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#Stromanschlag

Daniel V. soll in den vergangenen Tagen zahlreiche Anschläge auf Stromanlagen verübt haben. Nun wurde er festgenommen. Seine Bekennerschreiben deuten auf einen militanten Klimaaktivismus hin, der jedoch nur lose Parallelen zu vergangenen Stromanschlägen aufweist. https://t.co/JgfVgQeuNc #Umweltschutz #Klimaaktivismus #Nachhaltigkeit

Der Stromanschlag in Berlin im Januar. Die „Vulkangruppe“, die Dobrindt sofort als linksextreme Täter präsentierte. Vielleicht gibt es die so gar nicht. Vielleicht kamen die Pläne für den Anschlag aus einem Hack, hinter dem eine Truppe mit „Verbindungen nach Russland“ steckt. Das sagt nicht irgendein Verschwörungskanal. Das sagt Peter Tiede, Chef-Autor Politik bei BILD, auf seinem privaten X-Account, wie er dort ausdrücklich vermerkt. Die BILD ist für zwei Dinge bekannt: für aggressive politische Zuspitzung – und dafür, dass ihre Reporter ziemlich gute Quellen haben, wenn irgendwo etwas durchsickert. Nun sitzt Tiede vor der Kamera – und plaudert über den Berliner Daten-GAU. BILD hat nach eigenen Angaben mit Insidern gesprochen, den Einstiegspunkt des Angriffs recherchiert und lässt inzwischen eigene Spezialisten durch die geleakten Daten gehen. Die Senatskanzlei bestätigte ihr, dass der Initialzugang über das Bezirksamt Mitte lief. Und dann wird es interessant. Denn Tiede sagt nicht das, was hervorragend in die übliche BILD-Erzählung passen würde. Er sagt nicht: Da waren wieder die Linksextremen. Er sagt nicht: Die „Vulkangruppe“ hat den Berliner Stromanschlag verübt, Fall erledigt. Im Gegenteil. Über den Anschlag auf das Stromnetz im Januar sagt er sinngemäß: Bis heute habe man niemanden gefunden – „vielleicht, weil es sie so gar nicht gibt“. Dann erzählt er, dass bereits Ende Juni 2025 ein Dienstleister im Umfeld der Berliner IT gehackt worden sei und dabei Daten zur kritischen Infrastruktur abgeflossen seien – Stromnetze, Wassernetze, genau die Art von Informationen, mit denen sich spätere Angriffe vorbereiten ließen. Und er beschreibt eine IT-Struktur, in der Server teilweise in unverschlossenen Besenkammern von Bezirksämtern standen, „wo jede Putzfrau Zutritt hatte“, während zugleich externe Dienstleister Zugriff auf solche Systeme hatten. Ein Datenabfluss, der dem Bund offenbar nicht, verspätet oder nur unvollständig gemeldet wurde. Er zieht eine Linie vom damaligen Hack über den Stromanschlag, einen späteren Angriff auf ein Fernwärmeheizwerk, die zeitweise lahmgelegte Berliner Justiz bis zum jetzigen Megaleak. Das ist der entscheidende Sprung. Er behauptet einen Zusammenhang, aber er erklärt im Video nicht, welches konkrete Beweisstück den Hack von 2025 mit Rhysida 2026 verbindet. Aber er sagt diesen Satz: „Alles offensichtlich zumindest eine Truppe, die Verbindungen nach Russland hat oder die zumindest von russischen Staaten mit toleriert wird.“ Das ist deshalb bemerkenswert, weil BILD zwei Tage zuvor noch selbst ausdrücklich festhielt, Rhysida sei nicht eindeutig zugeordnet; es gebe lediglich Hinweise auf einen russischen beziehungsweise GUS-Hintergrund – unter anderem russischsprachige Kommunikation und die auffällige Schonung russischer und GUS-Ziele. Mit anderen Worten: Tiede geht in diesem Video weiter als das, was seine Zeitung bislang sauber belegt veröffentlicht hat. Und genau da werde ich hellhörig. Nicht, weil damit bewiesen wäre, dass Russland hinter dem Stromanschlag steckt. Das ist es nicht. Sondern weil ausgerechnet der Textchef eines Blattes, das normalerweise keine Gelegenheit auslässt, auf Linksextremismus einzuschlagen, plötzlich sagt: Vielleicht stimmt schon die Berliner Tätergeschichte, auf die sich die Politik gestürzt hat, so gar nicht. Und vielleicht gehören Vorgänge zusammen, die bislang getrennt behandelt wurden. Dobrindt hatte nach dem Stromanschlag sehr schnell die politische Schublade aufgezogen: Linksextremismus. Vulkangruppe. Hat mich von ersten Tag nicht überzeugt. Nun erzählt einer, dessen Zeitung genau diese Schublade normalerweise begeistert mit aufzieht, eine völlig andere Geschichte. Und spätestens da würde ich gern wissen: Was weiß die BILD inzwischen, das sie noch nicht vollständig veröffentlicht hat? #Berlin #Stromanschlag #Verschwörung

The police discovered twelve homemade explosives on power lines in Saxony, aimed at causing damage to high-voltage lines, but there was no disruption to the power supply or danger to the population. (translated)

Anschläge auf Stromleitungen: Polizei findet zwölf Sprengsätze an Stromtrassen in Sachsen
Bild 2w

Alexander Dobrindt and Herbert Reul provide an update on the recent attacks on the power grid in Germany. (translated)

JETZT LIVE! - Dobrindt und Reul geben Update zu Strom-Anschlägen
GFrei.News Jul 20

Anschläge auf Berlins Stromnetz: Seit März kennen die Ermittler vier Tatverdächtige – trotzdem sitzt bis heute niemand in Untersuchungshaft Nach den beiden schweren Anschlägen auf die Berliner Stromversorgung zeichnet sich ein bemerkenswertes Bild ab. Während Sicherheitsbehörden nach eigenen Angaben mit hoher Wahrscheinlichkeit die Täter ermittelt haben, befindet sich bis heute keiner der vier Beschuldigten in Untersuchungshaft. Es gab zwei Anschläge auf die Berliner Stromversorgung: Am 9. September 2025 legten Brandstifter die Stromversorgung des Technologieparks Berlin-Adlershof lahm. 50.000 Privathaushalte ohne Strom 2.000 Gewerbebetriebe betroffen - erhebliche wirtschaftliche Schäden Am 3. Januar 2026 folgte der zweite große Anschlag. 100.000 Privathaushalte ohne Strom Wie viele Menschen dadurch verletzt wurden, gestorben sind und die wirtschaftlichen Schäden sind bis heute ungekannt. Der große Zugriff im März Ende März 2026 durchsuchten rund 500 Polizeibeamte insgesamt 17 Objekte in Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Im Fokus standen bereits damals vier Beschuldigte im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren. Sichergestellt wurden unter anderem Mobiltelefone, Computer, Datenträger und zahlreiche Unterlagen. Ermittler sehen einen Durchbruch Nach Recherchen der WELT betrachten die Sicherheitsbehörden die Ermittlungen inzwischen als entscheidend vorangekommen. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer und zwei Frauen aus der linksextremen beziehungsweise anarchistischen Szene. Den Beschuldigten werden mehrere Sabotageakte gegen die kritische Infrastruktur zugerechnet – darunter die beiden Berliner Stromanschläge. Trotzdem ist bis heute niemand verhaftet Der bemerkenswerteste Punkt: Niemand ist in Untersuchungshaft Nach Angaben der Berliner Generalstaatsanwaltschaft haben die Verteidiger der Beschuldigten Rechtsmittel gegen die Durchsuchungen und insbesondere gegen die Auswertung der beschlagnahmten Datenträger eingelegt. Wurde hier vielleicht politisch vor den großen Landtagswahlen eingegriffen, um zu vermeiden, dass noch vor den Wahlen ein großer Prozess gegen linksextreme Terroristen gibt? Wer zahlt die Anwälte? #Berlin #Stromnetz #Terrorismus