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#RussischesHaus

Ohne die Ermittlungen zum Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen abzuwarten, hat die Bundesregierung beschlossen, das Russische Haus für Wissenschaft und Kultur in Berlin zu schließen. Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Für so schwere Vorwürfe hat sie weder Belege noch https://t.co/qXlwVLJWXy #RussischesHaus #Leipzig #Drohnenvorfall #DE #RU

Wir erlauben den russischen Agenten das „Russische Haus“ bis mindestens 2027 als Basis für ihre Operationen zu nutzen. So sieht eine Bundesregierung aus, die ihr Rückgrat auf Temu bestellt. #RussischesHaus #Bundesregierung #Temu #RU

Lars Wienand Sep 8

Nicht verifiziert, aber von vertrauenswürdiger Quelle aus Nachbarschaft des Russischen Hauses: „Gerade sind da Botschafts-Autos verabschiedet worden. Im Hof war eine Gruppe versammelt, Autos wurden beladen und verabschiedeten sich hupend. Dazu erklang russische Nationalhymne.“ #RussischesHaus #BotschaftsAutos #VertrauenswürdigeQuelle #RU

Der @Tagesspiegel berichtet inzwischen auch über den Polizeieinsatz vor dem Russischen Haus – und hält einen entscheidenden Punkt fest: Die Darstellung der Polizei zur zeitlichen Abfolge widerspricht dem, was im Video zu erkennen ist. Man muss sich diese Geschichte noch einmal in ihrer ganzen Absurdität vor Augen führen: Ein Bürger fordert jahrelang von seinem eigenen Staat, gegen ein russisches Propagandazentrum vorzugehen. Endlich tut dieser Staat genau das, wofür der Mann so lange gekämpft hat. Und ausgerechnet in dem Moment, in dem er auf die Entscheidung dieses Rechtsstaats anstoßen will, gerät er mit den Vollzugsbeamten eben dieses Staates aneinander. Der Staat attackiert damit im Grunde seine eigene Entscheidung. Die Partnerin von @HenryLindo123 landet mit einem Trümmerbruch im Handgelenk in der Notaufnahme. Gegen beide wird ermittelt. Der Tagesspiegel zitiert den Verwaltungsrechtler Patrick Heinemann mit der Einschätzung, das Vorgehen der Einsatzkräfte sei im Video „erkennbar unverhältnismäßig“. Ausgerechnet vor dem Russischen Haus. Vielleicht ist genau das unser Problem: Die Bundesregierung entscheidet etwas, und auf der Straße passiert das Gegenteil. Der Staat, der das Russische Haus schließen will, ist nicht derselbe Staat, der vor dem Russischen Haus steht. Oben wird gekündigt, unten wird geschubst. Kannst du dir nicht ausdenken. #Polizei #RussischesHaus #Rechtsstaatlichkeit

Die Polizei hat gestern in Berlin Gewalt gegen @HenryLindo123 und seine Lebensgefährtin Annette K. angewandt. Annette hat einen gestauchten Trümmerbruch erlitten, nachdem ein Beamter sie zu Boden gebracht hatte. Ja, Polizisten müssen manchmal robust eingreifen. Dafür sind sie da. Im Video sehen wir aber keine Gefahrensituation, die für den Betrachter solch ein Eingreifen rechtfertigen könnte. Henry und andere Ukraine-Unterstützer hatten vor dem Russischen Haus in Berlin mit Sekt angestoßen. Sie wollten gerade gehen. Es war ein Polizist, der ihn am Arm packte und aufhielt. Das ist die Schlüsselszene dieses Abends. Und jetzt haben wir das Geschehen aus mehreren Perspektiven, da mehrere Umstehende die Situation gefilmt haben. Was wir sehen: Henry prostet noch einmal Richtung Russisches Haus. Dann dreht er sich um und geht zu den anderen zurück. Also: weg vom Haus. Ein Beamter greift ihn am Arm und hält ihn fest. Dann sagt er: „Sie bleiben jetzt hier. Sie haben sich entschieden hierzubleiben, also geben Sie mir jetzt Ihren Ausweis.“ Nur: Das Video zeigt unmittelbar davor das Gegenteil. Henry war im Begriff zu gehen, er ging vom Russischen Haus weg. Er widersetzt sich auch nicht der Ausweiskontrolle. Er sagt: „Ja, mach ich.“ Dann nimmt er sein Plakat vom Hals. Gibt Champagnerflasche und Glas aus der Hand. Und sagt: „Fassen Sie mich nicht an. Ich gebe Ihnen meinen Ausweis und dann ist gut.“ Dann kommt Annette hinzu. Man erkennt ihre Jacke am Ärmel. Henry ruft ihr zu: „Nein, Stopp!“ Der Beamte, der zuvor schon Henry festgehalten hatte, greift nach Annette. Dann geht es sehr schnell. Zehntelsekunden später liegt sie am Boden. Erst danach ruft Henry, besorgt, seine Freundin auf dem Boden liegen sehend: „Was soll das?“ Und bewegt sich in ihre Richtung. Da greifen ihn zwei Beamte. Sie zerren ihn mehrere Meter weg. Bis an die Wand. Dort prallt er auf. Dort geht Henry zu Boden. Henry ruft: „Filmt das mal. Filmt das mal.“ Umschnitt. Annette liegt am Boden. Ein Mann aus der Gruppe hilft ihr hoch. Sie klagt sofort über ihre Hand. Später sagt sie mehrfach zu einem Beamten: „Ich hab Sie nicht geschlagen!“ Und eine weitere Stimme aus der Gruppe bestätigt: „Sie hat Sie nicht geschlagen!“ Danach wird Annette zur Seite geführt und nach ihrem Ausweis gefragt. Sie sagt, der liege im Auto. Zu diesem Zeitpunkt sagt sie bereits: „Meine Hand ist scheinbar gebrochen.“ Später muss sie, begleitet von Beamten und unter Schmerzen, den Ausweis aus dem Auto holen. Dann kommt der Mannschaftswagen. Ich habe das Video länger laufen lassen, um auch die Stimmen der Umstehenden einzufangen. Denn diese Nacht war für alle lang, für Annette dazu schmerzhaft. Das Entscheidende aber bleibt der Anfang. Der Beamte sagt zu Henry: „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Und das Video zeigt: Henry geht gerade weg. Genau dieser Widerspruch muss jetzt erklärt werden. Warum wird ein Mann festgehalten, der sichtbar im Begriff ist zu gehen? Warum wirft ein Beamter Annette vor: „Sie haben mich geschlagen“, obwohl in den vorliegenden Aufnahmen kein Schlag Annettes gegen ihn zu erkennen ist? Und warum beginnt all das mit einem Satz, den das Video selbst widerlegt? „Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“ Nein. Er ging. Und dann wurde er festgehalten. Der Satz stimmt trotzdem. Nur nicht für Henry. Er stimmt für die sanktionierte Staatsagentur hinter der Glasfassade. Die hat sich seit 2011 entschieden hierzubleiben, und in all den Tagen, die seither vergangen sind und auch in dieser Nacht hat sie niemand am Arm gepackt. Am Arm gepackt werden seit Jahren die anderen. @LarsWienand von t-online hat die Polizeieinsätze gegen Ukraine-Unterstützer vor dem Russischen Haus dokumentiert: 92 Ermittlungsvorgänge. Bislang keine Verurteilung. Dafür Freisprüche, zurückgenommene Strafbefehle und sogar das Eingeständnis einer rechtswidrigen Festnahme samt erkennungsdienstlicher Behandlung. Die Bundesregierung will das Russische Haus schließen. Und währenddessen endet ein neuer Einsatz der Berliner Polizei gegen seine Gegner mit einer Frau im Krankenhaus und einem gestauchten Trümmerbruch. Sie wollte einfach mit ihrem Partner nach Hause fahren, doch sie musste ins Krankenhaus. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #StandWithUkraine #PolizeiBerlin #Berlin #StandWithUkraine

EIL: Gewaltsame Eskalation vor dem Russischen Haus. Die Gruppe um @HenryLindo123 war nach der Entlassung Henry Lindemeiers noch einmal zum Russischen Haus zurückgekehrt, um dort mit Sekt ein gemeinsames Foto zu machen. Dann soll die Situation erneut eskaliert sein. Oliver aus der Gruppe hat mich gerade angerufen. Nach seiner Schilderung wurden Henry Lindemeier und Annette von Polizeibeamten zu Boden gebracht und überwältigt. Er beschreibt die Situation als ausgesprochen heftig. Ein weiterer Mannschaftswagen ist inzwischen auf dem Weg beziehungsweise eingetroffen. Nach Angaben aus der Gruppe steht möglicherweise auch gegen Annette, Henrys Lebensgefährtin, eine Festnahme im Raum. Das ist bislang nicht bestätigt. Oliver war am Telefon völlig aufgelöst. Er sagte mir: „Es ist alles ganz schlimm. Ich muss weinen.“ Mehr möchte ich im Moment nicht behaupten, solange wir keine weiteren Bilder und gesicherten Informationen haben. Aber Henry war erst kurz zuvor nach Polizeigewahrsam, Einzelzelle und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder freigelassen worden. Jetzt liegt er offenbar erneut vor dem Russischen Haus am Boden. Was zum Teufel passiert dort gerade? Was zum Teufel ist mit unserer Polizei los? Wer steuert diese Maßnahmen? Wer weist sie an? Das sind Zustände, die mich als Staatsbürgerin in meinen Grundfesten erschüttern. Da ist ein Mann, der seit zweieinhalb Jahren mit einer Ukrainefahne vor diesem Haus protestiert. Vor einer Einrichtung, deren Betrieb die Bundesregierung nun beenden will. Vor einer Einrichtung, über die das französische Innenministerium inzwischen ausdrücklich festgehalten hat, sie diene als Tarnung für russische Nachrichtendienste. Und ausgerechnet dieser Mann wird heute innerhalb weniger Stunden festgenommen und nun sogar zu Boden gebracht, festgesetzt und abgeführt. Weil diese Gruppe aus aufrechten Demokraten anstoßen wollte und dabei ein Foto machen wollte. Irgendjemand wird erklären müssen, warum. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #HenryLindemeier #Ukraine #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin

Hier sehen wir die Situation unmittelbar vor Henry Lindemeiers späterem Polizeigewahrsam. Die Stimmung ist bereits deutlich angespannt, Beamte stehen dicht an der Protestgruppe, überall Fahnen, Absperrgitter, Menschen, Regen. Dann wird @HenryLindo123 von Polizisten in die eine Richtung geführt. Ich möchte mal behaupten, nicht mit Samthandschuhen. Ich habe mir die Szene mehrfach angeschaut und bin schockiert, obwohl im Getummel nicht alles klar zu erkennen ist. Kurz darauf berichtet Henry am Telefon, ein Beamter habe ihn mehrfach angefasst und geschubst. Anschließend sei er durchsucht und erkennungsdienstlich behandelt worden. Sein bereits anwesender Anwalt durfte nach Henrys Darstellung während der Maßnahme nicht zu ihm. Inzwischen wurde auch die übrige Dauerkundgebung auf die andere Straßenseite verwiesen. Was genau zu der Eskalation geführt hat und auf welcher Rechtsgrundlage die Maßnahmen erfolgten, muss jetzt geklärt werden. Aber eines lässt sich schon sagen: Der Nachmittag vor dem Russischen Haus ist inzwischen deutlich anders verlaufen, als sich das noch vor wenigen Stunden angekündigt hatte. Was genau zu der Eskalation geführt hat und auf welcher Rechtsgrundlage die polizeilichen Maßnahmen erfolgten, muss jetzt geklärt werden. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #Ukraine #StandWithUkraine #PolizeiBerlin #Protest #Menschenrechte

Lars Wienand Sep 4

Wow. @HenryLindo123 weggeschafft & in Erkennungsdienstlicher Maßnahme. Als ob die @polizeiberlin nicht wüsste, wer das ist. So können BSW, Kommunisten, Marxisten und AfDlern für das #RussischeHaus ungestört demonstrieren?! Anwalt kündigt schon Vorgehen dagegen an: #RussischesHaus #PolizeiBerlin #Demonstration #DE #RU

EILMELDUNG vom Russischen Haus: @HenryLindo123 ist doch extra aus Halle von der Wahlreise zurückgereist und ist gleich in einen massiven Zwischenfall mit der Polizei geraten. Nach seiner Schilderung wollte er eine Einzelmeinungskundgabe machen und hatte ausdrücklich erklärt, dass er einem Platzverweis selbstverständlich Folge leisten würde. Dazu sei es aber gar nicht gekommen. Henry berichtet, ein Polizeibeamter sei unmittelbar auf ihn zugegangen, habe ihn angefasst und mehrfach geschubst. Anschließend sei er vor Ort vollständig durchsucht und erkennungsdienstlich behandelt worden. Besonders bemerkenswert ist die folgende, auf Henrys Aufnahme zu hörende Auseinandersetzung: Henry wollte seinen bereits anwesenden Anwalt bei der polizeilichen Maßnahme dabeihaben. Der Beamte erklärt ihm daraufhin sinngemäß, der Anwalt dürfe nicht zur polizeilichen Maßnahme hinzukommen; der Wunsch, mit dem Anwalt zu sprechen, habe keine aufschiebende Wirkung auf die Maßnahme. Henry stellt noch einmal klar: „Ich wollte nur, dass der bei der Maßnahme anwesend ist.“ Antwort: „Aber das ist nicht erlaubt.“ Das muss geklärt werden. @RKiesewetter, @RobinWagener und @MiRo_SPD: Vielleicht möchten Sie sich einmal ansehen, was heute ausgerechnet vor dem Russischen Haus in Berlin passiert. Wir dokumentieren weiter. #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #Ukraine #StandWithUkraine #RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin

David Berger Sep 4

Warum die Schließung des Russischen Hauses ein schwerer Fehler ist - zumindest aus der Perspektive derer, die keinen dritten Weltkrieg planen https://t.co/0RCj0ZUGkY #RussischesHaus #Weltfrieden #Politik #RU

Nach Schließung entdeckt: Russisches Haus in Berlin enthält offenbar weiteres, kleineres Russisches Haus https://t.co/OQWGOpSAsU #Berlin #RussischesHaus #Entdeckung

Kann der RBB vielleicht zweimal unauffällig in die Kamera blinzeln, damit wir wissen, ob wir Hilfe schicken müssen? Denn was dort zur Schließung des Russischen Hauses gesendet wurde, ist schon eine bemerkenswerte kleine Lehrstunde darin, wie man aus einer staatlichen russischen Einflussstruktur wieder eine niedliche Kulturhütte mit Gebäckanschluss bastelt. Zunächst lernen wir: Da gibt es Ausstellungen. Filme. Sprachclub. Tanzunterricht. Kaffee. Russisches Gebäck. Und Menschen, die ganz dolle traurig sind. Hachz. 🥹 Fast möchte man selbst noch schnell hinfahren und einen letzten Piroggenkranz niederlegen. Was man in dieser lang breitgetretenen Kulturidylle eher beiläufig vergisst: Das Russische Haus ist die Berliner Vertretung von Rossotrudnitschestwo. Rossotrudnitschestwo ist keine putzige deutsch-russische Freundschaftsgesellschaft für Blini-Freunde aus aller Welt. Es ist eine staatliche russische Agentur. Seit 2022 EU-sanktioniert. Und inzwischen steht sogar in einer Ausweisungsanordnung des französischen Innenministeriums, das Russische Haus in Berlin werde „als Tarnung von den russischen Geheimdiensten genutzt“. Aber gut. Der RBB hat ja die wirklich harte sicherheitspolitische Frage gestellt: Ein Stichwort kam von der Reporterin durchaus knallhart und investigativ, denn: „Da gibt’s ja die Vermutung, dass da auch Agenten drin arbeiten, weil der Stromverbrauch so hoch ist.“ Ich möchte kurz würdigen, wie elegant die Reporterin hier aus einer inzwischen sehr viel umfangreicheren Nachrichtenlage wieder die gute alte Geschichte vom verdächtigen Stromzähler zaubert und den Ball direkt auf den Elfmeterpunkt legt. So kann der Befragte vom BSW natürlich problemlos antworten: „Eine Vermutung sollte auf gar keinen Fall Grundlage sein …“ Glückwunsch. Strohmann hingestellt. Strohmann erschossen. Sendeminute gefüllt. Noch schöner wird es bei den Verträgen. Da erfahren wir, Deutschland könne einen Vertrag mit Russland „brechen“. Möglicherweise könne man das sogar vor internationalen Gerichtshöfen anfechten. Um Gottes Willen! 🫣 Was auch immer der Grund für eine solche Aussage in dem Beitrag war, hier würde ich tatsächlich gerne mal in Rohmaterial schauen. Denn hier fehlt ein winziges, aber durchaus wichtiges juristisches Detail: Deutschland kündigt einen Vertrag. Einen Vertrag mit Kündigungsklausel. Das nennt man nicht Vertragsbruch. Das nennt man Vertragskündigung. Sonst könnte man künftig auch berichten: „Mieter bricht Mietvertrag und könnte sich womöglich vor internationalen Gerichten verantworten.“ Er hatte aber nur gekündigt. Klingt natürlich nicht halb so aufregend. Und so entsteht in wenigen Minuten ein erstaunliches Gesamtbild: Hier schließt aufgrund der garstigen Bundesregierung eine so in das Herz aller Menschen geschlossene Kulturstätte mit Kaffee, Gebäck und Kinderunterricht. So viele treue Kunden, die ihren Zufluchtsort verlieren, so viele Mitarbeiter, die bald dann gar nicht mehr wissen, wo sie demnächst arbeiten sollen. Es bricht dem Zuschauer das Herz. Und dann will Deutschland diesen Hort des Glücks obendrein auch noch vertragswidrig dichtmachen? Und irgendwelche Leute munkeln etwas von Agenten, weil angeblich der Stromzähler rotiert. Das sind doch an den Haaren herbeigezogene Anwürfe! Erst später dürfen dann auch noch ein paar Politiker, die nicht von der russlandliebenden AfD und dem BSW sind, erklären, warum die Schließung vielleicht doch keine komplett wahnsinnige Idee ist. Man kann das ausgewogene Berichterstattung nennen. Man kann aber auch fragen, warum bei einer Geschichte über die Berliner Vertretung einer sanktionierten russischen Staatsagentur ausgerechnet deren Selbsterzählung den emotionalen Grundton setzt – obwohl der Staat dahinter nach Erkenntnissen der Bundesregierung einen versuchten Sprengstoffanschlag auf ein strategisches Ziel auf deutschem Boden hat durchführen lassen – also etwas, das mit dem post-putzigen Etikett „hybrid“ inzwischen nur noch sehr unzureichend beschrieben ist. Kultur. 🎭 Dialog. 🤝 Begegnung. 👨‍👩‍👧‍ Die armen Besucher. 😭 Und irgendwo ganz hinten im Raum sitzt der Mann von Rossotrudnitschestwo, vielleicht sogar ohne Regenmantel und Sonnenbrille und sagt vermutlich: Спасибо, rbb. Danke! Besser hätten wir es auch nicht geschnitten. 👏👏👏 RBB? Zweimal zwinkern! Oder eine Handgeste. Hauptsache kurz Bescheid geben. Wir kommen dann! 🆘 #RBB #RussischesHaus #Kultur

Alexander von Bismarck, Gründer des Bismarck Dialogs, ruft in einer Petition zum Erhalt des Russischen Hauses in Berlin auf. Das Haus sei eine Brücke, die gerade jetzt in schwierigen Zeiten nicht abgerissen werden dürfe. So ist es! Bitte unterstützen. https://t.co/KSJmgVEmBF #BismarckDialog #RussischesHaus #KulturErhalt

🎙Der Leiter von Rossotrudnitschestwo Igor Tschaika:   „Seit mehr als 40 Jahren ist das Russische Haus in Berlin eine verlässliche kulturelle Brücke zwischen beiden Völkern. In seinen Räumen befindet sich die größte russische Buchhandlung Westeuropas.   📍 Seit 20 Jahren treffen sich Russischlehrer aus dem ganzen Land einmal im Jahr in Berlin zur Woche der russischen Sprache.   📈 In den vergangenen 15 Jahren haben über 3 Millionen Menschen das Russische Haus besucht – fast so viele, wie Berlin Einwohner zählt.   Trotz des sinnlosen, für unsere Völker schädlichen und absolut beispiellosen Drucks, dem das Russische Haus in den letzten vier Jahren ausgesetzt ist, zieht jede seiner Veranstaltungen in der deutschen Hauptstadt weiterhin 500 bis 700 Besucher an.   Zu den jüngsten Großveranstaltungen zählen: 🔹 eine Ausstellung zeitgenössischer russischer Künstler, 🔹 ein Auftritt des Chorensembles des Gnessin-Instituts, 🔹 die Vorführung von über 100 neuen russischen Filmen vor deutschem Publikum.   🇷🇺 Allein in diesem Jahr nahmen über 600 Personen an den Aktivitäten des Sprachklubs für Russischlernende teil. Es fanden Workshops und Arbeitsgemeinschaften statt, auch für Kinder.   Offensichtlich handelt die deutsche Regierung erneut zum Nachteil der Interessen ihres eigenen Volkes, indem sie gezielt langjährige internationale Kulturbeziehungen zu zerstören versucht. Seit Februar dieses Jahres läuft auf Anweisung der deutschen Behörden eine verleumderische Kampagne gegen das Russische Haus. In deutschen Medien sind mehr als 300 unwahre und haltlose Berichte erschienen.   🤝 Trotz des Vorgehens der deutschen Seite wird Rossotrudnitschestwo alle Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass die humanitäre Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland erhalten bleibt und die Völker beider Länder weiterhin enge Verbindungen pflegen können.   ☝️Gleichzeitig halte ich es für wichtig zu betonen, dass die Tätigkeit solcher Einrichtungen in jedem Land auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruht. Das zwischenstaatliche Abkommen von 2011, auf dessen Grundlage unser Russisches Haus in Berlin arbeitet, ist bilateral. Es regelt auch die Tätigkeit des Goethe-Instituts, und zwar nicht nur in Moskau, sondern auch in Sankt Petersburg und Nowosibirsk.  Vor diesem Hintergrund möchte ich die deutschen Behörden an den alten Grundsatz „Auge um Auge“ erinnern. 🔗 Quelle (https://t.co/iVQTs4L2qk) @RusBotschaft #RussischesHaus #Kultur #RussischDeutsch

Das Russische Haus soll also schließen.🥹 Als die Meldung gestern Abend kam, saß ich gerade in einem Deutschkurs, den ich online an zwei Abenden die Woche gebe. Ausgerechnet. Ein ganz offizieller BAMF-Kurs. Ich konnte also schlecht sagen: Äh, Moment, ich muss mal gerade posten. Hold the line! Also schrieb ich bei nicht geteiltem Bildschirm: YES, YES, YES!!!!! So viel konnte mein Hirn tippen, ohne die Aufmerksamkeit von meinen Schülern zu nehmen. In der kurzen Pause dann etwas einigermaßen Vernünftiges. Das war mein Blick aus dem Backoffice. Aber die ganze Freude, dieser eine Moment, auf den wir über so viele Monate hingearbeitet haben, ist für mich dadurch ein bisschen verpufft. Und noch immer konnte ich nicht mit demjenigen sprechen, der überhaupt erst öffentlich sichtbar gemacht hat, dass wir mitten in Berlin, in unserer Hauptstadt, ein Problem mit etwas haben, das das französische Innenministerium erst kürzlich als Tarnung für die russischen Geheimdienste bezeichnet hat: @HenryLindo123. Zweieinhalb Jahre stand er beinahe täglich vor dem Russischen Haus in Berlin. Bei Kälte, Regen, Hitze. Gemeinsam mit anderen, die irgendwann fast zum Inventar der Friedrichstraße gehörten. Für Henry wurde dort sogar ein eigener Aufsteller platziert. So ein gelbes Ding, wie man es von Flughäfen kennt: Vorsicht, frisch gewischt. Hier warnte man auf Russisch und Deutsch vor Henry – samt Piktogramm eines Mannes mit Fahne. Es gab Beschimpfungen, Platzverweise, Polizeieinsätze, Verfahren und nach Henrys Darstellung über hundert Strafanzeigen. Es gab Tage, an denen man sich wirklich fragen musste, wie lange ein Mensch so etwas eigentlich durchhält. Henry hielt durch. Nicht ein paar Wochen. Nicht bis die Öffentlichkeit das Interesse verlor. Sondern zweieinhalb Jahre lang. Wer seinen langen Dankespost von heute Nacht liest, bekommt nebenbei einen Eindruck davon, was diese Geschichte für ihn bedeutete. Er bedankt sich ausdrücklich bei Polizistinnen und Polizisten des Abschnitts 27/28, die ihn respektvoll behandelt hätten – und erhebt zugleich schwere Vorwürfe gegen andere Beamte dieses Abschnitts wegen einzelner Einsätze gegen ihn. Ähnlich bei der Staatsanwaltschaft: einigen dankt er, anderen wirft er vor, sich auf die Seite des Russischen Hauses gestellt zu haben. Diese Vorwürfe müssen selbstverständlich für sich geprüft werden. Aber eines braucht keine Prüfung: Diese unfassbare Standhaftigkeit. Gestern hat die Bundesregierung angekündigt, den Vertrag über das Russische Haus zu kündigen. Und während wir jetzt über Fristen, Verträge und den tatsächlichen Zeitpunkt der Schließung reden, sollte eines nicht untergehen: Vor diesem Haus standen Menschen wie Henry, Karin, Uwe, Burkhardt, Sabrina und Romy – Namen, die ich seit Jahren von Henry kenne, obwohl ich keinen dieser Menschen je persönlich getroffen habe, nicht mal Henry. Sie haben mit ihrer Zeit, ihrer Hartnäckigkeit und manchmal offenbar auch mit ziemlich viel persönlichem Ärger darauf bestanden, dass Deutschland genauer hinschaut. Henry war einer von denen, die einfach nicht weggegangen sind und sich dafür ziemlich viele Blessuren eingefahren hat. Dafür gebührt ihm heute ein ganz großes Danke, das sich eigentlich nicht wirklich in Worte fassen lässt, auch wenn ich noch ein paar Zeilen länger schreiben würde. 🥹 💙💛🇺🇦 #RussischesHaus #Berlin #Solidarität

Henry 🦩 Sep 2

#RussischesHaus #Berlin #EuropaWehrhaft Heute möchte ich einfach nur DANKE sagen! ... und feiern 🥂 https://t.co/H4iVDuaXqe #Berlin #Danke #Feiern

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, @kaiwegner: „Ich begrüße die Schließung des Russischen Hauses. Dieser Schritt war überfällig. Es ist unerträglich, dass es mitten in Berlin einen Ort gibt, von dem aus russische Einrichtungen staatliche Propaganda betreiben können.“ https://t.co/O9pnUyTobn #Berlin #RussischesHaus #Propaganda #DE #RU

tagesschau.de Aug 26

Článek zkoumá obavy ohledně Ruského domu v Berlíně, který je obviňován ze spionáže pod záminkou kulturní činnosti, přičemž se odvolává na historické dokumenty KGB, které naznačují, že podobné kulturní organizace byly v minulosti využívány k šíření propagandy a zpravodajské činnosti. #RussischesHaus #Spionage #Kulturpflege

Russisches Haus in Berlin - Spionage getarnt als Kulturpflege?

Das „Russische Haus“ in Berlin ist kein harmloses Kulturzentrum, sondern ein Knotenpunkt für Desinformation, der dringend geschlossen werden muss. Die Einrichtung wird von der Organisation „Rossotrudnitschestwo“ betrieben, die von der Europäischen Union und von Deutschland wegen #RussischesHaus #Desinformation #SchlussMitRussland #RU #DE #EU

Německá vláda zvažuje zavedení sankcí proti Ruskému domu v Berlíně jako reakci na hybridní útoky, včetně nedávného dronového útoku v Lipsku, čímž se zvažuje možnost postihování kulturního centra. #HybrideAngriffe #Sanktionen #RussischesHaus

Berlin: Bundesregierung prüft Strafmaßnahmen gegen Russisches Haus