In Weisweiler (NRW) wurde ein mutmaßlicher Energie-Attentäter, der Deutschland ins Blackout versetzen wollte, nach tagelangen Fahndungsmaßnahmen von Autobahnpolizisten festgenommen. #StromSabotage #EnergieAttentäter #PolizeiEinsatz
Nach tagelangen Ermittlungen und einer intensiven Fahndung wurde der mutmaßliche Strom-Saboteur Daniel V. in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler festgenommen, wobei entscheidende Spuren im Gras und die Aufmerksamkeit junger Polizisten eine zentrale Rolle spielten. #StromSabotage #Polizei #Festnahme

Een 48-jarige man, die verdacht wordt van meerdere sabotagepogingen op het Duitse energienet met zelfgemaakte raketten, is aangehouden nabij de Nederlandse grens in Weisweiler, waarbij de politie een mogelijk terroristisch motief onderzoekt. #klimaatextremisme #sabotage #energieveiligheid

Niemiecka policja zatrzymała 48-latka w pobliżu elektrowni Weisweiler, który jest podejrzany o akty sabotażu i próby sabotażu w Nadrenii Północnej-Westfalii, Saksonii i Brandenburgii, gdzie podczas przeszukań znaleziono materiały wybuchowe oraz informacje sugerujące jego motywacje związane z kryzysem klimatycznym. #sabotaż #Niemcy #bezpieczeństwo
Německá policie zadržela 48letého Daniela V., podezřelého ze sabotáží na elektrické síti v Severním Porýní-Vestfálsku, Sasku a Braniborsku, který se k těmto útokům přihlásil ve dvou dopisech a byl zadržen během dopravní kontroly poblíž elektrárny Weisweiler. #terorismus #sabotáže #Německo

Nach mehreren Sabotageangriffen auf das deutsche Stromnetz wurde heute ein 48-jähriger Verdächtiger in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen festgenommen. #Sabotage #Deutschland #Stromnetz

In der Nähe des Kraftwerks Weisweiler wurden mehrere selbstgebaute Abschussvorrichtungen an Hochspannungsleitungen entdeckt, begleitet von einem neuen Bekennerschreiben, während die Polizei intensiv nach dem mutmaßlichen Täter sucht. #Stromsaboteur #Weisweiler #Energieinfrastruktur
Die Polizei prüft Hinweise auf Energiesabotage in Nordrhein-Westfalen, nachdem ein Bekennerschreiben einen weiteren Angriff auf ein Umspannwerk in Weisweiler nahe Aachen erwähnt, während intensive Fahndungen nach dem mutmaßlichen Verfasser des Schreibens laufen. #Energiesabotage #NRW #Polizei

Die Anschlagsserie geht weiter: Inzwischen gibt es den nächsten Fund an einem deutschen Umspannwerk. Diesmal in Dormagen-Gohr, also mitten im Rheinland. Ein Spaziergänger entdeckte dort am Donnerstagabend verdächtige Gegenstände. Inzwischen ist klar: Auch hier waren, wie zuvor in Jänschwalde in Brandenburg und in Bergheim, also praktisch um die Ecke von Dormagen, offenbar Abschussvorrichtungen aufgebaut worden, mit denen leitfähiger Draht auf Stromleitungen geschossen werden sollte, um einen Kurzschluss zu erzeugen. Laut SPIEGEL waren die in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen eingesetzten Geschosse nahezu identisch. Ermittler halten es deshalb für möglich, dass dieselben Saboteure hinter beiden Angriffen stecken. Nun gibt es außerdem ein Bekennerschreiben eines Mannes aus dem Raum Gevelsberg. Darin behauptet er, Angriffe in Dormagen-Gohr, Bergheim und Weisweiler, ebenfalls in dieser Region, vorbereitet zu haben. Sein erklärtes Motiv: Kampf gegen die fossile Energieindustrie. Und völlig abwegig ist das zunächst nicht. Beim Anschlag in Bergheim gingen Blöcke des Braunkohlekraftwerks Niederaußem vom Netz. Der brandenburgische Angriff zielte auf die Stromversorgung des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. Und auch Weisweiler, das der mutmaßliche Verfasser des NRW-Bekennerschreibens als weiteren vorbereiteten Tatort nennt, ist ein Braunkohlestandort. Das macht das angegebene Motiv plausibel. Es macht es nur noch nicht wahr. Denn „Wir kämpfen gegen die fossile Energieindustrie“ ist als Beleg für die tatsächlichen Hintermänner ungefähr so überzeugend wie „Wir sind für den Frieden“, wenn es ausgerechnet von Putins treuesten Freunden kommt. Zumal die Sicherheitsbehörden selbst bislang eben nicht nur in eine Richtung schauen. Der SPIEGEL schreibt ausdrücklich: Eine Täterschaft aus dem linksextremistischen Spektrum wird für möglich gehalten. Ausgeschlossen wird aber auch nicht, dass „fremde Mächte“ hinter den Sabotageakten stehen könnten – eine Chiffre, die in diesem Zusammenhang für russische Geheimdienste verwendet wird. Und der zeitliche Zusammenhang ist zumindest bemerkenswert. Vor wenigen Tagen machte die Bundesregierung Russland ungewöhnlich deutlich für den versuchten Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Moskau reagierte scharf. Putin sprach von einem „schweren Fehler“, das russische Außenministerium kündigte eine Reaktion an. Wenig später werden nahezu identische Vorrichtungen an mehreren deutschen Stromanlagen gefunden. Natürlich beweist das gar nichts. Aber man muss deshalb auch nicht so tun, als wäre jede andere Erklärung plötzlich vom Tisch, nur weil jemand „Klima“ auf einen Zettel geschrieben hat und wir jetzt möglichst schnell eine neue Klima-„RAF“ im Lande gefunden haben. Zumal sich noch eine andere Frage stellt: Was, wenn diese Angriffe gar nicht in erster Linie dazu gedacht sind, jetzt den größtmöglichen Schaden anzurichten? Anfang September ist ein Stromausfall unangenehm. Im tiefen Winter kann er lebensgefährlich werden. Berlin hat gerade gezeigt, was tagelanger Stromausfall bei Frost bedeutet: keine Heizung, keine Beleuchtung, massive Einschränkungen für Zehntausende Haushalte und Betriebe. Vielleicht waren das Anschläge. Vielleicht waren es auch nur Tests. Wer wissen will, wie verwundbar ein Stromnetz wirklich ist, wie schnell Betreiber und Polizei reagieren und ob die eigene Methode funktioniert, probiert das schließlich nicht zwingend erst im Januar aus. Und dass deutsche Sicherheitsbehörden genau solche Szenarien längst auf dem Schirm haben, ist ebenfalls kein Geheimnis: Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnte Unternehmen der kritischen Infrastruktur erst am 26. August, also wenige Tage vor den tatsächlichen Anschlägen, vor einer „weiterhin hohen Gefährdungslage“ und ausdrücklich vor Sabotageinteressen fremder Nachrichtendienste wie auch extremistischer Gruppen. Das BKA wiederum zählt für dieses Jahr bereits 165 Sabotageverdachtsfälle in Deutschland. Also nein: Ich weiß selbstverständlich auch nicht, wer hinter Dormagen, Bergheim, Weisweiler oder Jänschwalde steckt. Aber langsam wäre ich ausgesprochen vorsichtig damit, mir von einem Bekennerschreiben erklären zu lassen, was hier angeblich ganz bestimmt passiert – und anschließend politisch sofort in die gewünschte Richtung abzubiegen. Genau das haben wir bei den Vulkangruppen erlebt: Kaum stand „links“ auf dem Zettel, war für Dobrindt die Deutung praktisch gesetzt. #Sabotage #Energiekrise #Sicherheit