ja sie vertritt die lagerhallen, die werkstätten und die produktionsstätten damit vollkommen akkurat. Hier fahren alle mit 7er BMW zur schicht und arbeiten einfach nur aus Langeweile damit halt der Tag vergeht Kotze echt #Lagerhallen #Produktion #Arbeit

Morlock Nr.2 Jun 30

Immer wieder schön zu sehen wie gut sie sich integriert haben. Nur die Polizei sollte noch etwas an sich arbeiten. Vielfalt statt rechter Langeweile. Fein. 👍 https://t.co/PpMfs6KzUj #Integration #Vielfalt #Gesellschaft

Wolf Jun 15

Es könnte für #Krypto der schlimmste Sommer aller Zeiten werden. Nicht weil es ein Blutbad über den Sommer geben könnte, sondern weil einfach gar nichts passiert. Und viele machen aus Langeweile dann dumme Entscheidungen. Mir ist langweilig... AHHH lass Schokobons fressen und mir eine ganze Packung M&Ms reinknallen und schon bist Du fett wie ein Sack, weil Dir einfach langweilig war. Dann motzt die Frau und Du stehst vor dem Spiegel und denkst Dir "Scheisse wie konnte sowas passieren". LANGEWEILE. Etwa so kann man das beschreiben, einfach nur mit den Kryptos. Wir verfolgen gerade dasselbe Muster wie 2018 und 2018 haben wir das Tief aus dem Februar im Juni nur minimal unterschritten. Dann passierte monatelang nichts bis Ende des Jahres ein Crash aus dem Nichts kam. Wenn sich das wiederholt, dann werden wir die toxischsten Monate vor uns haben. Und das wird dann richtig toxisch. Aktuell sehe ich keinen Grund wieso man krass bullish auf #Bitcoin sein sollte. Der Friedensdeal ist ja anscheinend durch und die Reaktion ist einfach schwach. Mit 66.000 USD pro Bitcoin ist es einfach schwach. Interagiert für weitere Beiträge und zeigt X dass ich LEBE und keine KI Texte verfasse LOL. Bin doch kein KI-Lappen lol. Wolf #Krypto #Bitcoin #Langeweile

newsORF.at Jun 13

Francis Fukuyama reflektiert in seinem neuen Buch „Der letzte Mensch“ über die politischen Folgen von Langeweile in liberalen Demokratien und warnt vor dem Aufstieg populistischer Strömungen, die als Reaktion auf das stagnierende Interesse an der liberalen Weltordnung entstehen, während er gleichzeitig seiner eigenen ideologischen Entwicklung nach der Finanzkrise 2008 und dem Irak-Krieg Rechnung trägt. #FrancisFukuyama #liberaleDemokratie #Populismus

Die politischen Folgen von Langeweile
Wolf Jun 11

Ich denke, der Bärenmarktboden ist bei #Bitcoin nicht drin, wenn Leute schreiben, dass wir noch tiefer fallen. Das ist sicherlich ein nettes Argument. Aber: Ich denke, der Bärenmarktboden ist bei #Bitcoin drin, wenn man wirklich Angst hat, selber zu kaufen, weil man wirklich denkt, dass es dieses Mal vorbei ist. Ich habe bei #Bitcoin bisher die Beobachtung gemacht, dass der Boden nie erreicht wurde, wenn Leute übers Kaufen gesprochen haben (oder sich Sorgen gemacht haben, dass der Kurs nicht noch tiefer fällt), sondern eher, dass der Boden drin ist, wenn Bitcoin so hart fällt, dass sich nicht einmal Befürworter trauen zu kaufen. Diesen Zustand haben wir noch nicht erreicht. Bärenmärkte funktionieren so wie immer. Lange passiert nichts, dann wird das Pflaster schnell abgerissen und dann passiert lange nichts, BIS das Pflaster erneut abgerissen wird. In dieser langweiligen Zeit sehen alle Bären wie Idioten aus und Bullen haben Zeit immer mehr Argumente zu sammeln, wieso es dieses Mal anders ist. Das ist ganz normal. Ich überlege mir sogar aus Langeweile einen kleinen Sparplan einzurichten. Ich gebe das noch bekannt. Werde mich wieder melden, sobald wir mehr wissen. Interagiert doch gerne mit diesem Beitrag sonst denkt X noch das ich TOT bin. ABER ICH LEEEBBEE. Nur warte ich auch :) #Bitcoin #Kryptowährung #Bärenmarkt