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#Sicherheitslage

The Directorate for State Protection and Intelligence (DSN) has published numerous indications of possible connections between the de-radicalization center Derad and the Muslim Brotherhood, which is leading to reviews and a discussion about the security situation regarding Islamist structures in Austria. (translated)

Derad: DSN beruft sich auf „zahlreiche Hinweise“

In the village of Kusra in the West Bank, there were renewed outbreaks of violence as Israeli rioters barricaded themselves in a Palestinian house while the Israeli army attempted to defuse the confrontations and clarify the security situation. (translated)

Westjordanland: Neue Auseinandersetzungen in Kusra

The federal government continues to provide no specific information regarding the background of the attempted attack with an explosive drone at Leipzig/Halle Airport, while media reports point to possible connections to Russia and a package of measures is being prepared. (translated)

Hybride Bedrohung: Sprengstoff-Drohne aus Moskau? - Regierung hält sich bedeckt

We must not make the mistake of waiting until the end of years of investigations to act on consequences. The intelligence services' assessment and the systematic nature of the attacks are already clear. Anyone who hesitates out of fear of escalation is inviting Putin to further action. (translated)

On the occasion of Ukraine's 35th Independence Day, President Volodymyr Zelensky reaffirmed the country's steadfastness in the face of the Russian war of aggression and received new military aid from the EU and Great Britain, while smaller celebrations took place in Kyiv and other cities, and the security situation remained tense due to possible airstrikes. (translated)

Unabhängigkeitstag der Ukraine - Kapitulation kommt nicht in Frage
Kurier 2w

Prince Harry and Duchess Meghan are planning a return to the United Kingdom, which has reignited the discussion about the financing of their police protection by British taxpayers, while experts are calling for a reassessment of the security situation and the government has yet to provide a clear statement on the costs. (translated)

Schutz für Harry in England: Kommen nun die Steuerzahler zum Handkuss?
Bild 2w

Due to the improved security situation in Syria after the overthrow of Bashar al-Assad, more and more Syrian refugees in Germany are having to give up their protection status and leave the country, leading to a sharp increase in repatriations. (translated)

Wegen Kriegsende - Immer mehr Syrer müssen Deutschland verlassen

The number of Syrian refugees whose protection status is being revoked in Germany is increasing, as the Federal Office for Migration and Refugees (Bamf) has been conducting more reviews since mid-2026, with 23.2 percent of 8,320 cases in the first half of the year leading to revocation of protection status, which is related to the changed security situation in Syria. (translated)

Flüchtlinge: Neue Lage: Immer mehr Syrer verlieren ihren Schutzstatus

Wir müssen uns endlich wehren Deutschland wird angegriffen. Eine Sprengstoffdrohne verursacht am Flughafen Leipzig/Halle fast eine Katastrophe. Spionagedrohnen kreisen über Bundeswehrkasernen. Kabel werden durchtrennt. Häfen gestört. Verwaltungen gehackt. Debatten gezielt vergiftet. Ein Gegner führt seit vielen Jahren hybriden Krieg gegen uns, geduldig, präzise und kalkuliert. Das Ziel ist nicht der große, plötzliche Schlag. Das Ziel ist die langsame Schwächung unseres Staates. Wir haben zu lange so getan, als ließen sich hybride Angriffe wie technische Störungen behandeln. Als vereinzelte Vorfälle. Als Probleme für Fachabteilungen. Doch für unseren Gegner sind sie systematische Teile eines großen Konflikts. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow schrieb schon vor 13 Jahren vom Krieg ohne Kriegserklärung, von Eskalation ohne offene Eskalation, von der Zerstörung staatlicher Stabilität durch politische, wirtschaftliche, informative und verdeckte Mittel, unterstützt durch begrenzte militärische Gewalt. Unser Gegner denkt in Wirkung. Unsere Verwaltungsrepublik denkt dagegen in Zuständigkeiten. Das macht uns sehr verwundbar. Letztlich schauen wir noch immer nur hinterher nach, was passiert ist, finden alles schlimm und verstricken uns dann in Selbstgespräche. Statt zu handeln, diskutieren wir. Statt zu agieren, wägen wir endlos ab. Der Gegner nutzt das aus. Doch wir können die Logik klassischer Verteidigung und Abschreckung in die hybriden Sphäre übertragen. Abschreckung kann restriktiv wirken. Wir können Häufigkeit und Schwere der Angriffe gegen uns deutlich senken, indem wir auf der anderen Seite endlich Kosten dafür verursachen. Denn seien wir ehrlich: die viel beschworene „Resilienz“ allein reicht nicht aus. Wir können nicht jedes Kabel schützen, nicht jeden Server perfekt abschirmen, nicht jeden Hafen, jede Bahnstrecke oder jede Stromleitung rund um die Uhr lückenlos überwachen. Wenn wir Sicherheit haben wollen, müssen wir auch den Gegner empfindlich treffen können. Das heißt nicht, dass wir Drohne gegen Drohne setzen sollten oder Hack gegen Hack. Doch wir können dort ansetzen, wo der Gegner es nicht erwartet und wo er verwundbar ist. Wenn eine Sprengstoffdrohne einen Flughafen angreift oder ein deutsches Krankenhaus gehackt wird, darf die Antwort nicht höflicher Protest sein. Als Antwort können wir Finanzströme stoppen und einfrieren, Tarnfirmen blockieren, wir können die Operationsfähigkeit des Gegners gezielt schwächen. Abschreckung darf dabei bewusst politisch wirken: Das „Russische Haus“ schließen. Visa stornieren. Russische Schiffe nicht in EU-Häfen lassen. Die russische Schattenflotte nicht militärisch angreifen, sondern aus Umweltgründen stilllegen oder gar einmal stoisch und langwierig die Arbeitsverträge und Steuersituation der gesamten Crew prüfen, bis der Betrieb stockt. Das alles wäre nicht‑spiegelnde Abschreckung. Wir können damit Russland treffen, ohne zu eskalieren. Und vor allem können wir damit zeigen, dass wir handlungsfähig sind. Das zwingt den Gegner, seine Kosten neu zu kalkulieren. Die kommende neue Gesetzgebung für deutsche Nachrichtendienste schafft dafür richtige Grundlagen. Das erlaubt hoffentlich schnellere Aufklärung, bessere Zuordnung und wirksame Reaktion. Wir brauchen dringend Tempo in einen Bereich, in dem auch Geschwindigkeit über Sicherheit entscheidet. Befugnisse allein schaffen zwar noch keine Abschreckung, doch sie können sie überhaupt erst einmal ermöglichen. Politisch und gesellschaftlich brauchen wir jetzt Klarheit darüber, dass es von jeher zu guter militärischer Verteidigung gehört, den Krieg auf die andere Seite zu tragen und den Angreifer gezielt in die Bredouille zu bringen. Wir müssen unsere Gegner zwingen, auch mal auf unsere Schritte zu reagieren und nicht immer nur umgekehrt. Wer den Gegner in die Klemme bringt, gewinnt bekanntlich Zeit, Raum und Initiative. Entscheidend dafür sind auch Finanzermittlungen. Geld ist eine Achillesferse autoritärer Akteure. Wer hybride Angriffe führt, braucht Ressourcen, Schattenbanken, Zwischenhändler. Deutschland muss diese Netzwerke aufbrechen - mit forensischer Präzision und mit internationaler Kooperation. Ebenso entscheidend ist Informationshoheit. Der Gegner operiert bequem im Nebel. Wir müssen diesen Nebel lichten. Faktenblätter reichen dafür längst nicht aus. Wir sind im Informationskrieg viel zu langsam, viel zu brav und viel zu defensiv. Wir müssen Debatten offensiv prägen mit Ressourcen, mit Kreativität und in hoher Geschwindigkeit. Wir dürfen die sozialen Netze nicht weiter anderen überlassen und später lautstark darüber herumjammern, was dort passiert. Bitte keine peinliche Aktentasche mehr auf TikTok und bitte weniger kindische Inhaltsleere der abgestandenen, standardisierten Kommunikation der Politikblase. Können wir emotional und kämpferisch mit Klarheit und Orientierung? Der kritischen Sicherheitslage angemessen? Wer die Informationslage gestaltet, gestaltet öffentliche Widerstandskraft. Wer sie anderen überlässt, verliert. Endlich rasch handeln und neue Fakten schaffen, statt sich nur endlos zu besprechen – das gilt sicher für sehr viele Bereiche in Deutschland. Sicherheit entsteht jedenfalls nicht im Konferenzraum. Sicherheit entsteht, wenn Sensornetzwerke gegen Kleindrohnen schnell und konsequent verbaut werden. Sicherheit entsteht, wenn Leitungen durch autonome Systeme überwacht werden und wenn Häfen, Netze und Verkehrswege mit modernster Technik ausgestattet werden. Und Sicherheit entsteht vor allem dann, wenn wir uns auch einmal etwas trauen. Wenn wir für die andere Seite nicht ausrechenbar sind. Wenn wir agieren. Im Kreml muss ankommen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Dass jeder Angriff einen Preis hat. Dass Deutschland nicht länger zusieht, wie seine Infrastruktur angegriffen, sein staatliches System unterminiert, seine Behörden gestört, und seine Debatten manipuliert werden. Das muss man nicht hysterisch und nicht martialisch machen, das geht auch ruhig und klug. Doch hybride Verteidigung und Abschreckung sind Voraussetzungen dafür, dass unser Land im Angesicht hoher Bedrohungen handlungsfähig bleibt. Freiheit verlangt, dass wir bereit sind, sie zu verteidigen. Das gilt gerade besonders für den Graubereich zwischen Krieg und Frieden. Churchill sagte einst: „Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn der Kopf in seinem Maul ist.“ So ist die Lage. Wir versuchen noch immer, einen Gegner zu besänftigen, der unsere Zurückhaltung als Einladung versteht. Wir müssen uns endlich wehren. * Nico Lange ist Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS). #HybrideKrieg #Sicherheit #Abschreckung

Russian airstrikes on the eastern Ukrainian city of Kramatorsk have resulted in at least one death and 15 injuries, while the security situation in the region continues to deteriorate and residents are advised to relocate. (translated)

Ukrainekrieg: Schwerer russischer Bombenangriff auf Kramatorsk

The European Broadcasting Union has decided that the Eurovision Song Contest may only take place in countries with a stable security situation and at the same time raises the minimum age for participating artists from 16 to 18 years. (translated)

Eurovision Song Contest: Gastgeber eines ESC darf künftig kein Konflikt-Land mehr sein

The number of conscientious objectors in Germany has increased sharply since the beginning of the conscription in January 2026, with already 8,302 applications by the end of July, which is more than double the total from the previous year, and this development reflects how the changed security policy situation, especially after the Russian invasion of Ukraine, is influencing public opinion and individual conscience. (translated)

Kriegsdienstverweigerung: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt seit Beginn der Wehrerfassung

Die politische Reaktion auf die Semtex-Drohne ist da und sie ist wie immer ziemlich aufschlussreich. Dobrindt will die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei auf 300 Kräfte vergrößern und von vier auf acht Standorte ausweiten. Das Interessante ist der Zeitraffer dieses großartigen, sagen wir: Aktionismus. Denn das gemeinsame Drohnenabwehrzentrum wurde erst im vergangenen Dezember in Dienst gestellt. Damals war von zunächst etwa 60 und später von 130 Spezialkräften die Rede. Jetzt, nach Leipzig/Halle, soll das praktisch noch einmal hochskaliert werden. ☝️ Daniel Günther geht derweil schon einen Schritt weiter: Er fordert Bundeswehr an deutschen Flughäfen, notfalls mit Grundgesetzänderung. Gleichzeitig sagt die Bundesregierung, rechtlich sei man bei der Drohnenabwehr eigentlich bereits „gut aufgestellt“. Supi! Praktisch flog eine mit Semtex bestückte Drohne auf eine Antonow, traf sie, fiel herunter und lag danach stundenlang unbemerkt auf dem Flughafengelände. Dann kam der Busfahrer. Und jetzt wird die Einheit verdoppelt. Ob mit dem Busfahrer, wurde nicht berichtet. Immerhin wird Leipzig/Halle intern keineswegs als irgendein skurriler Drohnenfund behandelt. Die politische Reaktion sieht ziemlich eindeutig nach erheblichem Sicherheitsversagen und entsprechendem Verbesserungsdruck aus. Nur „Russland“ sagt die Bundesregierung weiterhin nicht. #Drohnenabwehr #Sicherheitslage #Politik

Last year, 350 humanitarian aid workers died worldwide in conflict zones, more than half of them, 186, in the Gaza Strip, highlighting the alarming security situation for local first responders, who are repeatedly exposed to attacks despite protection under international law. (translated)

Krisengebiete: 350 humanitäre Helfer starben im vergangenen Jahr im Einsatz

Ich wollte doch normal auf die anstehende Waffenlieferung aus der Türkei 🇹🇷 an die Ukraine 🇺🇦 eingehen, die aktuell dem US 🇺🇸 Congress vom US State Department zur Genehmigung vorgelegt wurde, weil ich viele Accounts sehe, die noch nicht so ganz verstanden haben, was das eigentlich wirklich bedeutet. Insbesondere auf die: — 70 ATACMS-Taktische ballistische Raketen — 2.524 M26-DPICM Missiles 1. Bei den 70 ATACMS (Army Tactical Ballistic Missile System) handelt es sich um die M39A1 300 km Reichweite Variante. Ist laut @noclador, der dazu alle Artikel auf Wikipedia geschrieben hat, die einzige Variante die die Türkei 🇹🇷 hat. Diese Variante hat hat 300 M74 Submunitionen pro Missile. (Grafik 1 & 2) 2. Die M26 DPICM (Dual-Purpose Improved Conventional Munition Missiles) MLRS haben 644 M77 Bomblets pro Rakete. Jeder M270 Pot hat 6 Missiles. Ein solcher 6er-Volley durchschlägt auf ca. einem Quadrat Kilometer so ziemlich Alles. 2.524 Stück bedeutet ~ 420 Pots. Das ist richtig viel. (Grafik 3 & 4) #Fazit: Diese anstehende Lieferung an die AFU 🇺🇦 ist wahrscheinlich einer der bedeutendsten Waffenlieferung aus US 🇺🇸 Produktion seit Kriegsbeginn 2022 überhaupt. Sowohl in Umfang als auch Wirkung. Oh Boy, das ist das richtig heftige Zeug, dass Biden nie rausrücken wollte, und Europa hat es wahrscheinlich bei Trump niemals angefragt, weil „Mimimi böse Streumunition“, und die USA 🇺🇸 haben diese Munition selbst überhaupt nicht mehr, weil sie auf modernere DPICM umgestellt haben. Die Türkei 🇹🇷 ist hier völlig schmerzlos, weil es einfach die effektivsten Wirkmittel an der Front sind. Damit hagelst Du jeden RU 🇷🇺 Infanterie Ansturm mit 2-3 Salven weg. Komplett! #Hintergrund: Die Türkei 🇹🇷 war meines Wissens nach auch schon vorher das einzige Land, dass Streumunition an die Ukraine 🇺🇦 geliefert hat. Die Balltischen Staaten wollten fast seit Kriegsbeginn DPICM an die Ukraine liefern, aber wer hat wohl wegen der berühmten „Endverbleibsklausel“ sein VETO eingelegt? Richtig: Deutschland 🇩🇪! Wir haben das ganze Zeug zwar in Massen hergestellt, haben unsere eigenen Bestände dann ans Baltikum und andere auf der Welt vertickt, und dann das gemacht was wir am besten können: — Den Moral-Weltmeister gespielt. Es ist allerhöchste Zeit, dass Deutschland 🇩🇪 aus dem Übereinkommen über Streumunition (auch Oslo-Konvention genannt) ein internationaler Vertrag aus dem Jahr 2008, der den Einsatz, die Herstellung, die Lagerung und die Weitergabe von Streubomben verbietet, aussteigt. Russland 🇷🇺 kümmert sich einen Dreck um solche Abkommen, und wenn DE 🇩🇪 „kriegstüchtig“ werden will, können wir unseren eigenen Streitkräfte nicht erzählen: Ne, die effektivsten Wirkmittel dürft ihr leider nicht gegen feindlich Truppen benutzen. Im März 2025 trat Litauen 🇱🇹 als erster Staat offiziell aus dem Abkommen aus, begründet durch die veränderte Sicherheitslage infolge des russischen Angriffskrieges. Der Einsatz DPICM Streu-Munition gegen Zivilisten ist so oder so verboten und stellt ein Kriegsverbrechen dar. Unabhängig von der Oslo Konvention verbietet das allgemeine humanitäre Völkerrecht (Genfer Konventionen) Angriffe mit Streumunition, die Zivilisten gefährden. Auch daran hat sich Russland 🇷🇺 seit Tag 1 des vollumfänglichen Angriffskrieges gegen die Ukraine 🇺🇦 nicht gehalten. #Schlussbemerkung: Ich hänge dem Beitrag noch einen TMZ Artikel von Juli 2023 an: „What DPICM Cluster Munitions Are And Why Ukraine Wants Them So Bad“ Es hat also 3 Jahre gedauert, bis man dieser Anfrage der Ukraine 🇺🇦 jetzt endlich in einem bedeutsamen Umfang nachkommt. Man muss das mal vorstellen, das Zeug liegt seit 3 Jahren auf Lager, bevor man es endlich rausrückt. Wer also glaubt, dass diese permanenten Verzögerungen von Waffenlieferungen an die Ukraine 🇺🇦 der Vergangenheit angehören, sieht an diesem Beispiel, dass das nicht der Fall ist. Zur Vervollständigung: Die Lieferung aus der Türkei beinhaltet auch noch 12 M270 Werfer und 47.000 M509A1 203 mm Cluster Artillerie Granaten. #Ukraine #Waffenlieferung #Türkei

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In eastern Ukraine, fighting is intensifying as Russian troops put the Ukrainian defensive ring around the cities of Kramatorsk and Sloviansk under heavy pressure, and the security situation in the region continues to deteriorate, leading to the evacuation of children from endangered areas. (translated)

Russland rückt weiter vor - Ukraine-Festung gerät schwer unter Druck

After the discovery of an explosive drone at Leipzig Airport, the National Security Council of Germany has begun consultations to assess the security situation and discuss any potential political consequences, while simultaneously, US President Donald Trump has signed new decrees to restrict birthright in the USA. (translated)

Sprengstoffdrohne in Leipzig: Muss Deutschland härter auf den Drohnenfund reagieren?

After the discovery of an explosive drone at Leipzig/Halle Airport and a possible collision with a second unknown flying object, the Greens in the Bundestag are calling for consultations with the National Security Council, while investigators continue to search for additional parts and assess the security situation as concerning. (translated)

Flughafen Leipzig/Halle: Ermittler suchen nach zweitem Flugobjekt

Iran and Oman are close to an agreement on a new shipping route through the Strait of Hormuz to open the blocked waterway, while the security situation continues to be influenced by the US blockade and aggressive measures against Iran. (translated)

Lage im Überblick: Iran: Vereinbarung mit Oman zu Straße von Hormus fast fertig

Nach dieser Pressekonferenz kann niemand mehr behaupten, am Flughafen Leipzig/Halle sei nur wieder das passiert, was längst zum Normalfall geworden ist: Drohnen in München, Drohnen im Rheinland, Drohnen hier, Drohnen da. Dieser Fall ist anders. Heute, am 5. August 2026, beginnt ein neues Kapitel unserer Sicherheitslage. Denn diesmal geht es nicht um einen Drohnenpiloten in der Anflugschneise, der sich anschließend herausreden kann, er gehe nur seinem Hobby nach. Diesmal geht es um eine Drohne, die offenbar eigens dafür verändert worden war, bestehende Abwehrsysteme zu umgehen. Und sie war mit Sprengstoff bestückt. Auch der Fundort ist nicht irgendein Detail. Die Drohne befand sich in der Nähe ukrainischer Antonow-Maschinen. Diese Großraumfrachter sind Teil einer strategischen europäischen Logistik. Die Nato nutzt sie für schwere Transporte, auch militärische Güter werden mit ihnen bewegt. Ob genau diese Flugzeuge Ziel des mutmaßlichen Anschlags waren, ist nicht bewiesen. Aber jede ernsthafte Analyse muss diese Möglichkeit in den Mittelpunkt stellen. Der Vorfall bekommt zusätzliches Gewicht, weil Leipzig/Halle schon einmal Schauplatz einer mutmaßlich russischen Sabotageoperation war. 2024 geriet dort ein mit einem Brandsatz präpariertes DHL-Paket in Brand. Es geriet nur deshalb nicht während eines Fluges in Brand, weil die vorgesehene Maschine verspätet war. Auch diesmal könnte der pure Zufall eine Katastrophe verhindert haben: Nach den bislang bekannten Erkenntnissen war der Zünder offenbar abgerissen. Die bisherigen Erkenntnisse ergeben noch keinen Beweis für eine russische Täterschaft. Aber wir sehen ein Muster: strategische Logistik, ukrainische Infrastruktur, Spreng- und Brandsätze, schwer zurechenbare Täter und Operationen, deren Urheber im Schatten bleiben sollen. Russland hat dieses Muster bereits in der Ukraine vor der Vollinvasion von 2022 eingesetzt: verdeckte Operationen, Sabotage, Cyberangriffe, Desinformation und der Einsatz schwer zurechenbarer Akteure, um Strukturen zu schwächen, Verwirrung zu stiften und die eigene Verantwortung abstreiten zu können. Hinzu kommt ein besonders beunruhigender Punkt. Dobrindt sagte, die Drohne sei offenbar „so konzipiert“ gewesen, dass sie die bestehende Drohnenabwehr umgehen konnte. Daraus leitete er ab, dass die Täter die vorhandenen Abwehrmaßnahmen möglicherweise bereits kannten. Das deutet auf professionelle Aufklärung im Vorfeld und genaue technische Kenntnisse hin. Ob dafür Insiderwissen genutzt wurde, ist bislang nicht belegt. Dobrindt nennt das ein hybrides Anschlagsszenario. Das ist sachlich nachvollziehbar, darf aber nicht verharmlosend wirken. „Hybrid“ bedeutet in diesem Fall nicht bloß Propaganda, Cyberangriffe oder politische Einflussnahme. Es bedeutet eine reale Sprengladung auf einem deutschen Flughafen. Hybrid ist vor allem die Verschleierung der Verantwortung. Beunruhigend ist auch, was die Pressekonferenz über den Schutz kritischer Infrastruktur offengelegt hat. Die Drohne wurde nicht von einem Abwehrsystem gestoppt. Bevor der Staat handelte, handelte ein Bürger: Ein Mann aus einem Besucherbus entdeckte das Fluggerät und griff ein. In der Pressekonferenz kam er nicht vor. Bekannt wurde sein Fund erst, weil er sich selbst gegenüber Medien äußerte. Erst nach seinem Fund setzten die staatlichen Mechanismen ein: Polizei, Entschärfer und Sicherheitsbehörden reagierten schnell und professionell. Das alles verdient Anerkennung. Aber Gefahrenabwehr nach dem Zufallsfund eines Bürgers ist nicht dasselbe wie wirksame Prävention. Und dann ist da noch das zweite unbekannte Flugobjekt, mit dem eine DHL-Maschine beim Durchstarten kollidiert sein soll. Nach Teilen einer möglicherweise zweiten Drohne wird weiter gesucht. Noch ist kein Zusammenhang bewiesen. Sollte er sich bestätigen, müssten wir über mehr sprechen als über eine einzelne verlorene oder abgestürzte Drohne. Dann stünde der Verdacht einer koordinierten Operation im Raum. Der entscheidende Befund dieses Tages lautet deshalb nicht nur, dass eine neue Waffe aufgetaucht ist. Er lautet: Russlands Krieg gegen die Ukraine könnte begonnen haben, sich mit seinen Mitteln, seinen Zielen und seiner Logik tief in die deutsche Infrastruktur hineinzufressen. Leipzig/Halle wäre dann kein isolierter Tatort, sondern der Auftakt von etwas Größerem. Von etwas, das vermeidbar gewesen wäre, wenn der Westen mit der Ukraine nicht seit über vier Jahren einen Eiertanz aufführen würde. #Sicherheit #Drohnen #Hybridkrieg