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#Datenspeicherung

Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie musste unter Beschuss lernen, Drohnenschwärme abzuwehren, weil sonst Menschen sterben. Drohnenschwärme, nicht alle paar Monate mal ne Drohne. Knapp fünf volle Jahre Krieg, fünf Jahre Drohnenwarnungen, fünf Jahre Zeit zu lernen. Und Deutschland schafft es noch immer nicht, eine Drohne über einem seiner sensibelsten Flughäfen zuverlässig zu erkennen und abzufangen. Stattdessen diskutieren wir über neue Befugnisse für Geheimdienste, Datenspeicherung, Gesetze. Entschuldigung, aber müsste die erste Frage nicht lauten, wie entdecken wir diese Dinger und holen sie sicher vom Himmel, ohne dass Menschen darunter verletzt werden? Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie hat sich am 24.2.2022 nicht erst einmal hingesetzt und über Gesetzesänderungen debattiert, um am Ende praktisch nur Arbeitskreise zu gründen, deren Mitarbeiterstärke von einem Vorfall zum anderen verdoppelt wird. Deutschland lebt nicht im Krieg. Wir hatten Geld, Zeit, Ingenieure und jahrelange Warnungen. Und trotzdem wurde am Flughafen Leipzig-Halle eine mit Sprengstoff bestückte Drohne erst zufällig bemerkt, weil ein aufmerksamer Busfahrer sie gesehen hat. Aber dann lag sie da schon eine Weile - und 600 g Semtex nicht weit daneben. Es gab offensichtlich kein adäquates Erkennungssystem, geschweige denn eine funktionierende Abwehr, keine wie auch immer taugliche Sensorik, nur einen Busfahrer. Statt darüber zu diskutieren, was unsere Dienste künftig zusätzlich dürfen sollen, was sicherlich eine berechtigte Frage ist, hätten wir aber schon vorgestern die Technik haben müssen, um jetzt nicht so nackt herumzustehen. Wenn uns Diebe die Nachbarschaft unsicher machen und wir den Alarmanlagendienst rufen, wollen wir direkte Sicherheit. Was würden wir einer Firma sagen, die uns erzählt, dass sie gerade nicht liefern kann, weil sie noch wichtige Kompetenzfragen diskutiert? Eben! #Ukraine #Drohnen #Sicherheit

ZEIT ONLINE Aug 12

The intelligence reform of the federal government is met with sharp criticism from the opposition, data protection officers, and civil rights groups, who fear a threat to the separation between police and intelligence services, as well as unconstitutional measures such as indefinite data storage and access to video surveillance. (translated)

Nachrichtendienste: Opposition und Datenschutzbeauftragte kritisieren Geheimdienstreform
ZEIT ONLINE Aug 12

The federal government is planning a reform of the German intelligence services that aims to expand their intervention powers in cyber attacks, the access to mobile phones, and longer data storage, while controversies over control and fundamental rights continue, as the Turkish parliament votes on a law to dissolve the PKK, which is intended to end the decades-long conflict with a reconciliation step. (translated)

Nachrichtendienste: Der neue BND: abschrecken, zurückhacken, sabotieren
Bild Jul 24

Nach Enthüllungen über eine vermeintliche „Schattendatenbank“ räumt die Schufa einen Kommunikationsfehler ein und gibt an, die öffentliche Aufregung über ihre historischen Datenspeicherungen unterschätzt zu haben, während die Organisation betont, dass Verbraucher dadurch keine Nachteile erfahren. #Schufa #Datenbank #Transparenz

Nach Wirbel um „Schattendatenbank“ - Schufa gesteht Fehler ein
Bild Jul 15

Die Schufa speichert historische Daten von Verbrauchern in Deutschland bis zu 10 Jahre lang, was bedeutet, dass fast jeder Betroffene von dieser Praxis betroffen ist, wie Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung aufdeckten. #Schufa #Datenspeicherung #Verbraucherschutz

So viele Verbraucher sind betroffen - Neue Details: Schufa speichert Daten bis zu 10 Jahre
Kurier Jun 10

Cybersecurity-Expert Ulrich Fleck diskutiert in einem Gespräch über digitale Souveränität, die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz sowie die Bedeutung von Cybersecurity und Datenspeicherung. #KünstlicheIntelligenz #Cybersecurity #digitaleSouveränität

Cybersecurity-Experte Fleck: Was ist digitale Souveränität?