Am Flughafen Leipzig/Halle wurde eine Drohne mit mutmaßlichem Sprengsatz in unmittelbarer Nähe ukrainischer Antonow-Frachtmaschinen entdeckt. Noch ist nicht offiziell bestätigt, dass eines dieser Flugzeuge das Ziel war. Aber welchen anderen plausiblen Grund sollte es geben, eine mit Sprengstoff und Zünder versehene Drohne genau dort zu deponieren? Alles deutet auf einen versuchten Sabotageanschlag gegen ukrainische Luftfracht hin. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, reden wir nicht mehr nur über Desinformation, Cyberangriffe oder andere Formen hybrider Kriegsführung. Dann sollte auf deutschem Staatsgebiet eine Bombe explodieren. Auf einem deutschen Flughafen. In unmittelbarer Nähe von Menschen, Maschinen und Fracht. Das wäre nicht bloß ein Angriff auf ukrainisches Eigentum. Es wäre zugleich ein Angriff auf die Sicherheit Deutschlands und seiner Bürger. Denn eine Antonow ist kein Kleinflugzeug. Was geschehen wäre, wenn eine schwer beladene Frachtmaschine samt Treibstoff und Ladung auf dem Vorfeld explodiert wäre, möchte man sich lieber nicht ausmalen. Und nein: Wir wissen noch nicht, was sie geladen hatte. Aber vermutlich keine Bananen. Europa sollte endlich begreifen: Dieser Krieg findet nicht nur in der Ukraine statt. Er wird längst mitten unter uns ausgetragen. Aber was soll's. Wir tun ja schon alles Menschenmögliche, jetzt muss auch mal gut sein, ist eh Sommerpause. #DrohnenAlarm #UkraineKonflikt #Sicherheit













