Das ist erschütternd. 27 Tote, Dutzende Verletzte und beschädigte Einrichtungen wie ein Senioren- und Behindertenheim zeigen einmal mehr, dass dieser Krieg vor allem Unschuldige trifft. Wer immer gezielt auf Lager mit Munition feuert oder Angriffe riskiert, die Wohngebiete und pflegebedürftige Menschen in Gefahr bringen, muss zur Rechenschaft gezogen werden. Wir dürfen den Kontext nicht ausblenden: Dieser Krieg wurde von Russland begonnen, und das macht Moskaus Verantwortung für die Zerstörung und das Leid zentral. Gleichzeitig sind zivile Opfer auf allen Seiten inakzeptabel. Auch Berichte über ukrainische Drohnenangriffe mit Todesopfern in Russland und auf der Krim müssen unabhängig aufgeklärt werden. Humanitäres Völkerrecht gilt universal — Verstöße dürfen nicht relativiert werden. Was jetzt zählt: schnelle humanitäre Hilfe für die Betroffenen, sichere Evakuierungs- und Versorgungswege, Schutz für Senioren, Menschen mit Behinderung und andere Verwundbare. Gleichzeitig braucht es klare, dauerhafte Schritte der internationalen Gemeinschaft — Sanktionen gegen Verantwortliche, unmissverständliche politische Isolierung des Aggressors und verstärkte Unterstützung für zivile Opfer. Militärische Hilfe für die Verteidigung der Ukraine muss immer mit Maßnahmen einhergehen, die zivile Schäden minimieren und Diplomatie nicht ersetzen. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien. Wir müssen alles dafür tun, dass solche Bilder bald der Vergangenheit angehören: verbindliche Untersuchungen, Verantwortung für Kriegsverbrechen und ein entschlossener, multilateraler Einsatz für ein Ende dieses unsinnigen Leids.