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Christiane Meusel

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Christiane Meusel

Ich habe das Video aus der Bundestagsdebatte gesehen. Das Ordnungsgeld ist mehr als verdient. Wer andere so gar nicht aussprechen lässt und selbst Ermahnungen der Bundestagspräsidentin ignoriert, ist für eine demokratische Debatte ungeeignet und in einem Parlament falsch. https://t.co/IaTZSwFYlh #Bundestag #Demokratie #Debatte

Annett Kannenberg-Bode, Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt, beklagt das Frauenbild der #AfD. Über das Frauenbild von Islamisten verliert sie dabei bemerkenswert wenige Worte. Man muss das Frauenbild der AfD nicht mögen. Aber wer über rückständige Rollenbilder spricht, sollte vielleicht nicht ausgerechnet dort aufhören, wo es wirklich interessant wird. #Frauenrechte #Gesellschaft #Politik

+++EIL!+++EIL!+++EIL!+++ Neue Studien zum Wahlverhalten älterer Mitbürger ergeben: Die höchste Präferenz für SPD, Grüne und Linke findet sich bei Pflegeheimbewohnern mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten. 👻 https://t.co/4ihW50KE0W #Wahlen #Pflege #Politik

#Datendiebstahl Für mich als Anwältin bieten sich durch das Berliner Datenleck ungeahnte Möglichkeiten. Das ist die umfassendste Akteneinsicht, die ich je erlebt habe. Keine lästigen Anträge mehr auf Auskunft über dies und das. Findet jemand zufällig für meinen Glatteisunfall am 28. Januar 2026 sachdienliche Hinweise zum Winterdienstplan der BSR? Vielen Dank für die Mithilfe der Bevölkerung. 🥳 #Datenschutz #Recht #Berlin

In der FAZ lese ich auch den langen Artikel darüber, dass es nun stichhaltige Beweise für eine russische Verantwortlichkeit für den Drohnenvorfall in Leipzig geben soll. Bezug genommen wird dabei auch auf Erkenntnisse der Nachrichtendienste. Und da fällt mir wieder eine Begebenheit aus meiner früheren dienstlichen Tätigkeit beim #Verfassungsschutz ein. Ich bekam einmal den Auftrag, ein Audio unter einer ganz bestimmten Fragestellung auszuwerten. Ich hörte es ab und kam nach seinem Inhalt zu einem ziemlich eindeutigen Ergebnis – nur leider zu einem anderen als dem offenbar erwarteten. Mein damaliger Vorgesetzter teilte mir daraufhin mit, der Vermerk müsse umgeschrieben werden. Schließlich habe der Auftrag anders gelautet. #Russland #Nachrichtendienste #Drohnenvorfall

Beim Frühstückskaffee lese ich, dass ChatGPT künftig von der EU strenger kontrolliert wird. Und ich denke an mein kürzliches Experiment zurück: Ich bat ChatGPT, mir Mohammed-Witze zu erzählen. Antwort: Das darf ich nicht. Also fragte ich: Und wie ist es mit Judenwitzen? Ja, das darf ich. Witze über Christen? Ja, die darf ich auch. Und an der Stelle frage ich mich, ob irgendwann die EU vollständig bestimmt, was ich wissen darf – und was eine KI mir überhaupt noch sagen darf. #KünstlicheIntelligenz #EURegulierung #FreiheitDerMeinung

#Hüber und Konsorten. Einer meiner Lehrer an der Arthur-Hertz-Oberschule in Fredersdorf war Peter Streifler. Als ich in der 7. Klasse war, war er dort – noch sehr jung – für ein Jahr Schuldirektor. Am 27. Januar 1983 schrieb er für die Stasi einen sechsseitigen „Bericht“ über einen Besuch von mir bei ihm fünf Tage zuvor. Ich war 15 Jahre alt. Der Bericht selbst hält fest, dass er mich aus seiner früheren Tätigkeit an meiner Schule kannte. Er berichtete detailliert über meine Kontakte zur Jungen Gemeinde und zur Kirche, meine Zukunftspläne und meine politischen Ansichten. Unter anderem hielt er fest: „Die freien Gewerkschaften in Polen sollten wieder zugelassen werden.“ „Die Grenzen zwischen DDR u. BRD sollten verschwinden.“ „Junge Leute sollten an die Macht, die mit Veränderungen eintreten.“ Und: „Über die Annäherung der Kirchen sollte auch eine Annäherung der Völker eintreten.“ Über meine kirchlichen Aktivitäten schrieb er, ich hätte mich „sehr begeistert von den Veranstaltungen der Jungen Gemeinde u. der Kirche insgesamt“ geäußert. Besonders bemerkenswert ist seine „Bemerkung“ zu unserem Verhältnis. Dort heißt es: „Er brachte ihr damals Verständnis entgegen, so daß sie bis heute ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihm hat.“ Er hielt außerdem fest, dass ich wiederkommen könne, wenn ich mich mit ihm unterhalten wolle. Und dann wurde aus diesem persönlichen Vertrauen Stasi-Material. Unter „Maßnahmen“ wird vermerkt, dass ich Theologie studieren wolle, eine „engagierte Vertreterin des christl. Glaubens“ sei und besonderes Interesse an kirchlichen Veranstaltungen zur „Formung der Persönlichkeit“ habe. Der Bericht sollte außerdem zur „Kirchenproblematik“ ausgewertet werden. Der Weg lässt sich auf diesen sechs Seiten ziemlich anschaulich nachvollziehen: Vertrauen einer 15-Jährigen → persönliches Gespräch → Stasi-Bericht → weitere Auswertung. Nach der Wende blieb Streifler Lehrer. Später wurde er am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen Fachbereichsleiter für Chemie und Biologie. Über meine persönliche Geschichte mit ihm schrieb ich bereits am 21. Juni 2019 einen Text. Den Stasi-Bericht vom 27. Januar 1983 habe ich bis heute. Ich stelle ihn hier dazu. Auch so sah personeller Neuanfang nach 1990 aus. #Geschichte #DDR #Stasi

Deutschlandfunk berichtet erfreut: Das Wirtschaftswachstum ist um 0,3 Prozent gestiegen. Merke: Vor Wahlen steigt das Wirtschaftswachstum immer. 🤡 #Wirtschaft #Deutschland #Wachstum

Als ehemaliges Beobachtungsobjekt des Ministeriums für Staatssicherheit und Inhaberin einer staatlichen Stasi-Akte beantragte ich in den 90er Jahren meine Rehabilitierung nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz. Die bundesdeutschen Behörden teilten mir mit, ich könne nicht rehabilitiert werden: Das mir widerfahrene Stasi-Unrecht sei mir schließlich nicht in Form eines schriftlichen Verwaltungsakts mitgeteilt worden. Als ich später für mein Studium ein Stipendium bei der Hans-Böckler-Stiftung beantragte, schrieb man mir, mir fehle leider das nötige gesellschaftliche Engagement. Wenn ich mir die Personalie Sven #Hüber so ansehe, komme ich langsam zu dem Schluss: Ich habe mir einfach viel zu wenig zu Schulden kommen lassen, um in diesem Land vernünftige Karrierechancen zu haben. #Stasi #Rehabilitation #Karriere