Exklusiv: Die Stasi führte Sven Hüber als IM „Paul Schnelle“. Das zeigen MfS-Unterlagen. Brisant: Sollte er nach der Wiedervereinigung eine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi verschwiegen haben, sind seine Pensionsansprüche als Bundespolizist gefährdet. Hübers Anwalt erklärt, man wisse nichts davon. Bis vor kurzem behauptete sein Anwalt noch, es gebe überhaupt keine Stasi-Akte. Große Teile der Offiziere an der Berliner Mauer (ca. 20%) waren inoffizielle Mitarbeiter der Stasi um ihre Kameraden engmaschig auszuspionieren und ein System der Paranoia zu etablieren. Die permanente Angst verraten zu werden und ins berüchtigte Militärgefängnis Schwedt zu kommen, wo Gewalt und Misshandlungen an der Tagesordnung waren, war wesentlich zur Durchsetzung des Schießbefehls. Die Akte zu „Paul Schnelle“ ist unvollständig. In der für Hüber zuständigen Hauptabteilung 1 hatten die Stasi-Offiziere in der Regel noch wochenlang nach der Wende unkontrolliert Zugriff auf ihre Vorgänge und haben diese in vielen Fällen sorgsam bereinigt und gesäubert. https://t.co/VWiHiaruk5 #Stasi #BerlinerMauer #Wiedervereinigung





