Zwei strategische Schläge in einer Nacht: Eine der größten Raffinerien Russlands brennt, während auf dem Militärflugplatz Jeisk minutenlange Detonationen die Nacht erschüttern. In der Nacht auf den 30. August wurde die Raffinerie Kirischneftorgsintes (KINEF) in der Region Leningrad erneut getroffen — nach ukrainischen Angaben wurden dabei mehrere kritisch wichtige Anlagen beschädigt. Gouverneur Alexander Drosdenko bestätigte, zurückhaltend wie üblich, einen Brand in der Industriezone von Kirischi und die Abwehr von 42 Drohnen, berichten der Telegram-Kanal Supernova+ und https://t.co/9JS2hoqr5e. KINEF gehört zu Surgutneftegas, verarbeitet rund 20 Millionen Tonnen Öl im Jahr und deckt damit etwa sechs Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität ab — die einzige Anlage dieser Größe im Nordwesten Russlands. Getroffen wurde sie bereits am 8. und 26. März, am 5. Mai (laut Meduza) und am 9. Juli (laut Ukrainska Pravda), jedes Mal mit vorübergehenden Produktionsausfällen. Parallel griffen Drohnen den Militärflugplatz Jeisk in der Region Krasnodar an. Nach ukrainischen Quellen dauerte eine Detonation dort über eine Stunde; Satellitendaten von NASA FIRMS sollen ein großflächiges Feuer gezeigt haben, das über den Flugplatz hinaus auch eine angrenzende Militärsiedlung erfasst haben könnte — diese Details sind bislang unabhängig unbestätigt. Der Stützpunkt diente wiederholt als Ausgangspunkt russischer Angriffe und wurde schon im Mai, Juni, Juli und zuletzt am 22. August getroffen, als dort ein Treibstofflager brannte. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: fünf Treffer gegen die Raffinerie, fünf gegen den Flugplatz — binnen eines halben Jahres. An einem gewissen Punkt hört "vorübergehender Ausfall" auf, die richtige Beschreibung zu sein. Wie lange kann Russland Anlagen dieser Größenordnung noch reparieren, bevor sich die Lücken nicht mehr schließen lassen? Schreibt in die Kommentare, was ihr davon haltet. Quellen: https://t.co/HZXlomvUhD, Meduza, Ukrainska Pravda, ukrainische Militärkanäle (Angaben zu Jeisk bislang unbestätigt) #Ukraine #Russland #Krieg



