Der Anschlag des 11. September war eine Zäsur für die westliche Welt, die das Leben nachhaltig veränderte. Trotz vieler Maßnahmen im Bereich der Prävention und Deradikalisierung ist der Terror geblieben, hat der Dschihadismus, der Krieg im Namen des Islam, seine Anhänger nicht verloren. Der Westen tut sich schwer damit zu realisieren, was diese Täter antreibt, da es für die meisten Menschen in einer säkularisierten und durch Aufklärung geprägten Welt unvorstellbar erscheint, dass jemand tatsächlich mordet, weil er dies als religiösen Auftrag versteht – und auch, weil er glaubt, dafür im Jenseits mit verführerischen Paradiesjungfrauen belohnt zu werden. Wer sich die Botschaften des Attentäters Mohammed Atta anschaut, sieht aber genau dies. Er gehörte zu einer Gruppe arabischer Studenten, die in Hamburg studiert hatten und dort eine radikale Moschee besuchten, die noch Jahre nach dem Anschlag ein Treffpunkt gewaltbereiter Islamisten war. Atta und seine Mittäter waren keine diskriminierten Außenseiter. Sie entstammten wohlhabenden Familien und wurden in Deutschland gefördert. Aber sie waren zutiefst religiös und hassten den Westen. Es war ihr religiöser Fanatismus, der sie antrieb, Tausende zu ermorden, weil sie es lohnender fanden, für Allah zu sterben, als ein irdisches Leben zu führen. Ein Dossier zum 11. September finden Sie auf der Seite des neu gegründeten Instituts für Demokratie und Islam (INDEMIS): https://t.co/gn810IZFbB #Terror, #Islamismus, #Islam #Terror, #Islamismus, #Dschihadismus












