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#Primärquellen
FrauHodl Aug 30

Eben noch mal schnell Bea's eigenen Lebenslauf gegen die Primärquellen gehalten. Auf ihrer Website schreibt Maria Bea Merscher, sie habe für ihre pädiatrische Weiterbildung fünf Jahre in der Schweiz gearbeitet und sei während der „gesamten Pandemiezeit“ in Notaufnahme sowie Kinder- und Neugeborenen-Intensivmedizin tätig gewesen. Was sich unabhängig festziehen lässt: Mai 2018: Pädiatrie Stadtspital Triemli Zürich Feb./März 2019: von souffle2vie beschäftigte Ärztin in Conakry, Guinea 2020: Assistenzärztin Intensivmedizin/Neonatologie am Universitäts-Kinderspital Zürich Februar 2021: wissenschaftliche Affiliation weiterhin Kispi Zürich spätestens Juni 2021: in ihrem eigenen REVALIDA-Verfahren erklärt sie, inzwischen in Brasilien zu leben. Spannend wird damit weniger ob sie in Zürich gearbeitet hat – das ist gut belegt – sondern welchen Zeitraum ihre selbst angegebenen „fünf Jahre“ genau umfassen und was sie mit „gesamter Pandemiezeit“ meint. Auch ihr Liverpool-MPH ist interessant: Es handelte sich um einen Online-MPH. Für die Abschlussarbeit will sie allerdings mehrere Monate in Lesotho gewesen sein, um dort das erste nationale HIV-Mutationslabor aufzubauen – und sie bezeichnet sich als erste Person überhaupt, die in Lesotho HIV sequenzieren konnte. ⁉️ Das ist kein kleiner CV-Punkt. Das ist ein sehr konkreter, überprüfbarer Claim. Triemli → Guinea → Kispi Zürich → Brasilien Für heute reicht mir Bea. 😹 ZUGABE: "Ich habe auch an verschiedenen sozialen Projekten teilgenommen. In Deutschland habe ich kostenlose Konsultationen für syrische und afghanische Flüchtlinge durchgeführt, als sie in großer Zahl nach Deutschland kamen." #Pädiatrie #Gesundheitsversorgung #Karriere

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FrauHodl Aug 13

Ich sage es jetzt einmal sehr deutlich: Ich habe auf dieses Kindergarten-Pingpong zu pST, Mainz, „wer hat was zuerst gefunden“ und „ich wusste das alles schon“ exakt NULL Bock. Mich interessiert keine Reviermarkierung. Mich interessieren keine Egos. Mich interessiert keine Aufklärungs-Hierarchie. Mich interessieren: Primärquellen. Sequenzen. Patente. Verträge. Dockets. Regulatory Files. Reproduzierbare Evidenz. Wenn jemand behauptet, pST2 sei nur ein Tippfehler, dann prüfe ich das. Wenn die Primärquelle zeigt, dass pST1 und pST2 ausdrücklich als unterschiedliche Backbones beschrieben werden, dann ist die Behauptung erledigt. Nicht durch meine Meinung. Durch Evidenz. Und genau so werde ich weiterarbeiten. Wer konstruktiv Daten liefert, Quellen teilt, Fehler korrigiert und gemeinsam versucht, eine belastbare Chain of Evidence aufzubauen: jederzeit willkommen. Wer dagegen ständig Claims absteckt, andere herablassend behandelt, Informationen als Statussymbol zurückhält und aus Aufklärung einen persönlichen Schwanzvergleich macht, wird von mir künftig konsequent ignoriert, stummgeschaltet oder blockiert. Denn auch die sogenannte Aufklärungs-Community braucht irgendwann eine Qualitätskontrolle. Wir haben genug Gatekeeper außerhalb dieser Community. Wir brauchen nicht noch selbsternannte Gatekeeper innerhalb. Ich werde jedenfalls meinen Teil dazu beitragen, dass Selbstdarsteller nicht länger bestimmen, welche Fragen gestellt werden dürfen und wer angeblich berechtigt ist, sie zu stellen. Die Methode ist ziemlich einfach: Behauptung → Primärquelle → Reproduktion → Ergebnis. Kein Guru erforderlich. Und jetzt gehe ich wieder Nukleotide zählen. 🧬 Schönen Abend & gute Nacht ! #Evidenz #Primärquellen #Wissenschaft

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