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#Lohnsteuer

Thorsten Alsleben wrote that an average earner with 3,000 euros a month earns in half a year as much as one meter of fence costs at the new Federal Presidential Office. To finance this meter of fence through his income tax, he would have to work for more than five years. https://t.co/uMawyEa9Xw #Lohnsteuer #Bundespräsidialamt #Gehalt (translated)

Thema: Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte Ach ja? Na dann wollen wir Euch mal aufklären. Als ich 1984 aus der DDR kommend, bewaffnet mit einer großen Tasche und sonst nix, in Gießen ankam, freute ich mich wie Bolle auf mein nun beginnendes neues Leben. Innerhalb weniger Jahre schaffte ich mir zusammen mit meiner Freundin Tess (meiner heutigen Frau) einen Lebensstandard, von dem ich in der DDR bestenfalls träumen konnte. Bereits in den frühen 1990er Jahren, kurz nach der Wende also, hatte ich mich in meiner Firma hochgearbeitet und verdiente nun 2.800 DM netto. Tess verdiente im Büro angestellt 1.400 DM netto. Und wir waren beide damals ja noch auf Lohnsteuerklasse eins, aber die Abgaben waren bei weitem nicht so hoch wie heute. Wir zahlten für unsere 100 Quadratmeter große, wunderschöne Wohnung (in der wir heute noch leben) 700 DM Miete. Warm. Für alles andere, wie etwa Telefon, Versicherungen, Tanken, nochmal so um die 200 DM. Fürs Einkaufen planten wir pro Monat 500 DM ein, brauchten aber meistens weniger, denn die Kaufkraft der DM war damals im Vergleich zu heute ja gigantisch. Für ca. 70 DM war der Einkaufswagen brechend voll und alles drinnen, was man für eine Woche benötigte. Beim Fleischer gab Tess meistens zwischen 40 bis 50 DM die Woche aus, mehr brauchte sie nie, und sie weiß heute noch, dass damals 2 große Rinderrouladen zwischen 4 und 5 DM kosteten. Wir hatten also jeden Monat so um die 2.500 DM „übrig“ und konnten so aus dem Vollen schöpfen. Wir gingen jeden Sonntag zum Essen und zahlten in der Regel nicht mehr als 40 DM. Und das, obwohl wir es uns richtig gut gehen ließen. Wir flogen zweimal im Jahr in den Urlaub und haben damals die ganze Welt gesehen, ohne deshalb einen Kredit aufnehmen zu müssen. (was wohl heute, wie man hört, oft passiert) Da wir in Bayern leben und die Berge lieben, sind wir im Sommer und auch im Winter oft zu Spritztouren aufgebrochen. Sonnabend früh ging’s los, das Hotel wurde vorab telefonisch gebucht und dort angekommen, ging es dann auf die Alm. Ein Ausflug auf die Winklmoss Alm im Sommer blieb mir in besonders guter Erinnerung, da wir dort oben auf einer Hütte sehr hungrig angekommen, bestens verpflegt wurden. Ich bestellte ein schwarz geräuchertes, mit Brot, ein Bier und einen Klaren. Dafür zahlte ich gerade mal 8,70 DM und es schmeckte einfach köstlich. Ich weiß nicht mehr was Tess hatte, aber wir blieben deutlich unter 20 DM. Was würde man wohl heute auf so einer Hütte für 10 Euro bekommen? Ein Bier? So ein Wochenende kostete uns inklusive Übernachtung, Essen im Hotel, Sprit, Essen und Getränken auf der Wandertour im Schnitt 150 DM. Für uns damals ein Vergnügen, das wir uns oft im Sommer und erst recht im Winter leisteten und ohne Probleme bezahlten. Und nein, wir waren da nicht die Ausnahme. Mein ganzer Freundeskreis lebte so. Die Hotels und Gaststätten waren immer brechend voll. Überall gut gelaunte und sorgenlose Menschen, die aus dem Vollen schöpften. Was für ein Glück, dass wir als ehemalige DDR‑Bürger diese Zeiten noch miterleben durften und davon profitierten. Bis heute, denn nun im Ruhestand, geht es uns immer noch hervorragend, da wir reichlich vorsorgen konnten. Das war es, warum die 80er/90er Jahre so geil waren. Eigenes Bild, am Königssee, St. Bartholomä #Euro #Erfolgsgeschichte #Leben

Ich war heute beim Zahnarzt, musste ein bisschen warten und bin mit einem jungen zahnmedizinischen Fachangestellten ins Gespräch gekommen. Migrationshintergrund, Realschule, Ausbildung, Festanstellung. > 2.800 Euro brutto > 1.900 Euro netto (StK1) Der junge Mann zahlt wenig Steuern, aber die Sozialabgaben hauen voll rein. 33% Abgabenquote, keine Chance das zu optimieren. Er wohnt noch bei seinen Eltern, kann sich so immer mal wieder auch Dinge wie Urlaub gönnen und etwas Geld zurücklegen. Sobald er auszieht, wird es eng. Unter 1.000 Euro Warmmiete wird er in unserer Region kaum Wohnraum finden. Danach bleiben 900 Euro zum Leben. Damit machst du keine großen Sprünge. Privater Vermögensaufbau, Urlaubsreisen, Restaurantbesuche - extreme Herausforderung. Praktisch unmöglich auch das nötige Eigenkapital für einen Immobilienkredit zusammenzusparen. Keine gute Perspektive. Ich habe ihm empfohlen sich mit dem Karriereweg Zahntechnikermeister auseinanderzusetzen. Kostet ihn nochmal einige Jahre, würde sein Gehalt aber signifikant verbessern. Alle Kosten der Weiterbildung kann er komplett von der Steuer absetzen. Er zahlt zwar nur ca. 10% Lohnsteuer, aber zumindest dieses Geld könnte er sich vom Finanzamt zurückholen. Mit dem Meisterabschluss hätte er auch die Möglichkeit sich mit einem eigenen Labor selbstständig zu machen. Und letztlich sehr gut zu verdienen. Was hättet ihr ihm empfohlen? #Karriere #Bildung #Finanzen

Ein Mann arbeitet Vollzeit und verdient 30.000 Euro im Jahr. Lohnsteuer: 2.248 Euro Sozialabgaben: 6.525 Euro Der Mann zahlt 3 x so viel Sozialabgaben wie Lohnsteuer. 30% Abgabenquote selbst für Geringverdiener. Besonders tragisch: Auf diesem Niveau bringt es nichts in die Rentenkasse einzuzahlen, die spätere Rente liegt unter der Grundsicherung. Der Rentenbeitrag ist für den Mann praktisch eine weitere Steuer ohne Gegenleistung. #Steuern #Sozialabgaben #Rentenversicherung

Ali Utlu Jun 20

Wenn die Tabaksteuer vom Rauchen abschrecken soll … Soll dann die Lohnsteuer vom Arbeiten abschrecken? #Tabaksteuer #Lohnsteuer #Rauchen #DE

Aus der Welt: Berechnung der jährlichen Kosten für Beamte In Deutschland: 242.400.000.000 € (242,4 Mrd) Ja, so habe ich auch geguckt … „Rechnet man diese fiktiven Kosten für Rücklagen mit den Ausgaben zusammen, die der Staat aktuell schon tätigt, ergibt sich eine jährliche Belastung von insgesamt 58,4 Milliarden Euro. Insgesamt stehen nach der Berechnung von WELT damit Kosten von knapp 242,4 Milliarden Euro jedes Jahr. Das übersteigt die Marktkapitalisierung von Deutschlands wertvollstem Unternehmen Siemens (aktuell: ca. 208 Milliarden Euro) deutlich. Immerhin: Beamte müssen Lohnsteuer bezahlen, sogar im Ruhestand. Anders lässt es sich rechtlich nicht regeln. Der Staat erhält also einen Teil der Personalausgaben zurück.“ #Deutschland #Beamte #Finanzen