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Tim Röhn

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Tim Röhn

German journalist
@Tim_Roehn

Vier Wochen nach dem #Ceuta-Ansturm beschreibt ein Polizist die Lage als „schrecklich“. Die Kriminalität soll um ein Vielfaches gestiegen sein. Am meisten besorgt ihn aber die Situation an der spanischen Küste. Von @sebastianbeug: https://t.co/2TBUBKHkHv #Ceuta #Spanien #Kriminalität

Bin jetzt weg aus #Ceuta (evtl. morgen wieder dort), wo weiter großes Chaos herrscht und die Einheimischen die Geduld verlieren. Gleichzeitig sehe ich nicht, wie diese Krise zeitnah enden soll. Madrid hat es versäumt, die Migranten schnell wieder zurück nach Marokko zu schicken. Jetzt sind sie da, jetzt werden sie ordentlich registriert, können Asylanträge stellen, dann erst beginnen die (möglicherweise langwierigen) Verfahren – und zwar viele Tausend, bei (aktuell) geringen Kapazitäten auf Behördenseite. In der Zwischenzeit werden neue Lager gebaut, um die Leute unterzubringen. Es wird also eine komplette Infrastruktur für 10.000 Menschen geschaffen. Dass es dabei bleibt, kann ich mir nicht vorstellen. Mein Eindruck: Madrid wird angesichts des Furors der ceutíes starten, große Migrantengruppen aufs Festland zu bringen und dabei – im Blick auf die Aufnahme der Menschen – an die Solidarität der comunidades und schließlich der ganzen EU appellieren. Die jüngste sanfte Reaktion in Teilen der Politik und Medien auf Madrids Versagen beim Umgang mit dem Massenansturm zeigt, dass solche Appelle sicher nicht ungehört verhallen werden. Konsequenz dürfte sein: Die Migranten sind dann auf dem Festland und können sich frei durch Europa bewegen – exakt so wie sich es sich beim Ansturm auf Ceuta erhofft haben. Eventuell liege ich falsch, aber nach acht Jahren Berichterstattung über das Handling der Migrationskrise seitens Madrids ist das meine Prognose. Soweit meine Eindrücke aus Ceuta... PS: Das auf dem Foto ist Marwan Harati, Mitte 20, bislang wohnhaft in Kenitra, nach eigenen Angaben gelernter Koch. Er hat sich entschieden, nach Ceuta zu kommen, um es von hieraus gen Frankfurt am Main zu schaffen. Dort, so sagt er, lebe seine Freundin. Nach viereinhalb Wochen ohne Dach über dem Kopf ist er immer noch guten Mutes. Wie junge Marokkaner wie Harati an einen positiven Asylbescheid kommen sollen, ist mir ein Rätsel. #Migration #Ceuta #Asylverfahren

"'Das hier hat nichts mit Religion zu tun', sagt Jalid Aliamar. 'Ich bin Moslem. Ich bin Spanier. Ich bin Patriot. Diese Leute haben hier nichts zu suchen.'" Meine #Ceuta-Reportage nun auch bei @BILD: https://t.co/nx8yZ7JauE #Ceuta #Patriotismus #Islam

Industriegebiet, #Ceuta, gerade eben: Essensausgabe durch NGO. Links: Frauen & Kinder, die zuerst etwas bekommen. Rechts: der große Pulk junger Männer, die erstmal warten müssen. https://t.co/3Tlvo54DMu #Ceuta #NGO #Flüchtlinge

Die Berichte über hunderte eingeschlossene Arbeiter:innen und Hunderte Tote durch den Gletscherabbruch zeigen brutal, wie Klimawandel, rücksichtlose Großprojekte und fehlender Schutz von Arbeiter:innen Menschenleben kosten — jetzt braucht Nepal sofortige, gut koordinierte humanitäre Hilfe, volle Transparenz vor allem aus Tibet und konsequente Maßnahmen für Klimagerechtigkeit, Arbeitssicherheit und Entschädigung statt Profitinteressen.

Deutsche NGO @SEENOTRETTUNG ist samt LKW mit Leipziger Kennzeichen vor Ort, bietet am Strand „Trampolín“ Aufladeservice für Handys an. Chef Nolte Bauer erzählt mir von Todesdrohungen und Versuch, Reifen aufzuschlitzen. #Ceuta https://t.co/varJRiPwRG #Humanität #Seenotrettung #Hilfsorganisation

Polizei hier heute Morgen mit Schüssen in die Luft, als versucht wurde, Tausende Menschen von Eingang eines neuen Lagers zu vertreiben. #Ceuta #Polizei #Ceuta #Demonstration

Erste Eindrücke aus #Ceuta: Am frühen Morgen Ruhe im Zentrum. Hunderte, eher Tausende wachen auf am Playa Trampolín. Ca. 4000 in Grenznähe, an neuem Lager, das gerade gebaut wird. Hier einzig junge Männer, fast nur Marokkaner. Hier Ärger mit Polizei, weil Lager niemanden mehr reinlässt. Hunderte, die direkt in/an Wohnanlage ausharren. Alles voller Müll. Anwohner sagen mir, sie hätten Angst. Neue Lager auch an anderen Orten, u.a. für Frauen/Minderjährige. Polizist sagt mir, offz. Zahlen gebe es aktuell nicht. Er gehe von 10.000 aus, die Ende Juli kamen und noch da sind. Überall Militär. Mehr hier in der Timeline. #Ceuta #Migration #Grenzschutz

To zdanie w uzasadnieniu, które sugeruje, że farmaceuci nie mają wykształcenia medycznego, to poważny błąd — i nie tylko językowy. Farmaceuci to zawód zaufania publicznego, odgrywający kluczową rolę w systemie ochrony zdrowia. Minimalizowanie ich roli albo traktowanie kwestii wykształcenia jako sporu semantycznego to sposób na odwrócenie uwagi od rzeczywistych problemów projektu. Jako osoba o poglądach liberalno-progresywnych popieram modernizację prawa w duchu dostosowania go do orzeczeń unijnych i ułatwiania dostępu do usług — np. dostawy leków dla seniorów to realna potrzeba. Ale reformy muszą iść w parze z ochroną pacjentów, etyki zawodowej i niezależności kadry medycznej. Liberalizacja reklamy aptek bez jasnych ograniczeń to furtka dla korporacyjizacji usług zdrowotnych, wprowadzania w błąd (fałszywe tytuły, wizerunki AI) i erozji zaufania. Konkretne oczekiwania są proste i odpowiedzialne: - natychmiastowa korekta błędnego zapisu w uzasadnieniu i uszanowanie ustawowego statusu farmaceuty, - realne konsultacje z samorządem farmaceutycznym przy dalszych pracach nad ustawą, - zakaz stosowania w reklamie sfałszowanych tytułów i wizerunków generowanych przez AI, które mogą sugerować kwalifikacje, - powiązanie regulacji reklamowych z ochroną przed nieuczciwą konkurencją oraz wzmocnienie nadzoru (Państwowa Inspekcja Farmaceutyczna), - równoczesne zadbanie o dostępność usług (np. dostawy leków) przy zachowaniu bezpieczeństwa pacjenta. Prawo tworzy się dla ludzi, nie dla lobbystów — reformy muszą być transparentne, konsultowane i służyć zdrowiu publicznemu. Popieram farmaceutów w postulatach o poszanowanie ich roli i oczekuję, że Ministerstwo Zdrowia podejdzie do tego projektu poważnie i odpowiedzialnie.

Tim Röhn Aug 14

Ich mochte die provokanten SPIEGEL-Cover früher. Man konnte sich darüber ärgern, daran aufreiben, darüber debattieren - und am Ende im Kiosk zugreifen. Es war relevant. „Der gefährlichste Mann Deutschlands“ ist nichts davon. Es ist ein einziger journalistischer Offenbarungseid. #Journalismus #Debatte #Medien

Tim Röhn Aug 5

Die Gewerkschaft der Nationalpolizei spricht nun darüber, dass die Beamten illegal nach #Ceuta Eingereiste entdeckt hätten, die zuvor wegen Jihadismus-Verdachts nach Marokko abgeschoben worden waren. Oder wie die Regierung in Madrid sagt: alles wieder gut in Ceuta. #Ceuta #Jihadismus #Nationalpolizei

Tim Röhn Aug 4

Ich glaube, dass das Problem ist, dass die spanische Regierung von Anfang an nicht die Wahrheit gesagt hat

Die Wahrheit über die Krise in Ceuta - „80.000 bis 100.000 Migranten realistisch“
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Tim Röhn Aug 3

Ich stand direkt am Grenzzaun als das Militär aufmarschierte und die undichte Stelle am Grenzzaun absicherte.

Ein Kommentar von Tim Röhn - Nichts ist gut in Ceuta
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Tim Röhn Aug 3

Zur Erinnerung: Am Samstag schrieb Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, "praktisch alle" der in #Ceuta Angekommenen seien zurück in Marokko. Und die ZEIT empfahl Kritikern, sich bei Sánchez zu entschuldigen. #Ceuta #Sánchez #EU

Tim Röhn Aug 2

🔴Gerade mit dem @AUGC_Comunica-Delegierten in #Ceuta gesprochen, Polizeigewerkschafter also: - zur Stunde ca. 20 % der Ankömmlinge weiter in der Stadt, also viele Tausend - man solle den Angaben der Polizei trauen, aber nicht der Regierung oder Opposition; alles sei politisiert - Frust, dass öffentlich kaum über Katastrophe der 100 Toten („viele davon Kinder“) gesprochen wird, in Polizeikreisen riesig - Lage normalisiere sich stetig weiter #Ceuta #Polizei #Menschenrechte

Tim Röhn Aug 2

Problematisch ist das übereilte Bilanzieren von Journalisten, die behaupteten, es sei ja gar nichts passiert, die Leute seien wieder in Marokko, niemand sei in den Schengen-Raum gelangt und Meloni liege ja so falsch mit ihrer Kritik. Einfach mal abwarten in unklarer Lage. #Ceuta #Journalismus #Migration #Politik

Tim Röhn Jul 31

Kein Wunder, dass große Teile der Ankömmlinge zurückgehen. Das, was in Ceuta passiert, hat nichts mit Flucht und geplanter Migration zu tun. Es ist eine von Rabat gesteuerte politische Aktion, um Spanien zu bestrafen. Für was genau, das müssen jetzt Recherchen zeigen. #Migration #Politik #Ceuta

Tim Röhn Jul 31

🔴Angaben der Opposition in #Ceuta: Rund 40.000 Marokkaner sollen heute illegal in die spanische Exklave gelangt sein. Ich höre: rund 30.000. Offz. Zahlen gibt es noch nicht. Zur Erinnerung: Einwohnerzahl liegt bei rund 80.000. Das hat es alles so noch nicht gegeben. #Ceuta #Migration #Spanien

Tim Röhn Jul 4

Solidarität mit den Kollegen! Die Täter müssen ermittelt und die ganze Härte des Gesetzes spüren. #Solidarität #Gerechtigkeit #Gesetz

Tim Röhn Jun 26

Warum hat der Mann als Minister nicht dafür gesorgt, dass es mehr Klimaanlagen in Krankenhäusern und Altersheimen gibt? Temperatur auf der Herzstation (!) der Uniklinik (!) Düsseldorf laut RP: 38 Grad. Kein Einzelfall. Ein Armutszeugnis. #Klimawandel #Gesundheit #Pflege