In Syrien graben sie gerade die Giftgas-Verstecke der Assads aus. Sarin, Chlor, Senfgas. Versteckt in Höhlen bei Homs, Hama, Latakia. Die OPCW bestätigt, was sie immer wusste: Das Regime hat über das Ausmaß gelogen, über alles. 18 Festnahmen. Und der Mann, der das befohlen hat? Lebt prächtig. In Moskau. Bei dem, der ihm nicht nur Asyl gab, sondern jahrelang im Sicherheitsrat die schützende Hand über ihn hielt und die Syrer zu allem Überfluss dann nach Deutschland bombte: Putin. Derselbe Putin, den ausgerechnet die hierzulande so glaubwürdig finden, die AfD wählen - die gerade die beliebteste Partei Deutschlands ist. Nicht zuletzt wegen der vielen Migranten im Land, sagen sie. Wegen der Syrer zum Beispiel. Besonders stark im Osten, wo Erdrutschsiege drohen. Stört dort keinen. Man ist ja nostalgisch. Die gute alte Zeit. Die gute alte Zeit, in der - so schreibt der Spiegel - ein Teil des Wissens aus der DDR kam, mit dem Assads Ingenieure später ihr Giftgas brauten, denn sie studierten genau dort ihr Spezialgebiet zur Ausrottung der eigenen Bevölkerung. Und damit schließt sich der Kreis. Das Gas: deutsches Know-how. Die Opfer: Syrer. Die Überlebenden: geflohen, viele zu uns. Ihre Ankunft treibt die Partei nach oben, deren Wähler den Schutzherrn des Gasmörders verehren. Getragen vom nostalgischen Osten, dessen Vorgängerstaat beim Gas mitgeholfen hat. Und Putin will genau dieses russische Reich zurück. Dasselbe Imperium, das Assads Giftgas-Chemiker einst in der DDR ausbilden ließ. Die AfD findet das super. Ein Teufelskreis des Wahnsinns. Und unsere besorgten Bürger drehen ihn täglich weiter. #Syrien #Putin #AfD




