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#Bremervörde
ZEIT ONLINE Aug 19

Niedersachsens Justizministerin Kathrin Wahlmann verteidigte nach dem Tod des mutmaßlichen Schützen in der JVA Bremervörde den Umgang mit ihm und wies jegliche Fehler im Suizidmanagement zurück, obwohl er kurz nach seiner Überwachung aufgefunden wurde, was zu Forderungen nach einer Aufarbeitung möglicher Versäumnisse führte. #Stade #Suizidprävention #Justizministerium

Schüsse in Stade: Tod des Verdächtigen - Ministerin verteidigt JVA Bremervörde
GFrei.News Aug 9

Die Mehrfachmorde von Stade – Passiert da noch was? Am 29. Juni wurden in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sechs Menschen erschossen. Danach wurde es erstaunlich still um einen Fall. Also: Was ist eigentlich der aktuelle Stand? Der mutmaßliche Täter Fatih G. wird keinen Prozess mehr bekommen. Er wurde am 21. Juli tot in seiner Zelle in der JVA Bremervörde gefunden. Besonders bemerkenswert: Nach seiner Einlieferung galt er als suizidgefährdet und wurde zunächst rund um die Uhr per Kamera überwacht. Am 20. Juli wurde die Überwachung eingestellt. Wenige Stunden später war er tot. Damit ist ausgerechnet derjenige, der Fragen zur Vorbereitung der Tat, möglichen Mitwissern und politischen Verstrickungen hätte beantworten können, nicht mehr vernehmbar. Weiterhin wird wegen Mordverdachts gegen zwei Frauen ermittelt: Die 34-jährige Mutter seines Kindes. Und die 65-jährige Frau, die Fatih G. zum Termin nach Stade brachte und nach den sechs Morden das Fluchtfahrzeug steuerte. Diese Frau ist besonders interessant. Sie hatte die Familie bereits im Sorgerechtsstreit unterstützt und drei Tage vor der Tat ein rund 20-seitiges Schreiben an Medien verschickt, in dem sie den Behörden schwere Vorwürfe machte. Außerdem arbeitete sie als Familien- bzw. Migrationsberaterin beim Verband binationaler Familien. Und sie ist die Schwiegermutter des niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Deniz Kurku (SPD). Unmittelbar nach der Tat wurde sie festgenommen, später aber wieder freigelassen und war untergetaucht. Die Ermittlungsbehörden wussten aber angeblich wo sie war. Gegen sie wird allerdings weiterhin wegen Mordverdachts ermittelt. Die entscheidende Frage lautet, ob sie vor der Tat wusste, was Fatih G. vorhatte. Ihre Darstellung lautet offenbar, dass G. sie nach den Morden mit seiner Pistole gezwungen habe, den Fluchtwagen zu fahren. Warum sie im Fluchtwagen brav gewartet hat bis er die Tat begangen hat, ist unerklärlich. Alle aus diesem Grund ist es unverständlich, das die Frau nicht in Untersuchungshaft ist. Auch gegen die Mutter des Kindes wird weiterhin wegen Mordverdachts ermittelt. Und noch eine Merkwürdigkeit: Fatih G. hatte offenbar eine erhebliche Vorgeschichte in der Türkei. Gegen ihn bestand dort ein Haftbefehl – den deutschen Behörden war diese Vorgeschichte nach bisherigem Stand vor der Tat offenbar nicht bekannt. Damit bleiben nach sechs Toten erstaunlich viele zentrale Fragen offen: Was wussten die beiden Frauen? Wusste die Fahrerin vorher von der Waffe oder den Mordabsichten? Warum brachte sie G. überhaupt zu diesem Termin? War die anschließende Flucht tatsächlich erzwungen? Wer verletzte das Baby? Warum war G.s türkische Vorgeschichte deutschen Behörden unbekannt? Und warum wurden ausgerechnet einen Tag vor seinem Tod die letzten besonderen Sicherungsmaßnahmen in der JVA aufgehoben? Die Staatsanwaltschaft Stade bestätigte zuletzt am 5. August, dass die Mordermittlungen gegen die beiden Frauen weiterhin laufen. Es passiert also noch etwas. Nur hört man erstaunlich wenig davon. Sobald Kriminalfälle Personen aus dem Umfeld der SPD betreffen, wird es oft seltsam und das Vorgehen der Ermittlungsbehörden wirkt kaum noch nachvollziehbar. Zum Beispiel die SPD Bürgermeisterin von Herdecke: Ihre 17-jährige Pflegetochter folterte sie stundenlang im Keller, versuchte sie mit 13 Messerstichen zu töten und soll sogar versucht haben, sie anzuzünden. Trotzdem erhob die Staatsanwaltschaft zunächst lediglich Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und die Täterin läuft immer noch frei herum. #Mordermittlungen #Stade #Kriminalität

FrauHodl Jul 23

Der Fall Stade wirkt nach der neuen WELT-Recherche nicht mehr wie „Sorgerechtsstreit eskaliert“. Der mutmaßliche Täter: ▪️ türkischer Staatsbürger, in Goslar geboren ▪️ türkische Straf-/Ermittlungsvorgeschichte ▪️ Aufenthalte u.a. Lettland, Kroatien, Marokko-Bezug ▪️ Asylantrag in Kroatien ▪️ deutscher Behördenkontakt trotz unklarer Aufenthaltshistorie Ermittler-Theorie: mögliches kriminelles Milieu / Geldwäsche Dann: sechs Tote. Danach: Suizid in der JVA Bremervörde [Leiter der Anstalt Dr. Arne Wieben], obwohl er zunächst als suizidgefährdet galt. Die eigentliche Frage ist nicht nur: Was tat Fatih G.? Sondern: Wer hatte wann welche Informationen und warum griff keine Stelle rechtzeitig ein? Stade ist kein Randfall. Stade ist ein Behördenversagen mit internationalem Schatten. #Stade #Kriminalität #Behördenversagen

Einen Tag später erhielt ich vorhin doch noch Antwort des Justizministeriums Niedersachsen auf meine Fragen zum Suizid des Täters von Stade. Zusammenfassung: Berichte, u.a. vom Spiegel, dass der Täter nach der Tat gegenüber der Polizei angab, dass er sich selbst erschießen wollte, aber keine Munition mehr hatte, können derzeit nicht bestätigt werden, da diese noch Gegenstand der laufenden Untersuchung sei. Der Täter war während der Ruhezeit alleine in einem Einzelhaftraum untergebracht, wie es das Landesvollzugsgesetz als Regelfall vorsieht. Einzelhaft im Sinne einer unausgesetzten Absonderung von anderen Gefangenen als besondere Absicherung zur Gefahrenabwehr war nicht angeordnet. Bei der Aufnahme in der JVA Bremervörde wurde eine Suizidgefahr festgestellt, weswegen eine „Beobachtung mittels optisch-technischer Einrichtungen“ angeordnet wurde. Diese Maßnahme dauerte bis zum 13. Juli an und wurde dann beendet. Weder der Einzelhaftraum, in dem sich der Gefangene befand, noch der Bereich davor ist videoüberwacht. #Justiz #Suizid #Einzelhaft

Als Arzt mit jahrelanger Erfahrung in einer JVA habe ich Fragen zu dem Suizid, über den aktuell berichtet wird. Wenn man sich anschaut, was da in Bremervörde gelaufen sein soll, platzt jedem, der auch nur ansatzweise Ahnung von Vollzugsmedizin hat, der Kragen. Sollten sich meine #Suizid #Vollzugsmedizin #Bremervörde #DE

https://t.co/70r2RFUJrJ Ein Hinweis, weil dumme Verschwörungstheorien kursieren um den vermeintlichen Selbstmord des Killers aus Stade (der sechs Mitarbeiter eines Mutter-Kind-Heims hinrichtete) in der JVA Bremervörde in Niedersachsen. Das Landeskriminalamt Niedersachsen, der Verfassungsschutz des Landes, die Landesregierung, der Gefängnisdirektor, die Wachmannschaft, Beamte, Polizei und Staatsanwälte können ja nicht alle an einer Straftat konspirieren – das würde in einem Rechtsstaat nie passieren. Also außer es geht um einen fingierten Terroranschlag wie beim Celler Loch, wo das Landeskriminalamt Niedersachsen, der Verfassungsschutz des Landes, die Landesregierung mit Ministerpräsident Ernst Albrecht (ratet, wer die Tochter ist), der Gefängnisdirektor, die Wachmannschaft, Beamte, Polizei und Staatsanwälte genau das taten. Nämlich alle konspirierten, um einen Sprengstoffanschlag durchzuführen und ihn der RAF in die Schuhe zu schieben. Und dieser Skandal kam nur durch hartnäckige und langjährige Recherchen von Enthüllungsjournalisten der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ans Tageslicht. Wer trotzdem an den dummen Verschwörungstheorien festhält, dem sei gesagt: Enthüllungsjournalisten gibt es nicht mehr. #Verschwörungstheorien #Enthüllungsjournalismus #Niedersachsen

FrauHodl Jul 21

Der mutmaßliche Täter von Stade, Fatih G. (45), saß zuletzt in der JVA Bremervörde – einer bemerkenswerten Einrichtung: • erste teilprivatisierte JVA Niedersachsens • 300 Haftplätze (186 Strafhaft, 84 Untersuchungshaft, 30 offener Vollzug) • zuständig u.a. für Untersuchungshaft aus dem Bezirk Stade • Sicherheits- und Vollzugsaufgaben bleiben staatlich; der private Partner übernimmt nicht-hoheitliche Bereiche. Nach Angaben des Justizministeriums wurde der Beschuldigte am 21. Juli 2026 morgens tot in seiner Einzelzelle aufgefunden. Die Ermittlungen gehen derzeit von Suizid aus. Die eigentlichen Fragen beginnen jetzt: ▪️ Welche Suizidrisikobewertung erfolgte bei der Aufnahme? ▪️ In welchen Intervallen wurde kontrolliert? ▪️ Wann wurde er zuletzt lebend gesehen? ▪️ Welche Sicherungsmaßnahmen waren angeordnet? Diese Antworten sind für die Aufarbeitung mindestens so wichtig wie die Feststellung der Todesursache. #Stade #Justiz #Suizidprävention

Stade. Pressemitteilung Justizministerium: "Suizid des Beschuldigten von Stade in der Justizvollzugsanstalt Das Niedersächsische Justizministerium hat heute den Unterausschuss „Justizvollzug und Straffälligenhilfe“ zu einem Sachverhalt unterrichtet, den wir Ihnen hiermit ebenfalls zur Kenntnis geben: Die Justizvollzugsanstalt Bremervörde hat heute mitgeteilt, dass der mutmaßliche Täter des Schusswaffenangriffes in Stade vom 29. Juni 2026, bei dem sechs Personen zu Tode gekommen sind, innerhalb der Anstalt verstorben ist. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse handelt es sich um einen Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor. Der Gefangene wurde heute um 06.05 Uhr von einem hierfür zuständigen Stationsbediensteten im Rahmen der morgendlichen Lebend- und Vollzähligkeitskontrolle in seinem Einzelhaftraum aufgefunden. Der Gefangene wies zu diesem Zeitpunkt bereits keine Körpertemperatur mehr auf. Durch den herbeigerufenen Notarzt wurde um 06.29 Uhr der Tod des Gefangenen durch Strangulation festgestellt. Die Ermittlungen zu den konkreten Umständen des Todes wurden eingeleitet und laufen derzeit. Es wurden zwischenzeitlich sowohl die Angehörigen des Toten als auch die Angehörigen der Opfer in Stade informiert. Die Justizvollzugsanstalt Bremervörde ist derzeit damit befasst, einen umfassenden Sofortbericht zu formulieren. Wir bitten um Verständnis, dass derzeit keine darüberhinausgehenden Informationen mitgeteilt werden können" #Justiz #Suizid #Stade

Bild Jul 21

Fatih G., der mutmaßliche sechsfache Mörder aus Stade, hat sich in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde das Leben genommen, nachdem er in einem Mutter-Kind-Heim sechs Menschen erschossen hatte. #StadeKiller #Suizid #SechsfachMord

Er tötete 6 Menschen im Mutter-Kind-Heim - Stade-Killer bringt sich im Gefängnis um

Sechsfachmörder von Stade tot! Fatih G. (45) nahm sich in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde am Dienstag das Leben. Es wird das Leid der Angehörigen der Opfer kaum lindern. Und es bleiben viele Fragen offen: ❓Wo ist die Fluchtwagenfahrerin ❓Ist sie in die Morde https://t.co/YdCXFExWk7 #Stade #FatihG #Justizvollzug #DE

Sechsfachmörder von Stade tot! Fatih G. (45) ist tot! Wie die Justizvollzugsanstalt Bremervörde am Dienstag mitteilte, hat sich der Sechsfachmörder von Stade innerhalb des Gefängnisses das Leben genommen. Es bringt die Ermordeten nicht zurück und das Leid lindert es auch nicht. https://t.co/NPMuXghnnF #Sechsfachmörder #Stade #Bremervörde #DE