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#Abschreckung

"Sechs Fälle vor Gericht bestätigt, drei offiziell von Regierungen Russland zugeschrieben." Es gibt aktuell keine funktionierende Abschreckung gegen russische hybride Kriegsführung, weshalb es für Russland auch Sinn ergibt, weiterzumachen. #Russland #HybrideKriegführung #Justiz

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Diplomat Wolfgang Ischinger warns of a dangerous autumn for Europe and emphasizes the need for more conventional deterrence as well as nuclear negotiations to address Germany's vulnerability in the geopolitical chain. (translated)

Diplomat Ischinger: "Putin versteht, dass Deutschland das verwundbare Glied in der Kette sein könnte"

Ich will keinen Krieg mit Russland. Punkt. Und mir ist inzwischen vollkommen egal, wer in Berlin glaubt, mit immer neuen Drohungen besonders entschlossen wirken zu müssen. Meine Aufforderung an die Bundesregierung lautet: Hört umgehend auf, diese Eskalationsspirale immer weiter voranzutreiben! Deutschland hat verdammt noch mal genügend eigene Probleme. Zur Beseitigung dieser solltet Ihr Euch täglich maximal einsetzen und nicht durch eine Eskalation mit Russland von Eurem Total-Versagen ablenken. Ich persönlich habe kein Problem mit Russland. Und ich glaube, Millionen Deutsche haben ebenfalls kein Interesse daran, aus Russland einen ewigen Feind zu machen, geschweige denn mit Russland einen Krieg zu beginnen. Man kann Putins Politik ablehnen. Man kann Russland kritisieren. Und selbstverständlich muss Deutschland seine Sicherheit gewährleisten. Aber Sicherheit entsteht nicht nur durch Abschreckung. Sie entsteht auch durch Diplomatie, und genau hier zeigt sich seit Jahren eines der größten Defizite deutscher Politik. Das Allerletzte, was Deutschland und Europa brauchen, ist ein Krieg. Unser aller Auftrag muss Frieden sein. Nicht Eskalation. #Frieden #Diplomatie #Russland

The German Navy has successfully tested the Israeli missile system Lora in the North Atlantic, whose range exceeds all previous capabilities of German ships, and announced plans to expedite the procurement of the ballistic missile to enhance deterrence in light of the security situation in Europe. (translated)

Raketensystem Lora: Deutsche Marine testet israelisches Raketensystem erfolgreich

The German Navy has successfully conducted a test of the Israeli ballistic missile Lora in the North Atlantic, advancing plans to procure this long-range weapon with a range of over 500 kilometers. (translated)

Rüstungsprojekte: Deutsche Marine testet erfolgreich weitreichende Rakete

Im Kreml wird heute niemand eine schlaflose Nacht haben und die Kosten für erfolgte Angriffe und Abschreckung weiterer Angriffe müssten deutlich weiter gehen, als die heute verkündeten "Maßnahmen". #Kreml #Sicherheit #Politik

So. Die erste Freude über das Russische Haus ist verraucht. 😬 Denn Roderich Kiesewetter hat leider recht. Deutschland hat heute etwas ausgesprochen, das ziemlich gewaltig ist: Nach Erkenntnissen der Bundesregierung haben Personen im Auftrag russischer staatlicher Stellen versucht, mit einer Sprengstoffdrohne einen Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle zu verüben. Dobrindt nennt das hybride Kriegsführung und sagt: Deutschland müsse mit weiteren russischen Angriffen rechnen. Das Wort hybrid ist leider verniedlichend. So ist auch unsere Antwort: Das russische Generalkonsulat in Bonn wird geschlossen. Der Vertrag über das Russische Haus wird gekündigt (yes!). Einreisekontrollen werden verschärft. Weitere Personen sollen sanktioniert und der Druck auf die Schattenflotte erhöht werden. Alles richtig. Aber wo ist in diesem Paket eigentlich der Preis, der Moskau davon abhalten soll, es noch einmal zu versuchen? Genau das ist der entscheidende Punkt. Diplomatische und administrative Maßnahmen räumen endlich Dinge auf, die längst hätten erledigt sein müssen. Abschreckung beginnt aber erst dort, wo der Angreifer beim nächsten Mal mit Kosten rechnen muss, die ihm tatsächlich wehtun. Kiesewetter fordert deshalb unter anderem Taurus für die Ukraine. Strack-Zimmermann einen europäischen Mechanismus, bei dem auf russische Sabotage automatisch vorher festgelegte Sanktionen folgen. Darüber kann man im Einzelnen streiten. Über die Grundfrage eigentlich nicht: Wenn Russland nach einem gescheiterten Anschlag auf deutschem Boden lediglich verliert, was es hier ohnehin längst nicht mehr hätte haben dürfen – was genau soll Moskau beim nächsten Versuch abschrecken? Und Merz hat sich tatsächlich nicht gezeigt, es war wohl nicht so wichtig, dass mit russischem Auftrag beinahe ein Sprengstoffanschlag auf deutschem Boden mit möglicherweise Toten gelungen wäre. #Russland #Sanktionen #Deutschland

In an interview, military expert Kelly Grieco explains that the war against Iran has weakened military deterrence in the Indo-Pacific and discusses the lasting impacts on the US offensive against Tehran as well as the state of the US arsenal. (translated)

USA vs. Iran: »Der Krieg hat die Abschreckung im Indopazifik geschwächt« - Interview mit der Militärexpertin Kelly Grieco
Kurier 3d

The article discusses a new strategy of the US military under the presidency of Trump, which focuses on the possibility of limited nuclear use in conflicts with China, particularly over Taiwan, in order to maintain credibility in deterrence. (translated)

Neue Trump-Taktik: Ist ein „bisschen“ Atomkrieg möglich?

"Russia is attacking Germany. Not as openly as Ukraine, but with deadly determination. (...) Therefore, now is the hour of deterrence. Russia must be brought to negotiations for a stable peace." (translated)

„Seine Einschätzung begründete der finnische Präsident mit Geheimdiensterkenntnissen sowie der Abschreckungsfähigkeit der Nato.“ Ist der nun Kreml-Freund oder warum hat er andere „Geheimdiensterkenntnisse“ als unsere Regierenden? https://t.co/F6BELDoKWD https://t.co/sLKfURnbNW #NATO #Geheimdienste #Finnland

Bild 5d

Finland's President Alexander Stubb contradicts the German warnings of a possible Russian attack on NATO and emphasizes that Russia is not capable of attacking the world's most powerful military alliance, while also pointing out the necessity of deterrence and preparing for the worst. (translated)

Putin-Angriff auf die Nato? - Finnen-Präsident widerspricht Deutschland

CIA-Chef Ratcliffe in Moskau: Warnung an Putin und was kann Europa? Die NATO flog in den letzten Tagen ein großes Militärmanöver, das viele überraschte. Es gab dazu keine große Ankündigung. Es gab keine Dramatisierung. Stattdessen teilte die NATO nur kurz, professionell und kühl mit: Standard. Normal. Routine. Doch das Paket dieser Übung war alles andere als normale Routine. Es war ein hochkomplexes Luft‑Boden‑Manöver direkt neben der russischen Exklave Kaliningrad. Mit militärischen Fähigkeiten, die man nur zeigt, wenn man der randeren Seite etwas sagen will. Über Nordpolen drehten technologisch fortgeschrittene NATO‑Flugzeuge Stadionrunden direkt neben der Grenze zu Kaliningrad. Präzise. Eng. Immer wieder. Sichtbar für jede russische Luftverteidigung. Sichtbar für jeden Analysten in russischen Streitkräften und Geheimdiensten. Mit eingeschalteten Transpondern sichtbar für die ganze Welt. Diese Flüge waren nicht nur eine Übung. Das war eine unmissverständliche Botschaft. Im Zentrum des Geschehens stand das neue amerikanische Flugzeug EA‑37B Compass Call.  Eine technologisch hochgerüstete Plattform für elektronischen Kampf. Damit kann man Kommunikation unmöglich machen. Damit kann man Radare blenden. Damit kann man Steuerungssysteme für Luftverteidigungsysteme und Raketen ausschalten. Mit der Compass Call zeigt die NATO, was sie in Kaliningrad könnte, wenn sie müsste. Begleitet wurde diese Plattform von Seefernaufkärern, auch aus Deutschland, und von Flugzeugen zur Luftraumüberwachung. Dazu kamen Systeme für Aufklärung und fliegende „Datenstaubsauger“, die alles erfassen, was funkt und sendet. Kampfjets sicherten die High-Tech-Flugzeuge ab und fliegende Tanker sorgten für die nötige Ausdauer. Polnische Bodentruppen waren in das Manöver eingebunden. Das war eine Luft‑Boden‑Integration, wie sie in einem echten Konflikt nötig wäre. Warum dieses Manöver? Warum diese Fähigkeiten? Warum diese Sichtbarkeit? Eine vor Kurzem öffentlich gewordene nachrichtendienstliche Einschätzung aus den USA beschreibt die Lage nüchtern. Russland testet Verwundbarkeiten und Reaktionen. Mit hybriden Operationen, mit Drohnenangriffen und auch mit Eskalationsoptionen im Baltikum. Die analytischen Einschätzung warnt vor begrenzten, aber strategisch bedeutsamen Angriffsszenarien gegen baltische Staaten. Es ist nicht die einzige Analyse der letzten Monate, die in diese Richtung zeigt. Die NATO‑Übung war die Antwort darauf. Es handelt sich um Abschreckung im klassischen Sinn. Man zeigt Stärke, bevor man sie braucht. Man demonstriert Fähigkeiten, bevor man sie einsetzen muss. Und dann landet fast gleichzeitig dazu eine C‑17 Militärmaschine der US Air Force in Moskau. An Bord: CIA‑Direktor John Ratcliffe. Vier Stunden im Kreml. Keine Fotos. Keine Statements. Keine Protokolle. Nur die Flugroute verrät die Bedeutung. Dieser Besuch erinnert an einen anderen Moment im Herbst 2022. CIA‑Direktor William Burns reist nach Moskau. Heimlich. Dringend. Er überbringt damals eine klare Warnung: Wenn Russland taktische Nuklearwaffen in der Ukraine einsetzt, wird es schwerwiegende Konsequenzen geben. Die Botschaft war hart und unmissverständlich. Und sie wirkte. Die Abschreckung funktionierte. Der aktuelle Besuch knüpft daran an. Er zeigt, dass die USA weiterhin bereit sind, Botschaften persönlich zu überbringen. Er zeigt, dass Washington noch da ist. Mit Fähigkeiten, die Europa noch nicht hat. Mit Autorität, die Europa noch nicht besitzt. Denn eine Ambivalenz bleibt und muss uns dringend zu denken geben. Die USA demonstrieren gerade in Europa Stärke und sagen doch seit Monaten gleichzeitig, dass sie sich mit militärischen Fähigkeiten aus Europa zurückziehen. Was Trump will, ist weniger Präsenz und weniger Engagement, daraus folgen künftig weniger Garantien. Dass das höhere Risiken für die europäische Sicherheit bedeutet, ist offensichtlich. Das führt zu einer logischen Frage. Wer in Europa hätte die Chuzpe, die Kaltschnäuzigkeit, die Erfahrung, um dem Kreml eine harte und unmissverständliche Botschaft zu überbringen? Wer könnte mit der gleichen Autorität auftreten wie Burns 2022 oder Ratcliffe heute? Wer könnte mit der gleichen militärischen Glaubwürdigkeit unterfüttern, was politisch gesagt wird? Europa hat diese Fähigkeiten nicht. Noch nicht. Denn die Botschaft über Kaliningrad wurde nicht nur diplomatisch überbracht. Sie wurde technisch überbracht. Durch eine fliegende Plattform, die Macht ausstrahlt. Durch Satelliten, Flugzeuge, Hochtechnologien, Abstandswaffen und Datenanalysen, die von der anderen Seite respektiert und vielleicht sogar gefürchtet werden. Europa braucht genau diese Werkzeuge. Und zwar schnell und vorrangig. Eine europäische Plattform für elektronischen Kampf. Abstandswaffen mit Reichweite und Präzision. Satellitenbasierte Aufklärung, die unabhängig macht. Echte Europäische Abschreckung, die nicht mehr aus Washington kommt. Dorthin muss das Geld für Verteidigung mit Priorität und in hoher Geschwindigkeit, auch aus dem deutschen Verteidigungshaushalt. Europa braucht militärische Fähigkeiten, die Botschaften tragen. Europa braucht Systeme, die Gegner beeindrucken. Es ist auch Technologieführerschaft, die Konflikte durch die Demonstration von Stärke und Überlegenheit letztlich verhindern kann. Die NATO‑Übung war überraschend, stark und klar. Das ist gut. Hoffentlich war sie für unsere Gegner abschreckend. Ein Anlass zur Beruhigung ist sie dennoch nicht. Denn Europa muss das, was wir heute sehen, so schnell wie möglich auch ohne die Amerikaner können. #NATO #Sicherheit #Europa

The drone attack in Leipzig has caught Germany unprepared for hybrid threats, forcing the federal government to improve its security architecture and review legal frameworks for appropriate responses, while discussions are also underway regarding increased support for Ukraine as a potential deterrent measure against Russia. (translated)

Drohnenangriff in Leipzig: Wie kann sich Deutschland gegen hybride Attacken wehren?
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The article argues that Austria needs immigration instead of deterrence and deportations to address the labor shortage, while currently, the focus is primarily on deportations, which stands against a humane solution in light of global conflicts and disasters. (translated)

Österreich braucht Zuwanderung statt Abschreckung und Abschiebungen

US President Donald Trump has welcomed the recently concluded "Joint Defense Agreement of Mecca" between Saudi Arabia, Turkey, and Pakistan, which serves as a response to the Iran War and to deter Tehran, while experts emphasize Washington's increasing unreliability as a partner and Israel's concerns about the geostrategic implications of the pact. (translated)

USA begrüßen Pakt zwischen Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan

Wir müssen uns endlich wehren Deutschland wird angegriffen. Eine Sprengstoffdrohne verursacht am Flughafen Leipzig/Halle fast eine Katastrophe. Spionagedrohnen kreisen über Bundeswehrkasernen. Kabel werden durchtrennt. Häfen gestört. Verwaltungen gehackt. Debatten gezielt vergiftet. Ein Gegner führt seit vielen Jahren hybriden Krieg gegen uns, geduldig, präzise und kalkuliert. Das Ziel ist nicht der große, plötzliche Schlag. Das Ziel ist die langsame Schwächung unseres Staates. Wir haben zu lange so getan, als ließen sich hybride Angriffe wie technische Störungen behandeln. Als vereinzelte Vorfälle. Als Probleme für Fachabteilungen. Doch für unseren Gegner sind sie systematische Teile eines großen Konflikts. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow schrieb schon vor 13 Jahren vom Krieg ohne Kriegserklärung, von Eskalation ohne offene Eskalation, von der Zerstörung staatlicher Stabilität durch politische, wirtschaftliche, informative und verdeckte Mittel, unterstützt durch begrenzte militärische Gewalt. Unser Gegner denkt in Wirkung. Unsere Verwaltungsrepublik denkt dagegen in Zuständigkeiten. Das macht uns sehr verwundbar. Letztlich schauen wir noch immer nur hinterher nach, was passiert ist, finden alles schlimm und verstricken uns dann in Selbstgespräche. Statt zu handeln, diskutieren wir. Statt zu agieren, wägen wir endlos ab. Der Gegner nutzt das aus. Doch wir können die Logik klassischer Verteidigung und Abschreckung in die hybriden Sphäre übertragen. Abschreckung kann restriktiv wirken. Wir können Häufigkeit und Schwere der Angriffe gegen uns deutlich senken, indem wir auf der anderen Seite endlich Kosten dafür verursachen. Denn seien wir ehrlich: die viel beschworene „Resilienz“ allein reicht nicht aus. Wir können nicht jedes Kabel schützen, nicht jeden Server perfekt abschirmen, nicht jeden Hafen, jede Bahnstrecke oder jede Stromleitung rund um die Uhr lückenlos überwachen. Wenn wir Sicherheit haben wollen, müssen wir auch den Gegner empfindlich treffen können. Das heißt nicht, dass wir Drohne gegen Drohne setzen sollten oder Hack gegen Hack. Doch wir können dort ansetzen, wo der Gegner es nicht erwartet und wo er verwundbar ist. Wenn eine Sprengstoffdrohne einen Flughafen angreift oder ein deutsches Krankenhaus gehackt wird, darf die Antwort nicht höflicher Protest sein. Als Antwort können wir Finanzströme stoppen und einfrieren, Tarnfirmen blockieren, wir können die Operationsfähigkeit des Gegners gezielt schwächen. Abschreckung darf dabei bewusst politisch wirken: Das „Russische Haus“ schließen. Visa stornieren. Russische Schiffe nicht in EU-Häfen lassen. Die russische Schattenflotte nicht militärisch angreifen, sondern aus Umweltgründen stilllegen oder gar einmal stoisch und langwierig die Arbeitsverträge und Steuersituation der gesamten Crew prüfen, bis der Betrieb stockt. Das alles wäre nicht‑spiegelnde Abschreckung. Wir können damit Russland treffen, ohne zu eskalieren. Und vor allem können wir damit zeigen, dass wir handlungsfähig sind. Das zwingt den Gegner, seine Kosten neu zu kalkulieren. Die kommende neue Gesetzgebung für deutsche Nachrichtendienste schafft dafür richtige Grundlagen. Das erlaubt hoffentlich schnellere Aufklärung, bessere Zuordnung und wirksame Reaktion. Wir brauchen dringend Tempo in einen Bereich, in dem auch Geschwindigkeit über Sicherheit entscheidet. Befugnisse allein schaffen zwar noch keine Abschreckung, doch sie können sie überhaupt erst einmal ermöglichen. Politisch und gesellschaftlich brauchen wir jetzt Klarheit darüber, dass es von jeher zu guter militärischer Verteidigung gehört, den Krieg auf die andere Seite zu tragen und den Angreifer gezielt in die Bredouille zu bringen. Wir müssen unsere Gegner zwingen, auch mal auf unsere Schritte zu reagieren und nicht immer nur umgekehrt. Wer den Gegner in die Klemme bringt, gewinnt bekanntlich Zeit, Raum und Initiative. Entscheidend dafür sind auch Finanzermittlungen. Geld ist eine Achillesferse autoritärer Akteure. Wer hybride Angriffe führt, braucht Ressourcen, Schattenbanken, Zwischenhändler. Deutschland muss diese Netzwerke aufbrechen - mit forensischer Präzision und mit internationaler Kooperation. Ebenso entscheidend ist Informationshoheit. Der Gegner operiert bequem im Nebel. Wir müssen diesen Nebel lichten. Faktenblätter reichen dafür längst nicht aus. Wir sind im Informationskrieg viel zu langsam, viel zu brav und viel zu defensiv. Wir müssen Debatten offensiv prägen mit Ressourcen, mit Kreativität und in hoher Geschwindigkeit. Wir dürfen die sozialen Netze nicht weiter anderen überlassen und später lautstark darüber herumjammern, was dort passiert. Bitte keine peinliche Aktentasche mehr auf TikTok und bitte weniger kindische Inhaltsleere der abgestandenen, standardisierten Kommunikation der Politikblase. Können wir emotional und kämpferisch mit Klarheit und Orientierung? Der kritischen Sicherheitslage angemessen? Wer die Informationslage gestaltet, gestaltet öffentliche Widerstandskraft. Wer sie anderen überlässt, verliert. Endlich rasch handeln und neue Fakten schaffen, statt sich nur endlos zu besprechen – das gilt sicher für sehr viele Bereiche in Deutschland. Sicherheit entsteht jedenfalls nicht im Konferenzraum. Sicherheit entsteht, wenn Sensornetzwerke gegen Kleindrohnen schnell und konsequent verbaut werden. Sicherheit entsteht, wenn Leitungen durch autonome Systeme überwacht werden und wenn Häfen, Netze und Verkehrswege mit modernster Technik ausgestattet werden. Und Sicherheit entsteht vor allem dann, wenn wir uns auch einmal etwas trauen. Wenn wir für die andere Seite nicht ausrechenbar sind. Wenn wir agieren. Im Kreml muss ankommen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Dass jeder Angriff einen Preis hat. Dass Deutschland nicht länger zusieht, wie seine Infrastruktur angegriffen, sein staatliches System unterminiert, seine Behörden gestört, und seine Debatten manipuliert werden. Das muss man nicht hysterisch und nicht martialisch machen, das geht auch ruhig und klug. Doch hybride Verteidigung und Abschreckung sind Voraussetzungen dafür, dass unser Land im Angesicht hoher Bedrohungen handlungsfähig bleibt. Freiheit verlangt, dass wir bereit sind, sie zu verteidigen. Das gilt gerade besonders für den Graubereich zwischen Krieg und Frieden. Churchill sagte einst: „Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn der Kopf in seinem Maul ist.“ So ist die Lage. Wir versuchen noch immer, einen Gegner zu besänftigen, der unsere Zurückhaltung als Einladung versteht. Wir müssen uns endlich wehren. * Nico Lange ist Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS). #HybrideKrieg #Sicherheit #Abschreckung

„Ich betone, dass das Ziel hier natürlich darin besteht, Abschreckung und Stabilität aufrechtzuerhalten“

US-Verteidigungsministerium überprüft Nuklearstrategie
kurier.at
Kurier 3w

The US Department of Defense is currently reviewing its nuclear strategy, particularly with regard to potential regional conflicts where allies of China or Russia are threatened or attacked, and plans to provide credible nuclear options for deterrence and stability. (translated)

US-Verteidigungsministerium überprüft Nuklearstrategie
Bild 3w

The article discusses the possibility that Iran could prolong the conflict until the end of Donald Trump's term in January 2029, which could have significant impacts on gasoline prices and the global economy, while the Iranian regime pursues a strategy of deterrence through attrition and simultaneously suffers under economic pressure. (translated)

Hohe Benzinpreise bis 2029? - Irans Schock-Plan: Krieg bis Trump weg ist