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#Besonnenheit

That we are not yet in an unwinnable war with Russia is solely due to the restraint of the Russian government. (translated)

newsORF.at Aug 15

After the death of former Cambridge professor Jason Arday, who recently resigned from his position due to allegations of plagiarism, there is mourning and dismay in Great Britain, while Prime Minister Andy Burnham described the loss as a "tragedy on so many levels" and called for calm. (translated)

Debatte über Plagiate: Trauer nach Tod von Cambridge-Professor

Drei Meldungen. Wir sollten sie alle zusammenlesen, statt nur getrennt. 1. Die US-Geheimdienste haben ihre Einschätzung zu Putin geändert. Bislang gingen sie davon aus, dass er keinen NATO-Staat provozieren würde, solange der Krieg gegen die Ukraine läuft. Diese Annahme gilt offenbar nicht mehr. Nach neuen Geheimdienstberichten könnte Russland bereits ab diesem Herbst versuchen, die NATO zu testen. Nicht unbedingt, um einen großen Krieg mit der NATO anzufangen. Sondern um herauszufinden, was passiert. Ob die NATO geschlossen reagiert, Artikel 5 noch eine Bedeutung hat, oder ob man das Bündnis damit nicht doch prima spalten kann. 2. Leipzig/Halle. Die Sprengstoffdrohne auf einem deutschen Flughafen, nahe einer ukrainischen Antonow-Maschine. In Deutschland sprach Innenminister Dobrindt vorsichtig von einem hybriden Angriffsszenario und von möglichen „fremden Mächten“. Die Amerikaner sind offenbar schon weiter: Nach Informationen des Wall Street Journal gehen US-Geheimdienste davon aus, dass die Sprengstoffdrohne wahrscheinlich der russischen Regierung zuzurechnen ist. CNN berichtet unter Berufung auf einen US-Verteidigungsbeamten in Europa sogar, die USA seien zu dem Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst stammt. 3. Russlands Dementi. Russland dementierte schon gestern. Zu einem Zeitpunkt, als die Bundesregierung Russland noch gar nicht offiziell beschuldigt hatte. Dobrindt sprach lediglich von „fremden Mächten“. Kremlsprecher Peskow erklärte die Drohnenvorwürfe im russischen Staatsfernsehen kurzerhand für „an Wahnsinn grenzend“. Ein Dementi vor der Schuldzuweisung. Auch das muss man erst einmal hinbekommen. Natürlich heißt das nicht, dass Leipzig bereits genau der Angriff ist, vor dem die jüngsten Geheimdienstberichte warnen. Aber vielleicht sollten wir aufhören, all diese Dinge einzeln zu betrachten. Denn genau so sieht die Grauzone aus, von der die Amerikaner reden: Russland greift nicht mit Panzern eine NATO-Grenze an. Es passiert etwas, dessen Urheber zunächst nicht zweifelsfrei feststeht. Etwas, bei dem man lange über Zuständigkeiten, Beweise und Begriffe reden kann. Sabotage? Terrorismus? Hybrider Angriff? Während wir uns darüber die Köpfe heißreden, beobachtet Moskau sehr genau, was wir tun – und ist danach wieder einen Schritt weiter vor uns. Wir sollten vielleicht einmal die Richtung wechseln und uns selbst an den Anfang des Geschehens setzen, statt „in aller Besonnenheit und um nicht zu eskalieren“ in jede Falle des Kreml zu tapsen. #Putin #NATO #HybridWar

Die Meldungen überschlagen sich inzwischen. Wie sich herausstellt, hat der heldenhafte Reiseleiter aus Leipzig womöglich nicht bloß eine ukrainische Antonow gerettet, sondern die NATO. Aber das ist nicht alles: Während die vom Reiseleiter (siehe Text oben) zu Boden gebrachte Drohne am Boden lag, kollidierte eine durchstartende DHL-Frachtmaschine sechs Kilometer vom Flughafen Leipzig entfernt in 400 Metern Höhe mit einem weiteren unbekannten Flugobjekt. Bild berichtete, das Flugzeug sei sicher am Flughafen Hannover gelandet, wo am Nasenbereich leichte Schäden entdeckt wurden. Die Polizei ermittelt wegen eines Staatsschutzdelikts und schließt Sabotage nicht aus. 400 m Höhe! Sollte sich herausstellen, dass auch das Objekt in 400 Metern Höhe eine Drohne war, kann niemand glaubwürdig behaupten, er habe mit einem gewöhnlichen Hobbygerät nur ein bisschen am Flughafen herumfliegen wollen. Dafür hätten entweder Sicherheitssperren umgangen, ein entsprechend konfiguriertes Gerät eingesetzt oder die Drohne eigens dafür gebaut werden müssen. Ob beide Vorgänge zusammenhängen, ist noch ungeklärt. Aber möglicherweise reden wir hier nicht über eine einzelne Drohne, sondern über einen koordinierten Angriff auf einen der wichtigsten europäischen Fracht- und NATO-Logistikknoten. Die vom Reiseleiter geretteten Maschinen gehören zur strategischen Lufttransportlösung SALIS. Über sie verlegen mehrere NATO-Staaten schweres Gerät und Material, unter anderem zu den multinationalen Gefechtsverbänden an der Ostflanke. Mit anderen Worten: Die Drohne schwebte nicht einfach neben irgendeinem ukrainischen Frachtflugzeug. Sie befand sich in unmittelbarer Nähe eines neuralgischen Punktes der europäischen Militärlogistik. Wäre eine der Antonows zerstört worden, hätte das nicht nur die Ukraine getroffen. Es hätte zugleich eine schwer ersetzbare Transportkapazität der NATO beschädigt. Und dass es womöglich noch brenzlicher war als bisher vermutet, berichtet die WELT: Bei dem Sprengstoff soll es sich nicht nur, wie zunächst berichtet, um eine nitrathaltige sprengfähige Substanz gehandelt haben, sondern um Semtex, also hochwirksamen Plastiksprengstoff. Wer jetzt wieder versucht, diesen Vorgang kleinzureden, unter den Teppich zu kehren oder aus Angst vor „verbaler Eskalation“ sprachlich weichzuspülen, betreibt keine Besonnenheit. Er hilft nur dabei, dass Europa den Ernst der Lage weiter verdrängt. Wenn auf einem deutschen Flughafen mutmaßlich Plastiksprengstoff neben strategisch wichtigen NATO-Transportmaschinen deponiert wird, ist Schweigen keine Deeskalation mehr. Es ist Fahrlässigkeit gegenüber der Sicherheit Europas. #NATO #Sicherheit #Drohne

Wir werden mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen und vor allem die Frage beantworten müssen, wie es eigentlich sein kann, dass ein Mann, der so eingestuft ist hier in Berlin, sich am Samstagabend unbehelligt in die Nähe des Christopher Street Days begeben konnte

Nach CSD-Anschlag: Merz will Bewegungsfreiheit von Gefährdern einschränken
www.tagesschau.de
tagesschau.de Jul 27

Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD warnen queere Vertreter vor einer Instrumentalisierung der Tat zur Schürung von Hass gegen Muslime und rufen zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf, während sie gleichzeitig die Notwendigkeit betonen, islamistischen Terror klar zu benennen und die gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. #CSD #Besonnenheit #Hassverständigung

CSD-Verein warnt nach Anschlag vor Spaltung und Hass gegen Muslime

After the Islamist attack in Berlin, Friedrich Merz said on July 26, 2026, around 16:00: "We will think about consequences and decide with calmness, but also with determination." And a few hours later in Hamm, Mr. Merz named consequences: "Show. (translated)

Betroffenheits-Bullshit-Bingo: ✅️"Meine Gedanken" ✅️"Unsere Offenheit" ✅️"Unsere Freiheit" ✅️"über Konsequenzen nachdenken" ✅️"Besonnenheit" ✅️"Freiheit verteidigen" ✅️"Wir sind mehr" Nach jedem Anschlag das gleiche Geschwätz... https://t.co/k7MAfbHziT #Betroffenheit #Freiheit #Gesellschaft

Wir werden über Konsequenzen nachdenken – und mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden.

CSD-Anschlag in Berlin: Kanzler Friedrich Merz erwägt politische Konsequenzen – warnt aber vor übereilter Entscheidung
www.spiegel.de
ZEIT ONLINE Jul 26

Nach einem Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD), bei dem ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge fuhr und anschließend mit einer Machete angriff, warnten die Veranstalter vor der Instrumentalisierung des Vorfalls für politische Zwecke und betonten die Notwendigkeit von Besonnenheit sowie Solidarität mit den Opfern. #CSD #Berlin #Terroranschlag

Angriff auf Berliner CSD: CSD-Veranstalter: Anschlag nicht instrumentalisieren

🇩🇪 Licht und Schatten Ein kurzer Gedanke zum gestrigen Tag. Die Polizei verdient Respekt – die Polizeikräfte haben mit Besonnenheit, Professionalität und hoher Einsatzbereitschaft gehandelt. Mein aufrichtiger Dank gilt der Polizeiführung und jeder einzelnen Einsatzkraft. Ohne ihren Einsatz hätte die Lage ganz sicher schlimm geendet. Es hätte Hunderte Schwerverletzte oder sogar Tote geben können. Grundrechte wären durch Gewalt verdrängt worden. Die Polizei hat maßgeblich dazu beigetragen, die öffentliche Sicherheit, die Versammlungsfreiheit und unseren demokratischen Rechtsstaat zu schützen. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass Menschen verletzt wurden – darunter auch Journalisten, die lediglich ihre Arbeit gemacht haben. Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Hier braucht es einen politischen Aufschrei und keine Ignoranz! Ebenso wichtig ist der Blick auf die vielen Tausend friedlichen Menschen, die ihre Grundrechte wahrgenommen und gezeigt haben, dass Demokratie u.a. vom friedlichen Engagement ihrer Bürger lebt. Erschreckend ist, wie leicht Grundrechte von Extremisten missbraucht werden, um Gewalt auszuüben oder radikalen Ideologien Ausdruck zu verleihen. Umso wichtiger ist es, dass wir jeder Form von Extremismus konsequent entgegentreten – unabhängig davon, aus welcher politischen oder ideologischen Richtung er kommt. Extremismus bekämpft man ganzheitlich und konsequent oder am Ende gar nicht. Deutschland kennt Licht und Schatten. Die gestrigen Ereignisse zeigen beides zugleich: die Gefahr durch Gewalt und Extremismus – aber auch die Stärke der Demokratie, unserer Institutionen und der Menschen, die jeden Tag für Freiheit und Rechtsstaat einstehen. Mein Dank und mein Respekt gilt allen Einsatzkräften. Sie haben erneut und eindrucksvoll gezeigt: Demokratie braucht Menschen, die sie schützt. Danke für euren Einsatz. #Demokratie #Grundrechte #Extremismus