Was das für junge Menschen bedeutet, kann ich euch sagen: Die männlichen Mitglieder meiner Generation, denen man seit der Grundschule jeden Tag das Gleichberechtigungs-Postulat eingetrichtert hat, dürfen 40 Stunden pro Woche Ärsche abwischen. Witzigerweise tun sie das, während ihre Freundinnen und Schwestern schön studieren gehen können und die Fachkräfte, die laut Politik eigentlich fürs Ärscheabwischen vorgesehen waren, ihr Leben im Bürgergeld genießen. Die zu einer Arbeit zu verpflichten, ist nämlich völlig unzumutbar und verstößt gegen die Menschenwürde, während der 18-jährige Julian dann eben auch mal für ein lumpiges Trinkgeld von Vater Staat die ein oder andere Nacht- und Wochenendschicht schieben darf. Julian hat schließlich keine andere Wahl, wenn er nicht ein saftiges Gerichtsverfahren riskieren will. Wir werden sehen, dass der Staat sehr wohl gegen Arbeitsverweigerer vorgehen kann, solange es sich eben um den deutschen Michel handelt. Der muss dann eben 6 Monate lang auch mal als billiger Arbeitssklave herhalten - aber hey, es hat noch niemandem geschadet. Geschissen. Das musste mal raus. #Gleichberechtigung #Jugend #Arbeitnehmerrechte