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#Zukunftspläne
D
der Standard 2d

The article criticizes that the miserly heads of government of the EU, represented by countries like Germany and Austria, are unsuitable as world politicians and instead prioritize outdated national interests over forward-looking European budget plans. #EUBudget #Politik #Zukunftspläne (translated)

www.derstandard.at
Knausrige EU-Regierungschefs sind als Weltpolitiker leider ungeeignet
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newsORF.at 2w

Lula da Silva is campaigning at the age of 80 for a fourth term as President of Brazil, while his opponents are closely matched in the polls and voters are increasingly showing interest in his plans for the future. #BrasilienWahl #Lula #Politik (translated)

orf.at
Lula will es noch einmal wissen
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Christiane Meusel Aug 27

#Hüber und Konsorten. Einer meiner Lehrer an der Arthur-Hertz-Oberschule in Fredersdorf war Peter Streifler. Als ich in der 7. Klasse war, war er dort – noch sehr jung – für ein Jahr Schuldirektor. Am 27. Januar 1983 schrieb er für die Stasi einen sechsseitigen „Bericht“ über einen Besuch von mir bei ihm fünf Tage zuvor. Ich war 15 Jahre alt. Der Bericht selbst hält fest, dass er mich aus seiner früheren Tätigkeit an meiner Schule kannte. Er berichtete detailliert über meine Kontakte zur Jungen Gemeinde und zur Kirche, meine Zukunftspläne und meine politischen Ansichten. Unter anderem hielt er fest: „Die freien Gewerkschaften in Polen sollten wieder zugelassen werden.“ „Die Grenzen zwischen DDR u. BRD sollten verschwinden.“ „Junge Leute sollten an die Macht, die mit Veränderungen eintreten.“ Und: „Über die Annäherung der Kirchen sollte auch eine Annäherung der Völker eintreten.“ Über meine kirchlichen Aktivitäten schrieb er, ich hätte mich „sehr begeistert von den Veranstaltungen der Jungen Gemeinde u. der Kirche insgesamt“ geäußert. Besonders bemerkenswert ist seine „Bemerkung“ zu unserem Verhältnis. Dort heißt es: „Er brachte ihr damals Verständnis entgegen, so daß sie bis heute ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihm hat.“ Er hielt außerdem fest, dass ich wiederkommen könne, wenn ich mich mit ihm unterhalten wolle. Und dann wurde aus diesem persönlichen Vertrauen Stasi-Material. Unter „Maßnahmen“ wird vermerkt, dass ich Theologie studieren wolle, eine „engagierte Vertreterin des christl. Glaubens“ sei und besonderes Interesse an kirchlichen Veranstaltungen zur „Formung der Persönlichkeit“ habe. Der Bericht sollte außerdem zur „Kirchenproblematik“ ausgewertet werden. Der Weg lässt sich auf diesen sechs Seiten ziemlich anschaulich nachvollziehen: Vertrauen einer 15-Jährigen → persönliches Gespräch → Stasi-Bericht → weitere Auswertung. Nach der Wende blieb Streifler Lehrer. Später wurde er am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen Fachbereichsleiter für Chemie und Biologie. Über meine persönliche Geschichte mit ihm schrieb ich bereits am 21. Juni 2019 einen Text. Den Stasi-Bericht vom 27. Januar 1983 habe ich bis heute. Ich stelle ihn hier dazu. Auch so sah personeller Neuanfang nach 1990 aus. #Geschichte #DDR #Stasi

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TRAUERWACHE DEUTSCHLAND Jul 27

Ende nächsten Monats jährt sich zum elften Mal eine politische Entscheidung, deren Folgen nicht nur unser Land, sondern weite Teile Europas bis heute tief erschüttern. Seit Bestehen der Trauerwache Deutschland begegnet uns von unseren Mitmenschen immer wieder dieselbe Frage: „Wer trägt Verantwortung?“ Diese Frage bewegt viele Menschen. Doch für die Hunderte Familien, die heute ohne ihre Liebsten leben müssen, ist sie weit mehr als eine politische Frage oder eine Diskussion über eine damalige Entscheidung. Sie ist Teil ihres täglichen Schmerzes. Denn was damals entschieden wurde, ist nicht einfach Vergangenheit. Die Folgen sind bis heute spürbar und die grausame Gewalt, die daraus hervorgegangen ist, fordert noch heute fast täglich neue Opfer. Elf Jahre später dürfen wir deshalb nicht vergessen, was geschehen ist. Und wir dürfen ebenso wenig wegsehen, wenn sich das Leid bis in die Gegenwart fortsetzt. Ein Vater. Eine Mutter. Ein Sohn. Eine Tochter. Ein Partner. Ein Freund. Menschen mit Familien, Hoffnungen, Träumen und Zukunftsplänen, Menschen, die durch grausame Gewalt aus dem Leben gerissen wurden ohne eine Chance auf persönlichen Abschied. Für ihre Angehörigen ist die Vergangenheit nicht vergangen. Jeder Geburtstag, jedes Weihnachtsfest, jeder Jahrestag und jeder ganz gewöhnliche Tag erinnert, wer heute fehlt. Und während viele von uns irgendwann zur Tagesordnung übergehen können, müssen Familien weiterleben mit einer Leerstelle, die niemand mehr füllen kann. Deshalb bleibt auch nach fast elf Jahren die Frage nach Verantwortung bestehen. Nicht aus dem Wunsch nach Rache. Nicht aus dem Bedürfnis nach pauschaler Schuldzuweisung. Sondern aus dem Bedürfnis nach Aufarbeitung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Denn Verantwortung bedeutet auch, den Mut aufzubringen, sich den Entscheidungen der Vergangenheit und ihren Folgen zu stellen, gerade dann, wenn die Antworten unbequem sind. Erinnerung bedeutet mehr, als Namen und Zahlen zu bewahren. Erinnerung bedeutet, den Menschen eine Stimme zu geben, die nicht mehr selbst sprechen können. Und Erinnerung bedeutet, die Familien nicht allein zu lassen, die bis heute mit den Folgen leben müssen. Wir dürfen niemals zulassen, dass aus Menschen Zahlen werden und aus ihren Schicksalen eine Fußnote der noch nicht fertig geschriebenen Geschichte dieses Landes. Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Hinter jedem Menschen steht eine Geschichte. Und hinter jeder Geschichte stehen Menschen, die ihn lieben und vermissen. Elf Jahre später ist deshalb nicht die Zeit zum Vergessen. Es ist die Zeit, hinzusehen. Zu erinnern. Fragen zu stellen. Verantwortung einzufordern. Und den Opfern und ihren Familien die Stimme zu geben, die sie verdienen. Denn solange fast täglich neue Menschen Opfer dieser Gewalt werden, ist die Geschichte nicht abgeschlossen. Wir erinnern. Wir fragen weiter. Wir schauen nicht weg. Und wir vergessen nicht. https://t.co/fADG6iQXAh #trauerwachedeutschland #frankfurt #deutschland #anschlag #gewalt #taten #opfer #Erinnerung #Verantwortung #Gerechtigkeit

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