Eine unabhängige Untersuchung hat ergeben, dass die britische Regierung während der Coronapandemie rund zehn Milliarden Pfund für den Kauf von Schutzausrüstung verschwendet hat, wobei falsche Prioritäten gesetzt wurden und Millionen für unbrauchbare Ausrüstung ausgegeben wurden, jedoch keine Beweise für Vetternwirtschaft oder Korruption gefunden wurden. #Coronapandemie #Verschwendung #Schutzausrüstung

Lindsey Graham ist tot, und seine Schwester soll seinen Sitz im US-Senat übernehmen. Wie bitte? Seine Schwester? Genau. Darline kennt in der Politik eigentlich niemand. Aber einer fand sie ganz reizend: Donald Trump. Der schlug diese hübsche Idee vor – und alle tun so, als wäre das das Normalste der Welt. Ist es aber nicht. Gleich doppelt nicht. Zum einen sind politische Mandate in einer Demokratie keine Erbmasse. Nicht mal in den USA kann man einen Senatssitz im Testament vermerken oder im Familienkreis weiterreichen. Zum anderen bricht das Vorgehen mit jeglicher politischer Logik. Trotzdem hat der republikanische Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, die Ernennung von Darline Graham Nordone bereits eiskalt durchgezogen – da war der gute Lindsey noch gar nicht richtig kühl. Alles halb so wild, könnten manche jetzt beschwichtigen, der Sessel sei ja ohnehin bloß geliehen. Doch genau das macht die Sache nur noch absurder! Darlines Amtszeit endet nämlich schon am 3. Januar. Grahams Sitz stand längst regulär für die Midterms am 3. November auf dem Stimmzettel. Weil Graham aber erst nach seinem Vorwahlsieg im Juni starb, schreibt das Gesetz von South Carolina nun eine eilig angesetzte Neuauflage der republikanischen Vorwahl für den 11. August vor. Das Kuriose bei diesem juristischen Spagat: Am 11. August wird bereits ausgefochten, wer im November für die nächste reguläre Amtszeit antritt. Darline ist dort gar nicht im Rennen. Ihre einzige Aufgabe ist es, bis zum 3. Januar das aktuelle, laufende Mandat ihres Bruders am Leben zu erhalten, damit der Sitz in Washington nicht leer bleibt. Sie hat also keinerlei echte Wahlfunktion – ihre Ernennung ist reine Geste. Ein paar Monate Senat als sentimentales Abschiedsgeschenk, verteilt im gewohnt herrschaftlichen Gestus von Donald Trump. Tatsächlich gibt es in den USA eine historische Tradition: die sogenannte „widow's succession“. 48 Frauen rückten über die Jahrzehnte auf die Sitze ihrer verstorbenen Ehemänner nach. Das Ziel dahinter war ein ruhiger Übergang, der Erhalt der politischen Linie und ein Signal der Kontinuität an die Wähler. Bisher traf das allerdings immer die Ehefrau, wie die harten Fakten zeigen, nie die Schwester. Für mich persönlich macht das zwar keinen Unterschied, denn dynastische Vetternwirtschaft bleibt Vetternwirtschaft. Aber der eigentliche Weichensteller heißt hier eben nicht Tradition, sondern Donald Trump, der Darline einfach „ganz wunderbar“ findet und Fakten schafft. Zum Trost für alle, die sich fragen, ob so etwas bei uns möglich wäre: Nein. In Deutschland rücken Abgeordnete über die Landesliste nach, nicht über den Stammbaum. Würde Markus Söder sterben, käme nicht seine Schwester. Wir sind also noch beruhigend weit von diesen US-amerikanischen Verhältnissen entfernt. Sollte die AfD allerdings irgendwann das Sagen haben, könnte sich das schnell ändern. Dort herrscht ja jetzt schon ein offener Nepotismus für jedes Pöstchen, das nicht bei Drei auf dem Baum ist. #Politik #USA #Nepotismus
Was finden CDU-Wähler eigentlich an Vetternwirtschaft, Korruption, Untreue und Inkompetenz so toll, dass sie dort immer wieder ihr Kreuz setzen? Kann mir das einer von denen mal bitte erklären? #Politik #CDU #Korruption
CB redet in ihrer Reaction von mangelnder Talentdichte in Deutschland. Das sehe ich anders. Was wir haben ist ein Problem mit Vetternwirtschaft. Unsere Talente wie Bischof, El Mala & Bisseck dürfen nicht mitfahren & werden durch Groß, Rüdiger und Sane ersetzt. Das ist das Problem https://t.co/76Q5DM6qIB #Fußball #Talente #Vetternwirtschaft